Wind-Südquote ja, Solarparks weiter ohne räumliche Steuerung? Eine bessere Abstimmung von Wind, Freiflächen-PV, Speichern, Verbrauch und Netzen könnte Systemkosten senken und die Resilienz stärken.
Forschende der Hochschule Coburg wollen reale Messdaten und Netzsimulationen zusammenführen. Ziel ist eine bessere Zustandsabschätzung in Verteilnetzen und eine effizientere Nutzung vorhandener Infrastruktur.
Eine Münchener Baufirma will die Zukunft des Bauens mit innovativen Methoden und ressourcenschonenden Konzepten aktiv mitgestalten. Ein Ansatz ist ihr Greenpile-Konzept. Dabei setzt das Unternehmen überwiegend auf vollverdrängende Pfahlsysteme für die Gründung von Bauwerken. Dies kann Aushubmengen, Materialeinsatz und die damit verbundenen CO₂-Emissionen im Vergleich zu konventionellen Gründungsverfahren deutlich senken.
Smart Meter Gateways sitzen häufig an funktechnisch schwierigen Orten. Ein Prototypentest mit 5G RedCap und 700 MHz zeigt nun, dass die komplette Verbindung vom Gateway bis zum Backend funktioniert.
Biomethan könnte in Deutschland deutlich stärker zur Energieversorgung beitragen. Doch regulatorische Unsicherheit und langsame Genehmigungen bremsen Investitionen, sagt der Nexogas-CEO im Interview.
Hohe Transport- und Demontagekosten machen Batterierecycling zum Verlustgeschäft, so eine Studie. Second-Life-Nutzung schafft zusätzlichen Wert: doch Kosten und Erlöse fallen bei unterschiedlichen Akteuren an.
Der Branchenverband DVGW hat 227 Wasserversorger zu ihrer Klimaresilienz befragt. Die Gegenwart halten sie für beherrschbar – beim Blick nach vorn wird es dünner: steigende Spitzenbedarfe, Fachkräftemangel und langsame Genehmigungen.
Duschwasser landet normalerweise im Kanal. In einem Lüner Neubauquartier spült es die Toiletten und dient als Wärmequelle – seit 2022 im Realbetrieb. Jetzt liegen erste Daten des Fraunhofer ISI vor, wie viel Trinkwasser und Energie sich damit sparen lassen.
Deutschland hat das im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegte Photovoltaik-Ausbauziel für 2026 erreicht. Die Branche sieht jedoch den zügigen Ausbau künftig in Gefahr.