Engineers’ Day Schweiz 2026 03.03.2026, 09:30 Uhr

So kämpft die Schweiz gegen den Fachkräftemangel in MINT-Berufen

Der Engineers’ Day Schweiz 2026 rückt Ingenieur-, MINT- und Tech-Berufe schweizweit ins Rampenlicht und vernetzt Wirtschaft, Bildung und Politik im Zeichen der nachhaltigen Nachwuchsförderung.

Zwei Ingenieure diskutieren

In der ganzen Schweiz findet der Engineers’ Day statt – als Teil des internationalen "UNESCO World Engineering Day for Sustainable Development".

Foto: Engineers' Day

Nicht nur in Deutschland steht der Ingenieur- und MINT-Bereich vor grossen Herausforderungen – auch die Schweiz setzt gezielt Impulse gegen Fachkräftemangel und für mehr Diversität in technischen Berufen. Der Engineers’ Day macht die zentrale Bedeutung von Ingenieurinnen und Ingenieuren für Wirtschaft, Innovation und Gesellschaft sichtbar.

Unternehmen, Hochschulen und Organisationen öffnen landesweit ihre Türen, um jungen Menschen praxisnahe Einblicke in technische und naturwissenschaftliche Berufsfelder zu ermöglichen. Angesichts von Klimawandel, Digitalisierung und nachhaltiger Mobilität sind Ingenieurinnen und Ingenieure unverzichtbar: Sie entwickeln Lösungen für erneuerbare Energien, resiliente Infrastrukturen, smarte Mobilitätskonzepte, digitale Technologien und nachhaltige Produktion – und sichern so langfristig Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit.

Der Anlass ist Teil des internationalen UNESCO World Engineering Day for Sustainable Development und findet am 4. März 2026 in der ganzen Schweiz statt. Ergänzt wird der Aktionstag erstmals durch die National Conference of Engineers.

Der Fachkräftemangel in Ingenieur-, MINT- und Tech-Berufen ist seit Jahren spürbar, gleichzeitig sind Frauen in technischen Berufsfeldern weiterhin unterrepräsentiert. Der Engineers’ Day Schweiz bietet Unternehmen, Organisationen und Bildungsinstitutionen eine nationale Plattform zur aktiven Nachwuchsförderung.

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National Conference of Engineers 2026 in Horw (LU): Strategien gegen Fachkräftemangel

Am 4. März 2026 findet erstmals die National Conference of Engineers in der Schweiz statt. Rund 40 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden entwickeln konkrete Massnahmen zur Stärkung von Ingenieur-, MINT- und Tech-Berufen.

Die Konferenz verfolgt das Ziel, branchenübergreifend innovative Strategien zur Nachwuchsförderung zu erarbeiten und die Attraktivität technischer Berufe nachhaltig zu erhöhen. Die Premiere findet in Horw (LU) statt und wird gemeinsam mit der Hochschule Luzern durchgeführt.

Ziele des Engineers’ Day Schweiz: Sichtbarkeit, Positionierung und Nachwuchsförderung

Der Engineers’ Day Schweiz und die National Conference of Engineers verfolgen eine klare strategische Agenda:

  • Positionierung von Ingenieur-, MINT- und Tech-Berufen: Stärkung ihrer Bedeutung für Innovation, Infrastruktur und Wettbewerbsfähigkeit im Kontext der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs).
  • Sichtbarkeit des gesellschaftlichen Beitrags: Hervorhebung der Leistungen von Ingenieurinnen und Ingenieuren für Lebensqualität, Klimaschutz und technologische Entwicklung.
  • Nachwuchsförderung und Diversität: Begeisterung junger Menschen für technische Karrierewege und Förderung von Vielfalt im Ingenieurwesen.

Ein zentrales Ergebnis ist die Verabschiedung einer nationalen Deklaration mit konkreten Massnahmen zur nachhaltigen Förderung dieser Berufsfelder.

Internationale Bedeutung: UNESCO World Engineering Day & nachhaltige Entwicklung

Der Schweizer Engineers’ Day ist Teil des von der UNESCO ausgerufenen UNESCO World Engineering Day for Sustainable Development, der seit 2019 jährlich am 4. März stattfindet.
International steht dieser Tag für:

  • Sensibilisierung für technische Innovationen und nachhaltige Entwicklung
  • globale Nachwuchsförderung im Ingenieurwesen
  • Stärkung der Gender-Gleichstellung im MINT-Bereich
  • Aufbau von Ingenieurkapazitäten zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele

In der Schweiz greifen Engineers’ Day und National Conference strategisch ineinander: Während der Aktionstag Öffentlichkeit, Schulen, Hochschulen und Unternehmen mobilisiert, setzt die Konferenz auf politische Impulse und konkrete Massnahmen zur langfristigen Stärkung des Ingenieurstandorts Schweiz.

Ein Beitrag von:

  • Alexandra Ilina

    Alexandra Ilina ist Diplom-Journalistin (TU-Dortmund) und Diplom-Übersetzerin (SHU Smolensk) mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung im Journalismus, in der Kommunikation und im digitalen Content-Management. Sie schreibt über Karriere und Technik.

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