Keyboard Qwerkywriter 26.09.2014, 08:54 Uhr

Bluetooth-Tastatur im Retro-Look: Tippen wie auf der Schreibmaschine

Das machen nur Liebhaber: Sie packen ein leichtes Tablet aus, um es mit einer 1,3 kg schweren Tastatur zu verbinden, die aussieht wie die legendäre Schreibmaschine Adler Modell No. 7. Und das Schönste: Es klackt sogar beim Tippen. Ansonsten ist das Keyboard hochmodern und überträgt den geschriebenen Text per Bluetooth oder USB aufs Tablet.

Der Qwerkywriter vereint 100 Jahre altes Design mit modernster Technik. 

Der Qwerkywriter vereint 100 Jahre altes Design mit modernster Technik. 

Foto: Screenshot ingenieur.de/Brian Min

Foto: Screenshot ingenieur.de

Foto: Screenshot ingenieur.de/Brian Min

Foto: Screenshot ingenieur.de/Brian Min

Foto: Screenshot ingenieur.de/Brian Min

Foto: Screenshot ingenieur.de/Brian Min

Foto: Screenshot ingenieur.de/Brian Min

Foto: Screenshot ingenieur.de/Brian Min

Foto: Screenshot ingenieur.de/Brian Min

Foto: Screenshot ingenieur.de/Brian Min

Wer in Zukunft im Café sitzt, den Qwerkywriter und sein Tablet auspackt, um einen Text in die Tasten zu hauen, wird das Interesse garantiert auf seiner Seite haben. Der Qwerkywriter ist eine Tastatur mit 84 Tasten im Vintage-Design, die sogar das Klackklack einer alten Schreibmaschine imitiert. Mit Bluetooth oder USB wird das Geschriebene auf das Tablet übertragen, das vor die – ansonsten funktionslose – Papiertransportrolle geklemmt wird.

Mit Chrom eingefasste runde Tasten wie bei der Adler vor 100 Jahren

Brian Min aus dem kalifornischen Walnut Creek hat den Qwerkywriter entwickelt und sich damit den eigenen Traum erfüllt. Als Spieleentwickler verbringe er sehr viel Zeit an der Computertastatur, erzählt er im Video. Gleichzeitig habe er eine Vorliebe für historische Schreibmaschinen und sei fasziniert von den mechanischen Keyboards, die beim Herunterdrücken der Tasten einen Widerstand spüren lassen. Beides habe er kombiniert und eine Tastatur entwickelt, auf der es „Spaß macht zu schreiben und die schön aussieht“.

Die Tastaturknöpfe für den Qwerkywriter.

Die Tastaturknöpfe für den Qwerkywriter.

Foto: Screenshot ingenieur.de

Auffälligstes Merkmal des Qwerywriters sind die mit Chrom eingefassten runden Typen, wie sie vor rund 100 Jahren, etwa bei der Adler Modell No. 7, in Mode waren. Während die alte Adler aber seinerzeit nur 30 Typen auf der Tastatur hatte, sind auf dem Qwerkywriter insgesamt 84 Tasten versammelt, inklusive der Zahlen sowie den F-Tasten in der obersten Reihe. Für Apple-afine Schreiber kann die „Strg“-Taste einfach durch eine CMD-Taste ausgetauscht werden. Neben dem amerikanischen Tastatur-Layout ist auch eine europäische Tastatur geplant.

Auf Kickstarter kostete die Tastatur 289 Dollar

Ansonsten hat die rund 1,3 Kilogramm schwere Tastatur auch einen Umschalthebel und eine Rolle, vor die normalerweise das Papier geklemmt würde. Aber die hat Brian Min hauptsächlich für die Optik angebracht. Vor die Transportrolle kann jetzt ein Tablet als Papierersatz gelehnt werden, der Umschalthebel hat im Prototyp des Qwerkywriters noch keine Funktion. Das soll sich noch ändern, bevor das fertige Produkt tatsächlich in den Handel kommt.

Tastaturliebhaber und Erfinder Brian Min.

Tastaturliebhaber und Erfinder Brian Min.

Foto: Screenshot ingenieur.de/Brian Min

Bisher hat Brian Min auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter für seine Retro-Tastatur geworben und damit enormen Erfolg gehabt. Insgesamt 469 Unterstützer haben rund 130.000 US-Dollar zugesagt, das waren 40.000 Dollar mehr, als Min brauchte. Mit dem Geld will er die industrielle Fertigung des Qwerkywriters mit seinen aufwendig verchromten Tasten vorantreiben. Auf Kickstarter war die günstigste Version mit US-Layout für 289 Dollar zu haben. Die Crowdfunding-Aktion ist zwar seit Juli abgelaufen, aber vorbestellt werden kann weiterhin über Kickstarter. Die Auslieferung des Qwerkywriters soll im August 2015 erfolgen.

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