Baby:Boo 18.08.2015, 08:59 Uhr

Eltern halten 3D-Modell ihres ungeborenen Babys in Händen

Werdende Mütter und Väter können es meist nicht abwarten, bis sie ihr Baby endlich im Arm halten können. Das britische Unternehmen Baby:Boo macht es ihnen jetzt leichter, die Zeit bis zur Geburt zu überbrücken. Mit einem 3D-Modell aus dem Drucker.

3D-Druck eines Ultraschallbildes. Er ist ab der 7. Schwangerschaftswoche möglich und kostet rund 200 €.

3D-Druck eines Ultraschallbildes. Er ist ab der 7. Schwangerschaftswoche möglich und kostet rund 200 €.

Foto: Baby:Boo

Was die Britin Katie Kermode mit ihrem Unternehmen Baby:Boo anbietet, klingt unglaublich: Die 32-jährige Mutter von zwei Kindern macht in ihrem Scanstudio im britischen Lancashire aus 3D-Ultraschallaufnahmen naturgetreue 3D-Modelle der Babys.

„Die 3D-Figuren sind eine wirklich einzigartige Weise, um die Vorfreude über das neue Baby mit Familie und Freunden zu teilen“, sagt Katie. „Es ist nicht mehr notwendig, gescannte Bilder anzuschauen, vielmehr kann man fast schon etwas Reales sehen.“ Seit zwei Jahren bietet sie ihren Service werdenden Eltern an. Dieser beinhaltet auch Komplettpakete mit DVDs, digitalen Bildern und Schlüsselanhängern.

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3D-Modell funktioniert ab 7. Schwangerschaftswoche

Werdende Eltern haben ab der 7. Schwangerschaftswoche die Möglichkeit, ein 2D-, 3D- oder 4D-Ultraschall als Basis für ein Baby-Modell machen zu lassen. Das Team von Baby:Boo im Nordwesten Englands verwendet dabei die neueste HD Live Technologie. „Die Leute denken, es ist ein wenig seltsam, aber es ist ähnlich wie das Erstellen von Fuß- oder Handabdrücken der Babys“, so Katie.

3D-Bild eines ungeborenen Babys. Das Unternehmen der Britin Katie Kermode macht daraus 3D-Modelle.

3D-Bild eines ungeborenen Babys. Das Unternehmen der Britin Katie Kermode macht daraus 3D-Modelle.

Quelle: Baby:Boo

Katie gründete das Unternehmen, nachdem sie selbst zwei Fehlgeburten erlitten hatte. Heute ist sie Mutter von zwei Kindern. Vater Craig ist Vertriebsleiter ihres Unternehmens, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut.

Die 28-jährige Layla Macmillan aus Farington im britischen Lancashire war die erste Kundin. Jetzt ist sie in der 32. Woche schwanger und begeistert von der Geschäftsidee: „Bilder und eine DVD des Babys sind eine Sache, aber ein reales Modell ist einzigartig. Es ist so besonders, das Gesicht des Babys in den Händen zu halten, bevor es überhaupt geboren ist.“

3D-Modell des Babys kostet rund 200 €

Ein 3D-Modell des ungeborenen Babys kostet Eltern rund 200 €. Wer ein Modell des kompletten Babys haben möchte, sollte etwa in der 16. Schwangerschaftswoche zu Katie kommen. Rund um die 28. Woche kann dann aufgrund der Größe nur noch ein Modell des Babykopfes gemacht werden.

Mittlerweile gibt es auch ausgedruckte 3D-Ultraschall-Bilder des ungeborenen Babys, die blinde Eltern ertasten können.

 

Ein Beitrag von:

  • Petra Funk

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