Ob ein Bauteil aus einem Altauto wiederverwendet oder geschreddert wird, entscheidet oft die Erfahrung des Verwerters. Ein Projekt mit BMW, Bosch und BASF zeigt, wie geteilte Materialdaten das ändern können, vom Hersteller bis zum Recycler.
Die Preise für Wasserstoff sinken langsamer als erwartet, räumt das Wirtschaftsministerium ein. Ein Zehn-Punkte-Plan soll den Markt jetzt anschieben: mit Fördergeld, Leitmärkten und Importen aus der Nachbarschaft. Der Wasserstoffverband lobt den Plan, sieht das wahre Problem aber woanders.
Verunreinigungen im Schrott gelten beim Metallrecycling als Problem. Ein Team mit Düsseldorfer Beteiligung macht daraus besseres Eisen: Eine KI entwirft Legierungen, die Störelemente gezielt einbauen. Das Metall wird fester oder dehnbarer und dazu günstiger.
Andere Länder setzen längst klare Rahmenbedingungen für nachhaltiges Bauen. Warum Deutschland trotz hoher technischer Kompetenz nur langsam vorankommt und welche Aufgaben auf Bauingenieurinnen und Bauingenieure zukommen.
Die Oktober-Ausgabe der Fachzeitschrift Bauingenieur widmet sich dem nachhaltigen und seriellen Bauen. Sie stellt Projekte vor, die Ressourcen schonen und Wohnraum schneller verfügbar machen.
In Deutschland fallen immer mehr ausgediente Solarmodule an. Sie enthalten Silber, Kupfer, Aluminium und Silizium. Bei manchen Materialien funktioniert das Recycling längst, bei anderen fehlen noch Verfahren und Kapazitäten.
Wie lässt sich Prozessdampf ohne Erdgas erzeugen? RenewBrew kombiniert Hochtemperatur-Wärmepumpe, Solarthermie, Photovoltaik und Speicher. Erprobt wird das System zunächst für eine Brauerei auf Norderney.
Eine stillgelegte Mühle wird zum Wohnquartier – und ein neuer Wohnturm macht Photovoltaik zum sichtbaren Teil der Architektur. Im schweizerischen Grüsch verbindet das Projekt den Erhalt bestehender Bausubstanz mit Neubau und einer Solarfassade.
Eine Münchener Baufirma will die Zukunft des Bauens mit innovativen Methoden und ressourcenschonenden Konzepten aktiv mitgestalten. Ein Ansatz ist ihr Greenpile-Konzept. Dabei setzt das Unternehmen überwiegend auf vollverdrängende Pfahlsysteme für die Gründung von Bauwerken. Dies kann Aushubmengen, Materialeinsatz und die damit verbundenen CO₂-Emissionen im Vergleich zu konventionellen Gründungsverfahren deutlich senken.