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China will hochwertige Kreuzfahrtschiffe bauen

27. Oktober 2014

China will hochwertige Kreuzfahrtschiffe bauen
Die italienische Werftgruppe Fincantieri unterstützt China mit Technik.
Der staatliche chinesische Schiffbau drängt mit Nachdruck in den Bau von technisch hochwertigen Kreuzfahrtschiffen. Schon 2020 will das Land hinter den USA mit jährlich 4,5 Millionen Kreuzfahrt-Passagieren der zweitgrößte einschlägige Markt der Welt werden.
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Derzeit sind die Werftkapazitäten des Landes bei weitem nicht ausgelastet, andererseits steigt der Absatz von Kreuzfahrten in China rapide an.

China ist auf technische Unterstützung aus anderen Ländern angewiesen

Kreuzfahrtschiffe sind technisch anspruchsvollere Schiffsbauten als etwa Frachter, Tanker oder Fährschiffe. In der Werftindustrie gelten sie als vergleichsweise ähnlich aufwändig wie Tanker für verflüssigtes Erdgas, die so genannten LNG-Tanker. Das beginnt mit extrem hohen Sicherheitsstandards für die Kreuzfahrtschiffe und reicht über vielfältige Komfort-Anforderungen wie stabilisierende Einrichtungen zum Ausgleich der meisten Wellenbewegungen, damit die Passagiere nicht unter Seekrankheit leiden, bis hin zu sehr leise und abgasarm laufenden Maschinen, die zugleich in der Lage sind, den hohen Strombedarf dieser schwimmenden Hotelstädte zu befriedigen. Eine besonders hochwertige Inneneinrichtung kommt noch hinzu. Über einschlägige Erfahrungen auf all diesen Gebieten verfügt China bisher nicht.

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Know-how kommt aus den Vereinigten Staaten und Italien

Die China State Shipbuilding Corporation (CSSC) hat sich für den Bau von Kreuzfahrtschiffen ausländische Hilfe an Bord geholt. So steuert die amerikanische Carnival Corporation – seit vielen Jahren der größte Anbieter von Kreuzfahrten in der Welt – ihre technischen Erfahrungen bei und bestellt zugleich das erste in China zu bauende Kreuzfahrtschiff, dass ausdrücklich “der Weltklasse entsprechen” soll.

Viel Hightech an Bord hat das Kreuzfahrtschiff Quantum of the Seas zu bieten.

Die italienische Werftgruppe Fincantieri, die neben der französischen STX France Cruise und der Meyer-Werft in Papenburg zu den renommiertesten Herstellern von Kreuzfahrtschiffen zählt, kommt mit ihrer umfangreichen technischen Expertise dem vereinbarten Joint Venture in China zur Hilfe. Das chinesische Verkehrsministerium begrüßt diese Zusammenarbeit ausdrücklich und weist dabei auch selbst auf die zunehmende Bedeutung Chinas als Markt für Kreuzfahrten hin.

Nach Angaben des Ministeriums wird auch in Beijing damit gerechnet, dass in China im Jahr 2020 bereits 4,5 Millionen Kreuzfahrten verkauft werden können.

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Carnival stellt sich bereits stark auf chinesischen Markt ein

Die amerikanische Reederei Carnival, die weltweit in allen Qualitätsklassen des Kreuzfahrtgeschäfts mit eigenen Tochtergesellschaften und Schiffen vertreten ist, hat schon jetzt beschlossen, eines ihrer bisher für den europäischen Markt fahrenden Schiffe dauerhaft und ganzjährig nach Shanghai zu verlegen. Drei weitere Carnival-Schiffe werden zumindest während der Reisesaison in chinesischen Häfen stationiert. Dort ist inzwischen auch ein Carnival-Vorstandsmitglied allein mit dem Aufbau des China-Geschäfts befasst.

 



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