Mecklenburg-Vorpommern plant ein Netz aus Sensoren zur Drohnenerkennung. Das Forschungsprojekt soll Energieanlagen, Häfen und andere kritische Infrastrukturen besser schützen.
Verbio hat in Bitterfeld eine Anlage in Betrieb genommen, die Biodiesel aus Rapsöl in Spezialchemikalien verwandelt. Möglich macht das ein Verfahren, für das es 2005 den Chemie-Nobelpreis gab.
In Deutschland fallen immer mehr ausgediente Solarmodule an. Sie enthalten Silber, Kupfer, Aluminium und Silizium. Bei manchen Materialien funktioniert das Recycling längst, bei anderen fehlen noch Verfahren und Kapazitäten.
Wie lässt sich Prozessdampf ohne Erdgas erzeugen? RenewBrew kombiniert Hochtemperatur-Wärmepumpe, Solarthermie, Photovoltaik und Speicher. Erprobt wird das System zunächst für eine Brauerei auf Norderney.
In Schipkau hat der Innenturm des Gicon-Höhenwindturms inzwischen seine endgültige Höhe erreicht. Die Anlage ist 365 m hoch, nur 3 m niedriger als der Berliner Fernsehturm, und damit das zweithöchste Bauwerk Deutschlands.
Für neuartige Solarzellen braucht man oft ein gesundheitsschädliches Lösungsmittel. Forschende aus Dresden haben per Computer nach Ersatz gesucht und fünf Kandidaten gefunden, darunter Aromastoffe aus der Lebensmittelindustrie. Im Labor funktionierten die Zellen damit ähnlich gut.
Solarstrom, Batteriespeicher und künftig auch Kleinwindkraft: Novventos entwickelt ein mobiles Kraftwerk für Baustellen ohne Netzanschluss. Erste PV-Systeme sind im Einsatz, die Windturbine soll 2027 marktreif werden.
Die Chemie braucht Kohlenstoff, holt ihn aber noch fast nur aus Erdöl und Erdgas. In Siegburg zeigten Firmen Alternativen: ein Tensid mit CO₂ als Baustein, Garn aus Holz, ein schwarzes Pigment aus Lignin. Warum der Sprung aus der Nische trotzdem schwerfällt.
Das Elastomer Vulkollan steckt zum Beispiel in Achterbahnrädern – schmelzen und neu formen lässt sich das Polyurethan aber nicht. Eine Pilotanlage in Leverkusen zerlegt den Kunststoff jetzt chemisch in seine Bausteine. Laut Covestro kommen dabei über 90 % des Materials zurück.
Ein Batteriespeicher kann eine Biogasanlage flexibler und ausfallsicherer machen. In einer Fraunhofer-Modellrechnung senkte ein 50-kW-Speicher das jährliche Netzentgelt rechnerisch um rund 7.750 €. Entscheidend ist, dass die Batterie mehrere Aufgaben übernimmt.