Größere Bildschirme geplant 15.04.2014, 10:42 Uhr

Apple ist weiterhin die Nummer eins im Silicon Valley

In einer aktuellen Statistik werden die 150 größten börsennotierten Firmen mit Sitz im amerikanischen Silicon Valley verglichen. Dabei bleibt der iPhone- und Mac-Hersteller Apple an der Spitze – zumindest wenn man Umsatz, Gewinn und Marktkapitalisierung vergleicht. Bei den Gewinnmargen sieht es dagegen nicht mehr ganz so gut aus. Neue Mobilgeräte mit größeren Bildschirmen sollen Apples Geschäft weiter verbessern.

Im Silicon Valley ist Apple nach wie vor die Nummer eins unter den 150 größten börsennotierten Firmen – zumindest wenn man Umsatz, Gewinn und Marktkapitalisierung vergleicht. Bei den Gewinnmargen sieht es dagegen nicht mehr ganz so gut aus. 

Im Silicon Valley ist Apple nach wie vor die Nummer eins unter den 150 größten börsennotierten Firmen – zumindest wenn man Umsatz, Gewinn und Marktkapitalisierung vergleicht. Bei den Gewinnmargen sieht es dagegen nicht mehr ganz so gut aus. 

Foto: dpa/Frank Leonhardt

Die Zeitung San Jose Mercury News hat sich mit den 150 größten börsennotierten Unternehmen im Silicon Valey auseinandergesetzt und deren Geschäftszahlen des Jahres 2013 im Bericht „Rankings of the Silicon Valley 150“ ausgewertet. Dabei beruft sich die amerikanische Zeitung unter anderem auf Daten, die von den Unternehmen an die US-Börsenaufsicht gemeldet wurden.

Apple ist Primus bei Umsatz, Gewinn und Marktkapitalisierung

Der größte Umsatzträger im Jahr 2013 war Apple mit fast 174 Milliarden Dollar, gefolgt von HP mit 112 Milliarden Dollar und Google mit 60 Milliarden Dollar.

Beim Gewinn ragt Apple mit 37 Milliarden verdienten Dollars noch deutlicher heraus. Hier ist Google mit knapp 13 Milliarden Dollar Zweiter im Ranking und auf Platz drei folgt Oracle mit 11,1 Milliarden Dollar.

Auch bei der Marktkapitalisierung liegt Apple mit 478 Milliarden Dollar weiterhin vorn, aber Google ist dem Konkurrenten mit 375 Milliarden Dollar dicht auf den Fersen. Auch hier ist Oracle mit 182 Milliarden Dollar auf Platz drei zu finden.

Apples Margen werden kleiner

Diese Entwicklung könnte so weitergehen, wären da nicht die Gewinnmargen. Dabei ist Apple nicht die Nummer eins, sondern belegt beim Ranking der San Jose Mercury News nur den 13. Platz. Auch im Hinblick auf das kommende iPhone 6 hegen Analysten wie Maynard Um Befürchtungen, was die Bruttomargen angeht. So sei bei jedem der jüngsten iPhone-Zyklen weiterer Druck auf die Margen zu beobachten gewesen, zum Beispiel durch neue Komponenten.

Das iPad soll Gerüchten zufolge einen größeren Bildschirm bekommen.

Das iPad soll Gerüchten zufolge einen größeren Bildschirm bekommen.

Quelle: dpa/Christoph Dernbach

Und das gilt ja auch für die bald erwarteten iPhone 6-Modelle. Die aktuellen iPhones von Apple können von der Bildschirmgröße einfach nicht mehr mit den Topmodellen von Samsung, HTC und anderen Herstellern mit ihren bis zu sechs Zoll großen Displays konkurrieren. Hier muss Apple beim iPhone 6 nachlegen, und zwar nicht etwa, um die technologische Marktführerschaft wieder zu übernehmen, sondern schon um den Anschluss an die Wettbewerber nicht zu verlieren.

Neues Zwölf-Zoll-iPad geplant

Neue Produkte sind das Mittel der Wahl, um bei zukünftigen Vergleichen so gut wie bisher oder möglichst sogar noch besser dazustehen. Und so gibt es aktuell auch wieder Gerüchte, nach denen Apple ein iPad mit satten zwölf Zoll Bildschirmdiagonale herausbringen möchte. Das berichtete ein chinesisches Online-Magazin, das sich wiederum auf taiwanesische Zulieferer von Apple beruft.

Diese Nachricht – eigentlich ja noch ein Gerücht – passt zu den neuen iPhones dieses Jahres, die ja ebenfalls größere Bildschirme erhalten sollen.

 

Ein Beitrag von:

  • Klaus Ahrens

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