Neue Recyclingverfahren, PFAS-freie Elektrolyseure und KI für Chemieprozesse: Auf der Chemistry Ecosystem Night präsentierten 35 Start-ups ihre Ideen. Entscheidend ist nun, welche davon den Sprung aus dem Labor in die Industrie schaffen.
Die deutsche Kunststoffbranche setzt auf ihr hohes Innovationspotenzial. Sie blickt daher hoffnungsvoll in die Zukunft. Sie hofft allerdings, dass die Politik für bessere Rahmenbedingungen zur Vermarktung von Innovationen sorgt - etwa durch den Abbau von Bürokratie.
Elektrolyseure altern unter wechselnden Lasten. Das Fraunhofer IFAM will ihren Zustand nun während des Betriebs genauer erfassen: Eine weiterentwickelte Impedanzmessung soll Probleme früher sichtbar machen.
Wind-Südquote ja, Solarparks weiter ohne räumliche Steuerung? Eine bessere Abstimmung von Wind, Freiflächen-PV, Speichern, Verbrauch und Netzen könnte Systemkosten senken und die Resilienz stärken.
Forschende der Hochschule Coburg wollen reale Messdaten und Netzsimulationen zusammenführen. Ziel ist eine bessere Zustandsabschätzung in Verteilnetzen und eine effizientere Nutzung vorhandener Infrastruktur.
Eine Münchener Baufirma will die Zukunft des Bauens mit innovativen Methoden und ressourcenschonenden Konzepten aktiv mitgestalten. Ein Ansatz ist ihr Greenpile-Konzept. Dabei setzt das Unternehmen überwiegend auf vollverdrängende Pfahlsysteme für die Gründung von Bauwerken. Dies kann Aushubmengen, Materialeinsatz und die damit verbundenen CO₂-Emissionen im Vergleich zu konventionellen Gründungsverfahren deutlich senken.
Smart Meter Gateways sitzen häufig an funktechnisch schwierigen Orten. Ein Prototypentest mit 5G RedCap und 700 MHz zeigt nun, dass die komplette Verbindung vom Gateway bis zum Backend funktioniert.
Biomethan könnte in Deutschland deutlich stärker zur Energieversorgung beitragen. Doch regulatorische Unsicherheit und langsame Genehmigungen bremsen Investitionen, sagt der Nexogas-CEO im Interview.
Hohe Transport- und Demontagekosten machen Batterierecycling zum Verlustgeschäft, so eine Studie. Second-Life-Nutzung schafft zusätzlichen Wert: doch Kosten und Erlöse fallen bei unterschiedlichen Akteuren an.