Cloud Computing 14.05.2021, 09:45 Uhr

Cloud-Speicher: Das sind die beliebtesten Lösungen

Die Cloud ergänzt konventionelle Datenträger immer öfter. Doch welcher Coud-Speicher ist kostenlos? Wie funktioniert die Cloud? Wie liefern Antworten und haben die 10 beliebtesten Lösungen recherchiert.

Cloud-Speicher ersetzen immer öfter konventionellen Speicher. Manche Angebote sind sogar kostenlos. Foto: panthermedia.net/violetkaipa

Cloud-Speicher ersetzen immer öfter konventionellen Speicher. Manche Angebote sind sogar kostenlos.

Foto: panthermedia.net/violetkaipa

Gerade in Bezug auf das Thema Dateimanagement hat die Cloud die Dinge um ein Vielfaches vereinfacht. Konventionelle Datenträger wie Festplatten oder andere Wechseldatenträger werden nach und nach abgelöst, viele Nutzer springen auf und nutzen Cloud-Speicher. Das ist nicht nur im privaten Bereich der Fall, sondern auch Unternehmen setzen zunehmend auf die Möglichkeit, Daten dezentral speichern und abrufen zu können.

Darüber hinaus gewährt die Technologie aber noch andere Vorzüge. Einer der größten Vorteile ist, dass Cloud-Betreiber den Nutzern auch Rechenleistung zur Verfügung stellen können. Das ist gerade für Unternehmen interessant, weil diese je nach Bedarf jederzeit darauf zugreifen können, ohne die eigene IT-Infrastruktur aufrüsten zu müssen. So lassen sich ressourcenintensive Projekte, die zu Leistungsspitzen führen, oft just in time abfedern.

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Was versteht man unter Cloud-Speicher?

Die Cloud (dt. Wolke) ist ein Speicher, der nicht physisch auf dem Endgerät eines Nutzers liegt. Das heißt, dass Daten auf einem entfernten Server gespeichert werden. Dabei werden die Daten – Bilder, Musik, Textdateien oder viele Terabyte große Projekte – über das Internet auf den Server eines Cloud-Anbieters geladen.

Vorteile:

  • Die Daten können dann jederzeit abgerufen werden – mit unterschiedlichen Endgeräten wie Smartphones oder Computern.
  • Die Cloud spart physischen Speicherplatz auf den Endgeräten des Nutzers
  • Gerade große Dateien und Projekte können ausgelagert werden
  • Die Dateien können unkompliziert geteilt werden, in dem andere Nutzer Zugriff auf den Cloud-Speicher erhalten

Cloud-Speicher: Welche Cloud ist kostenlos?

Im Zuge dessen wächst der Markt für Cloud-Speicher-Dienste kontinuierlich. Darunter befinden sich natürlich nicht nur kleine Rechenzentren, sondern auch berühmte Global Player. Einige der Angebote sind kostenlos, dann aber zum Teil limitiert. Unser Ranking richtet sich nach der Analyse des renommierten Marktforschungsinstituts Synergy. Das sind die 10 beliebtesten Cloud-Speicher-Dienste.

Platz Anbieter Cloud-Speicher-Dienst Marktanteil* Hauptsitz
1 Amazon Amazon Drive / S3 32% Seattle (USA)
2 Microsoft OneDrive 21% Redmond (USA)
3 Google Google Drive 9% Mountain View (USA)
4 Alibaba Aliyun / Alibaba Cloud 6% Hangzhou (China)
5 IBM Smart Cloud 5% Armonk (USA)
6 Salesforce Sales Cloud 3% San Francisco (USA)
7 Tencent Tencent Cloud 2% Shenzhen (China)
8 Oracle Oracle Cloud 2% Austin (USA)
9 NTT Global Data Centers < 1% Tokio (Japan)
10 Baidu Wangpan < 1% Peking (China)

*) Stand 2020, Q4, inkl. IaaS, PaaS und Hosted Private Cloud (Quelle: Synergy Research Group)

Cloud-Speicher auf Platz 10: Wangpan (Baidu)

Das chinesische Unternehmen Baidu betreibt neben der in China umfangreich genutzten Suchmaschine auch einen Cloud-Speicher, der unter dem Namen Wangpan bekannt ist. Dabei handelt es sich um eine öffentliche Cloud-Lösung, die vor allem mit ihrem Gratis-Angebot für bis zu 2 Terabyte Speicherplatz europäische Kunden lockt. Die Up- und Downloadgeschwindigkeit ist jedoch in der Regel äußerst begrenzt, dass es sich nicht lohnt, den bereitgestellten Speicherplatz auch nur annähernd zu füllen.

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Für das Hoch- und Herunterladen von Dateien bietet Baidu neben der konventionellen Web-Oberfläche einen eigenen Dateimanager sowie die Möglichkeit, per API Drittanbietersoftware zu verknüpfen. Zusätzlich können Inhalte mit anderen geteilt sowie ein Online-Fotoalbum erstellt werden. Die Server befinden sich in China und der Dienst unterliegt demnach chinesischen Datenschutzbestimmungen. Baidu stand diesbezüglich bereits mehrmals in der Kritik. Aus diesem Grund empfiehlt sich die Baidu Cloud für vertrauliche Daten weniger, bietet aber für kleines Geld zum Beispiel ein Backupziel für Mediendaten. Mit einem Marktanteil von unter einem Prozent belegt der Anbieter trotzdem Platz 10 unseres Rankings.

Platz 9 der Cloud-Speicher: Global Data Centers (NTT)

Den 9. Platz des Rankings belegt der Netzwerkprovider NTT (Nippon Telegraph and Telephone) mit Hauptsitz in Tokio. Das Unternehmen hat weltweit über 170 Niederlassungen und ist seit 1985 in der Telekommunikationsbranche tätig. In Deutschland zählen zum Beispiel Düsseldorf, Frankfurt am Main und München zu den Zweigstellen der Tochtergesellschaft NTT Europe.

Angeboten werden neben Cloud Services auch gemanagte Netzwerke oder Web- und Media-Hosting. Dabei sind die europäischen Rechenzentren des Betreibers nach dem Informationssicherheits-Management ISO/IEC 27001 zertifiziert. Das Preismodell gestaltet sich hier jedoch relativ unübersichtlich, da das Angebot auf Unternehmen und vor allem deren IT-Administratoren abzielt. Dafür lässt sich sogar Hardware, Netzwerkanbindung und Software der Cloud individuell festlegen. Der Funktionsumfang richtet sich hier je nach Bedarf. Der Betreiber ist direkt mit dem Internet-Backbone verbunden und wirbt mit einer 10-Gigabit-Verbindung zwischen all seinen Rechenzentren sowie der Cloud.

Platz 8: Oracle Cloud (Oracle)

Als Anbieter von IaaS, PaaS, SaaS und DaaS (Data as a Service) bietet die Oracle Cloud nicht nur Speicherplatz, sondern eine Umgebung sowohl für cloudbasierte Apps als auch interne, ausgelagerte Prozesse eines Unternehmens. Der Anbieter landet damit auf dem 8. Platz der Weltrangliste. Aktuell besteht der Service aus 29 Serverstandorten beziehungsweise -regionen in den USA, der EU (darunter Frankfurt am Main) sowie Japan und Brasilien. Davon sind 7 für die Nutzung durch Regierungen bestimmt. 9 weitere kommerzielle Rechenzentren befinden sich derzeit in Planung. Der Marktanteil der Oracle Cloud liegt bei etwa 2%. In puncto Datensicherheit bietet der Provider Verschlüsselung, eine Identitäts- und Zugriffsverwaltung sowie ein Team aus Cybersicherheitsspezialisten, das Angriffe auf das Rechenzentrum verhindern soll. Die Serverfarmen nutzen an einigen Standorten Energie aus 100% erneuerbaren Quellen und sollen auf diese Weise Oracles CO2-Fußabdruck verkleinern. Prominente Nutzer der Oracle Cloud sind zum Beispiel Dropbox, TikTok und Zoom.

Platz 7: Tencent Cloud (Tencent)

Der größte Internetkonzern Chinas ist in vielen Geschäftsfeldern tätig und erlangte durch die App “WeChat” weltweit Bekanntheit. Im Cloud-Business erreicht Tencent einen Marktanteil von 2% und landet damit auf Platz 7. Die Tencent Cloud Europe hat als Tochterunternehmen einen Sitz in Frankfurt am Main und bietet Geschäftskunden Cloud-Dienste in den Bereichen IaaS, PaaS und SaaS. Die Standorte der Rechenzentren sind frei wählbar und verteilen sich in erster Linie auf den asiatischen Kontinent, konzentrieren sich aber im chinesischen Raum. Außerhalb Asiens existieren Außenstellen in den USA sowie eine weitere in Europa. Tencent Cloud bietet keine einheitlichen Tarife an, sondern setzt eine genaue Definition der gewünschten Hard- und Software voraus. Verrechnet wird am Ende das, was tatsächlich gebucht ist. Diverse Sicherheitsvorkehrungen schützen außerdem die Daten in der Cloud. Tencent besitzt eine Reihe an Zertifizierungen bezüglich des Datenschutzes und der -sicherheit, darunter die ISO 27001 und ISO 27017.

Platz 6: Sales Cloud (Salesforce)

Als Anbieter von SaaS und PaaS ist Salesforce spezialisiert auf Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und bietet in dessen Cloud mehrere entsprechende Apps an. Der Sales-Cloud-Service kommt dabei auf einen Marktanteil von rund 3% und soll die Vernetzung zwischen Mitarbeitern, Kunden und Produkten erleichtern. Salesforce beschreibt sich jedoch nicht als klassischer Cloud-Dienstleister, sondern mehr als Anbieter für umfassende E-Commerce- oder Marketingprojekte.

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Die Preisspanne für die verschiedenen Abo-Modelle liegt zwischen 25 und 300 Euro pro Monat und Nutzer. Der Unternehmenshauptsitz befindet sich in San Francisco, die deutschen Niederlassungen in München, Frankfurt, Berlin und Jena. Serverstandorte und weitere Außenstellen sind aber über den gesamten Globus verteilt. Damit landet der Cloud-Service von Salesforce auf dem 6. Platz.

Platz 5 der beliebtesten Cloud-Speicher: SmartCloud (IBM)

Die IBM SmartCloud bietet IaaS-, SaaS- und PaaS-Lösungen sowohl über die öffentliche als auch private Cloud, besitzt dabei einen Marktanteil von 5% und erreicht Platz 5 der Weltrangliste. Je nach Bedarf können in der SmartCloud verschiedene Produkte und Dienstleistungen miteinander kombiniert werden. Als Hard- und Software werden in der SmartCloud vorwiegend IBM-eigene Produkte verwendet. Einige der angebotenen Dienste in der Cloud sind kostenlos, für den vollen Funktionsumfang ist jedoch ein Bezahl-Abonnement notwendig.

Die Preise variieren je nach Konfiguration, wobei IBM ausschließlich Produkte in Rechnung stellt, welche auch tatsächlich in Anspruch genommen werden. Demnach ist diese Cloud kein reiner Online-Speicher, sondern eine Plattform für verschiedenste Apps, wie zum Beispiel Videokonferenz, Machine Learning oder Virtualisierung. Die Serverstandorte sind frei wählbar und auf 6 Kontinente verteilt, um möglichst kurze Reaktionszeiten zu garantieren und die Datenschutzbestimmungen der jeweiligen Region einzuhalten.

Platz 4: Aliyun / Alibaba Cloud (Alibaba)

Chinas größter Cloud-Anbieter und Platz 4 unseres Rankings mit einem Marktanteil von 6% betreibt Rechenzentren an insgesamt 63 Standorten weltweit, davon zwei in Deutschland. Alibaba ist zudem der erste chinesische Provider, der die internationale Norm ISO27001:2005 und damit diverse Anforderungen zur Datensicherheit erfüllt. Die Alibaba Cloud bietet unter anderem eine Auswahl unterschiedlich konfigurierter Server, die zu einem monatlichen Entgelt angemietet werden können. Die Preise hierfür beginnen bei rund 2 Euro und sind nach oben hin offen. Diese können mit vorinstallierten Images bestellt werden, sodass Umgebungen von CentOS bis WordPress zeitnah realisierbar sind. Abseits des klassischen Online-Speichers bietet Alibaba eine Fülle weiterer Dienste wie KI, CDN (Content Delivery Network) oder Plattformen für IoT (Internet of Things).

Platz 3: Google Drive (Google)

Einer von vielen Diensten der Google Cloud ist der Online-Speicher Google Drive sowie sein kostenpflichtiges Pendant Google One. Mit einem Marktanteil von 9% landet die Cloud des Internetriesen auf Platz 3. In diesem Speicher können bis zu 2 Terabyte abgelegt werden, wobei aber ein kostenpflichtiges Google One Abonnement, das in diesem Fall mit rund 9 Euro pro Monat zu Buche schlägt, vorausgesetzt wird. Ein weiteres Produkt, Google Drive for Work, bietet noch mehr Speicherplatz sowie eine Zugriffsverwaltung für mehrere Benutzer. Zugreifen lässt sich auf Googles Online-Speicher per Browser, Windows-, MacOS- und Linux-Client sowie per App auf Android und iOS. Daten werden dem Unternehmen zufolge sowohl bei der Übertragung als auch am Speicherort verschlüsselt. In puncto Umwelt setzt sich das Unternehmen laut Google selbst für eine Reduktion der CO2-Emissionen seiner Rechenzentren ein und betreibt diese zum Beispiel mit Energie aus 100% erneuerbarer Quellen.

Platz 2: OneDrive (Microsoft)

Auf dem 2. Platz der beliebtesten Cloud-Speicher-Dienste landet Microsofts OneDrive. Der US-amerikanische Tech-Konzern erzielte durch diverse Cloud-Services im 4. Quartal 2020 einen Marktanteil von 21%. Der Löwenanteil dessen ist aber der Plattform Microsoft Azure zuzuschreiben. Entwickler können sich darauf austoben und eigene Cloud-Lösungen konstruieren. Nichtsdestotrotz ist OneDrive eine beliebte Anlaufstelle, um Dateien abzulegen und zu verwalten.

Microsoft bietet diesen Service gemeinsam mit Software-Anwendungen, wie zum Beispiel Office, an. Je nach Anforderung sind die Preise gestaffelt. Bis zu 5 Gigabyte werden gegen Registrierung aber kostenlos eingeräumt. OneDrive verwendet beim Synchronisieren der Daten eine 256-Bit-Verschlüsselung, die gespeicherten Daten sind jedoch unverschlüsselt. Microsoft betreibt weltweit Serverstandorte und räumt den Nutzern das Recht ein, selbst den Standort zu wählen, an welchem Daten abgelegt werden. Auch in Deutschland stehen zwei Rechenzentren zur Verfügung: Germany North in Berlin und Germany West Central in Frankfurt.

Platz 1: Amazon Drive / S3 (Amazon)

Die Goldmedaille des weltweiten Rankings, mit einem Marktanteil von 31%, geht an den börsennotierten US-amerikanischen Onlineversandhändler Amazon. Neben dem Kerngeschäft, Waren von A nach B im großen Stil zu verschiffen, betreibt der Konzern unter dem Namen AWS (Amazon Web Services) auch eine Vielzahl an Rechenzentren. Unter den Standorten befindet sich auch Deutschland mit drei AWS-Rechenzentren in Frankfurt am Main.

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Der Cloud-Speicher Simple Storage Service (S3) richtet sich dabei vor allem an Entwickler bzw. Unternehmen. Laut Konzern soll die Plattform hochgradig skalierbar, zuverlässig und schnell sein. Außerdem ist Amazon S3 gemäß ISO/IEC 27001:2013 zertifiziert, wodurch höchste Sicherheitsstandards garantiert werden sollen. Für Privatanwender bietet Amazon Drive eine Alternative, um Bilder, Dokumente oder Videos in der Cloud zu speichern. Prime-Mitglieder können über den Service Amazon Photos unbegrenzt Bilder ablegen. Für andere Dateien ist der Speicher auf 5 Gigabyte limitiert, aber kostenlos nutzbar. Darüber hinaus gibt es Pakete bis zu 30 TB Datenvolumen, die jährlich abgerechnet werden.

Cloud made in Germany: Cloud-Anbieter aus Deutschland

Neben den berühmten Hyperscalern gibt es auch Cloud-Lösungen von bekannten Telekommunikationsunternehmen und Internetprovidern, die ihren Hauptsitz in Deutschland haben. Gerade für Unternehmer kann das von Bedeutung sein, da sensible Daten nach deutschem Recht aufbewahrt und behandelt werden. Darüber hinaus befindet sich der Sitz und auch die Server, auf dem die Daten liegen, selbst in der Regel in der Bundesrepublik. Wir stellen Ihnen 3 der beliebtesten Betreiber vor.

Magentacloud (Telekom)

Der Cloud-Service der Deutschen Telekom wirbt mit Serverstandorten in der Bundesrepublik sowie einer SSL/TLS-Verschlüsselung bei der Übertragung. Dadurch erfüllt das Rechenzentrum diverse Kriterien zu Datenschutz und -sicherheit, welche zudem vom TÜV zertifiziert wurden. Zwar werden die Daten in der Cloud nicht standardmäßig verschlüsselt, einzelne Ordner lassen sich aber mit einem Passwort versehen. Neben einer Weboberfläche können Dateien ebenso per Synchronisationssoftware hoch- und heruntergeladen werden. Wahlweise automatisiert und mit Versionierung. Jedem Nutzer, der sich registriert, steht die Magentacloud Free mit 3 Gigabyte kostenfrei zur Verfügung. Interessenten, die bereits anderweitig Kunden der Telekom sind, räumt der Provider 15 Gigabyte (Magentacloud S) zur kostenlosen Nutzung ein. Für weiteren Speicherplatz bittet die Telekom jedoch zur Kasse. Dabei richten sich die Preise nach dem jeweiligen Bedarf.

HiDrive (Strato)

Mit TÜV-geprüften Rechenzentren (ISO 27001) und einer Trusted Cloud-Zertifizierung bietet Strato HiDrive speziell für Business-Kunden ein entsprechendes Speicher-Portfolio. Bis zu 10 Terabyte sind für bis zu 20 Benutzer im größten Paket enthalten. Der Online-Speicher lässt sich sowohl per FTP und WebDAV als auch direkt über SMB, beziehungsweise als Netzlaufwerk einbinden. Mit der HiDrive App oder Desktop-Software können Daten wahlweise automatisch zwischen Cloud und Endgeräten synchronisiert oder mit anderen Nutzern im Team geteilt werden. HiDrive bietet außerdem die Möglichkeit, lokale Geräte in der Cloud zu sichern und gegebenenfalls wiederherzustellen.

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Mit an Bord sind außerdem eine Nutzerverwaltung, sogenannte Team-Ordner für die gemeinsame Arbeit an Projekten sowie eine Scan-App, über welche per Smartphone Dokumente direkt in die Cloud gescannt werden können. Zudem bietet HiDrive eine Schnittstelle, um Netzwerkfestplatten (NAS) automatisch in der Cloud zu sichern.

Ionos HiDrive (1&1)

Eine weitere Alternative für Cloud made in Germany bietet Ionos. Neben umfangreichen Cloudlösungen für den Business-Bereich steht HiDrive auch für Privatanwender zur Verfügung. Der nach ISO 27001 zertifizierte Cloud-Speicher bietet neben einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auch die Möglichkeit, sich per 2-Faktor-Authentifizierung anzumelden. Die Daten selbst werden in deutschen Rechenzentren gespeichert, auf welche Dritte keinen Zugriff erhalten und dort per 128-Bit-AES verschlüsselt. Aus diesem Grund entspricht der Onlinedienst auch den Bestimmungen der DSGVO. Laut Unternehmen fällt HiDrive performanter als AWS, Google Cloud oder Microsoft Azure aus.

Zugegriffen wird entweder direkt über den Browser, per Android- oder iOS-App oder über diverse Protokolle wie FTP, SMB (als Netzlaufwerk) oder WebDAV. Darüber hinaus lassen sich Dateien mit anderen Teammitgliedern teilen oder auf verschiedenen Endgeräten synchronisieren. IONOS bietet im Gegensatz zu vielen anderen Providern keine kostenlose Variante seiner Cloud an. Die Pakete werden monatlich abgerechnet und reichen von 100 Gigabyte bis 2 Terabyte. Der Cloud-Anbieter widmet sich außerdem dem Thema GreenIT und setzt sich deshalb für effiziente Rechenzentren, Recycling sowie die Nutzung regenerativer Energien in der eigenen Infrastruktur ein.

Ein Beitrag von:

  • Silvia Hühn

    Porträt Silvia Hühn

    Silvia Hühn ist freie Redakteurin mit technischem Fokus. Sie schreibt unter anderem über die Rekorde dieser Welt und verfasst Ratgeber.

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