Daten aus sieben Ländern 23.12.2022, 07:00 Uhr

Bosch Tech Compass 2023: In diese Technologien vertraut die Welt

Eine repräsentative Umfrage von Bosch zeigt: Die Mehrheit der Befragten sieht neue Technologien als Schlüssel im Kampf gegen den Klimawandel. Doch beim Thema Energieerzeugung gehen die Meinungen über zukunftstragende Technologien auseinander.

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Industrie 4.0: IoT und KI helfen bei der Produktion – über den gesamten Prozess hinweg.

Foto: Robert Bosch AG

Der Klimawandel gilt als die wohl größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Wenn sich nichts Grundlegendes ändert, so warnen Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, erwärmt sich die Erde in den kommenden zehn Jahren um etwa 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter. Nach den gegenwärtigen Erkenntnissen wird damit auch die Häufigkeit und die räumliche Ausbreitung von Extremwetterereignissen zunehmen – neben vielen weiteren Auswirkungen auf die Umwelt. Neue Lösungsansätze sind gefragt. Viele Menschen sehen die in nachhaltigen und zukunftstragenden Technologien. Das geht aus dem aktuellen Bosch Tech Compass 2023 hervor, einer repräsentativen Studie, die in sieben Ländern (Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Indien, Großbritannien und USA) durchgeführt wurde. Doch welche Technologien sehen die Befragten im Kampf gegen den Klimawandel weit vorne und welche Rolle spielen Unternehmen dabei? Auch diesen Fragen ist der Bosch Tech Compass 2023 nachgegangen.

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Nachhaltige Technologien als wirtschaftliches Erfolgskonzept

Je mehr ein Unternehmen auf nachhaltige Technologien setzt, desto größeren wirtschaftlichen Erfolg wird es in der Zukunft haben. Darüber sind sich 82% aller Teilnehmenden der Umfrage einig. Besonders die Menschen in Brasilien und Indien sind mit jeweils 87% von dieser Annahme überzeugt. In den USA teilen dagegen nur 73% diese Einschätzung und bilden damit im Vergleich das Schlusslicht. Die Teilnehmenden wurden außerdem dazu befragt, wie sie das Engagement der Wirtschaft für den Klimaschutz einschätzen. Hier fällt die Gesamtbilanz etwas weniger positiv aus: So glauben 58% der Befragten, dass sich nur wenige Unternehmen ernsthaft mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen.

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Weltweite Unterschiede in der Befürwortung nachhaltiger Technologien

Ein Großteil der klimaschädlichen Gase entsteht bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Erdöl, Kohle und Erdgas. Um die Treibhausgasemissionen zu verringern, ist der Ausbau erneuerbarer Energien hierzulande ein wichtiger Schritt. Doch nicht überall auf der Welt wollen die Menschen gänzlich auf fossile Brennstoffe und Kernkraft für die Energieerzeugung verzichten. Doch wünschen sich insgesamt 62% aller Teilnehmenden der Umfrage die Förderung von Solarenergie und 44% unterstützen den Ausbau von Windkraft-Technologien.

Im Hinblick auf die einzelnen Länder ergeben sich allerdings große Unterschiede in der Befürwortung nachhaltiger Technologien. Während sich viele Deutsche den Ausbau von Solar- und Windenergie (Solar: 63% und Wind: 50%) sowie von Wasserstoff (51%) wünschen, setzen Inder (Öl: 22% und Gas: 23%) und US-Amerikaner (Öl: 21% und Gas: 24%) mehr als andere befragte Nationen auf Öl- und Gastechnologien. In China (36%) und in Frankreich (31%) ist zudem die Befürwortung von Kernkrafttechnologie vergleichsweise hoch. Im globalen Durschnitt liegt der Wunsch nach Kernkraft bei 23%, in Deutschland bei gerademal 13%. Noch weniger Interesse hat Deutschland an fossilen Brennstoffen wie Öl (4%) und Gas (15%). Das zeigt: Die regionalen Unterschiede in puncto Energiegewinnung sind groß.

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Vertrauen in innovative Technologien nimmt zu

Insgesamt zeigen die Umfrageergebnisse der Tech Compass 2023, dass das allgemeine Vertrauen in neue Technologien stetig wächst. Und nicht nur das – im Schnitt sind sich 75% der befragten Menschen einig: Smarte und nachhaltige Technologien verändern die Welt im Positiven. Die Mehrheit der Befragten (83%) sind sogar davon überzeugt, dass innovative Technologien eine wesentliche Schlüsselrolle im Kampf gegen den Klimawandel spielen. Diese sind vor allem für die Wirtschaft und Unternehmen von großer Bedeutung. Schließlich ist der Industriesektor mit rund 24% CO₂-Ausstoß – nach dem Energiesektor – zweitgrößter Verursacher von Treibhausgasemissionen in Deutschland. Smarte Technologien wie zum Beispiel der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der Produktion oder nachhaltige Energiesysteme können damit durchaus eine Lösung im Kampf gegen die Energiekrise aber vor allem gegen den Klimawandel darstellen.

Für diese Studie wurden im September 2022 Personen ab 18 Jahren in sieben Ländern (Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Indien, Großbritannien und USA) online befragt: 1.000 Personen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien sowie 2.000 Personen in Brasilien, China, Indien und den USA. Die Umfrage ist repräsentativ.

Weitere Informationen zum Thema neue Technologien:

Ein Beitrag von:

  • Ines Klawonn

    Ines Klawonn

    Ines Klawonn hat als Redakteurin bei einem auf Energiekommunikation spezialisierten Medienunternehmen gearbeitet. Mittlerweile ist sie selbstständige Journalistin und gehört zum Team von Content Qualitäten. Ihre Themenschwerpunkte sind Gesundheit, Energie und Technik.

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