Krypto-News 07.07.2022, 10:02 Uhr

Bitcoin: Jetzt auch Miner massiv unter Druck – droht der nächste Crash?

Bitcoin und die Krypto-Märkte hängen weiterhin am seidenen Faden. Der jüngste Crash hat zahlreiche Krypto-Verleih-Firmen und -Hedgefonds in die Pleite getrieben, jetzt kämpfen Mining-Unternehmen um ihre Liquidität. Droht der nächste Crash? Mit welcher Entwicklung rechnen Analysten?

Bitcoin

Die Turbulenzen am Krypto-Markt halten an. Nun befällt die Krise zudem die Bitcoin-Miner.

Foto: PantherMedia / Dusan Zidar

Woche für Woche sieht sich Bitcoin und die noch junge Krypto-Industrie von neuen Hiobsbotschaften geplagt. Seit dem Niedergang von Terra (LUNA, dann umbenannt in LUNC) fallen die Unternehmen wie Dominosteine, verdeutlichen damit die mitunter ungesunde strukturelle Verzahnung. Krypto-Verleihfirma Celsius Network, Konkurrent Vauld, Kryptobank Voyager Digital – sie alle sind betroffen. Nun befällt die Krise zudem die Bitcoin-Miner: Wie die Blockchain-Forscher von Arcane beispielsweise in einer neuen Analyse kommentieren, sind die Einnahmen der Unternehmen um bis zu 80% eingebrochen.

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Nicht nur der dramatisch gesunkene Bitcoin-Kurs belastet das operative Geschäft, sondern auch die steigenden Energiekosten. Arcane zufolge ist nicht einmal genug Cashflow vorhanden, um bestellte Hardware bezahlen zu können. „Der Puell-Multiple, eine Kennzahl, die die Tageseinnahmen der Mining-Gesellschaften mit ihrem Jahresdurchschnitt vergleicht, befindet sich auf einem Dreijahrestief“, kommentiert etwa Yassine Elmandjra, Analyst bei ARK Investment Management.

Das setzt Bitcoin unter Druck: Um weiterhin liquide zu sein, sehen sich die Miner irgendwann gezwungen, Teile ihrer BTC-Bestände abzustoßen. Perspektivisch betrachtet hat die drohende Miner-Kapitulation allerdings auch einen positiven Aspekt, denn: Sie gilt als Indikator für die Bodenbildung. „Als Akteure, die am stärksten betroffen sind, ist die Kapitulation der Miner ein wichtiger Tiefpunkt-Indikator“, so Elmandjra. Sprich: In der Vergangenheit ging’s im Anschluss wieder nach oben. Bloomberg-Rohstoffstratege Mike McGlone glaubt ebenfalls an eine positive Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2022.

Der Grund: Dem Analysten zufolge verhält sich Bloombergs „Galaxy Crypto Index“ exakt wie auf dem Tiefpunkt des Bärenmarktes von 2018. Sollte die Vergangenheit diesmal also ein Indikator für künftige Bewegungen sein, so steht Bitcoin vor bullishen Monaten. Wie bullish, dazu hat sich nun ein populärer Chart-Experte geäußert.

Bitcoin: Krypto-Crash – Milliardenverluste! Doch es gibt Grund zur Hoffnung

Wie teuer kann der Bitcoin werden?

„Es ist durchaus möglich, dass wir einen weiteren Zusammenbruch auf 12.000 Dollar […] erleben“, warnt der beliebte pseudonyme Trader „Altcoin Sherpa“ in einer neuen Video-Analyse.

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Gleichzeitig zeigt er sich aber davon überzeugt, dass der Bitcoin-Kurs erneut explodieren wird – und zwar inmitten des Bärenmarktes. Er spricht hier von einer „Bärenmarkt-Rallye, bei der der Preis möglicherweise stärker steigen wird, als Sie denken“. Sein Preisziel: „Es könnte so aussehen, als würde der Kurs bis auf 30.000 Dollar steigen. Ich weiß nicht, ob er die Kraft hat, dorthin zu kommen, aber es ist ein Szenario, das ich sehe“.

Erste deutsche Bank mit Bitcoin-Geldautomat

An den Erfolg von Bitcoin glaubt offenbar auch die Volksbank Bayern Mitte in Ingolstadt: Hier steht seit Kurzem der erste Bitcoin-Automat der Region. Kundinnen und Kunden des Kreditinstituts können dort ab sofort und rund um die Uhr Euros gegen Bitcoins tauschen. „Der Bitcoin-Automat ist insbesondere für Einsteiger und Anfänger ohne große Vorerfahrung geeignet, sich mit der Kryptowährung vertraut zu machen”, betont Andreas Streb, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG. Man muss sich lediglich registrieren und einen entsprechenden Wallet auf seinem Smartphone haben, schon kann man EUR gegen BTC tauschen. Streb ergänzt: „Das Thema Bitcoin ist in allen Altersklassen ein relevantes Thema. Wir nehmen seit geraumer Zeit bei vielen Kundinnen und Kunden ein gesteigertes Interesse an der Kryptowährung wahr.“ Man sei überzeugt, dass sich in Zukunft mehr traditionelle Banken für Kryptowährungen öffnen werden.

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Ein Beitrag von:

  • Jannis Grunewald

    Jannis Grunewald ist Autor mit Fokus auf Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum. Er schreibt News, Analysen und Prognosen über digitale Assets und beschäftigt sich mit den Entwicklungen der Branche. Außerdem schreibt er über Technik und Innovationen.

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