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Krypto-Märkte am Ende? Analyst: Bitcoin fällt auf 16.000 Dollar

02. Juni 2022

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Bitcoin, quo vadis? Analysten schwant nichts Gutes.
Foto: panthermedia.net/grafvision (YAYMicro)
Bitcoin (BTC) und die Krypto-Märkte kämpfen nach wie vor um jede Aufwärtsbewegung. Während mancher die Hoffnung auf eine Fortsetzung des Bull-Runs noch nicht aufgegeben hat, warnen Analysten nun vor weiteren Kurs-Rücksetzern. Einer davon sieht Bitcoin sogar auf 16.000 Dollar fallen. Kann sich BTC 2022 noch erholen?
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Quo vadis, Bitcoin? Seit Wochen tradet die Kryptowährung Nummer 1 nach Marktkapitalisierung in einer eng begrenzten Spanne, lässt Trader und Branchenbeobachter ratlos zurück: Ein eindeutiger Trend ist nicht erkennbar, Gewinne kann das digitale Asset nur kurzfristig halten – Anleger sind nach wie vor angsterfüllt.

Blockchain – Wie funktioniert die Technik hinter Bitcoin & Co?

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Gleichzeitig haben viele die Hoffnung auf eine neue Rallye noch nicht aufgegeben, warten auf den einen explosiven Anstieg, der Bitcoin katapultartig Richtung Allzeithoch  treibt und den Märkten neues Leben einhaucht. Ob es dazu kommt, bleibt abzuwarten. Aktuell tradet Bitcoin nach einem Verlust von 5,52% innerhalb der letzten 24 Stunden bei 29.842 Dollar und damit wieder unter der kritischen $30k-Marke.

Bullishe Prognosen für Bitcoin sind Mangelware

Von hier aus scheint ein Rückgang Richtung 20.000 Dollar wahrscheinlicher als eine Bewegung hin zu neuen Höchstständen. Insgesamt musste die Krypto-Marktkapitalisierung seit gestern satte 5,15% einbüßen, sie befindet sich infolge bei 1,23 Billionen Dollar. Viele Altcoins traden weit unter ihren Allzeithochs, manche liegen 90% oder mehr darunter. Cardano (ADA) beispielsweise, nach Marktkapitalisierung Kryptowährung Nummer 6, hat sich 81% zurückgezogen, Ethereum-Konkurrent Solana (SOL) hingegen kommt auf ein Minus von fast 85%. Bullishe Prognosen sind derzeit deshalb Mangelware, auch für die Krypto-Leitwährung BTC. Die meisten Chart-Experten warnen sogar vor weiteren Kurs-Rücksetzern – etwa der vielzitierte CryptoKaleo, einer der beliebtesten Trader der Community.

Intensive Verluste bei Bitcoin denkbar

In einer neuen Analyse hat er sich Bitcoins Aussichten für den Rest des Jahres gewidmet – und stellt dabei intensive Verluste in Aussicht. Kurzfristig könnte Bitcoin Kaleo zufolge zwar erneut den Bereich um 36.000 Dollar in Angriff nehmen und selbst die niedrigen 40.000er aufsuchen. Die bullishe Preisaktion ist voraussichtlich aber nur vorübergehender Natur: Der Experte zeigt seinen mehr als 512.000 Twitter-Followern einen Chart, auf dem BTC bis September um 30.000 Dollar herum tradet, dann allerdings empfindlich abbaut und auf bis zu 16.000 Dollar fällt. „Im Grunde erwarte ich immer noch, dass sich so etwas in den nächsten sechs bis neun Monaten abspielen wird“, so der Chart-Guru.

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— K A L E O (@CryptoKaleo) May 30, 2022

Sein skizzierter Kursverlauf legt nahe: Erst nach diesem Kapitulationsereignis wird sich die Kryptowährung Nummer 1 erholen und parabolisch steigen – hin zu 40.000 Dollar und mehr.

Blockchain-Forscher beobachten starke Akkumulation

Einen positiven Aspekt beobachten darüber hinaus die Wissenschaftler von Glassnode, dem führenden Blockchain-Datenanbieter. Demnach zeigen langfristige Bitcoin-Investoren derzeit starkes Akkumulationsverhalten. „Nach dem Ausverkauf Anfang Mai ist eine bemerkenswerte Verschiebung der Akkumulationstrends im Gange“, so Glassnode im jüngsten Wochenbericht.

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Die Klasse der Bitcoin-HODLer sei zwar die einzige, die nach dem Terra-LUNA-Debakel noch übrig ist – es gebe kaum Anzeichen für Interesse an Bitcoin außerhalb dieser Gruppierung. Deren Akkumulationsverhalten deute allerdings darauf hin, dass sie ihre BTC-Bestände aufgestockt hat, nachdem die Preise unter $30k gefallen sind. Kurzum: Der jüngste Crash auf den Krypto-Märkten lässt neue Anleger zwar zögern. Wer allerdings an den langfristigen Erfolg von BTC glaubt, sieht die Korrektur als Chance und investiert zu diesen Preisen.



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