Studie 21.05.2024, 10:36 Uhr

Generation Z: Mehr Gehalt für weniger Arbeit?

Es gibt viele Diskussionen rund um die Generation Z, die von Spekulationen und Vorurteilen geprägt sind, insbesondere wenn es um ihre Arbeitswelt geht. Oft wird behauptet, sie seien faul, illoyal und nur an schnellen Erfolgen interessiert. Doch was stimmt wirklich?

Gen Z

Bereit für die Zukunft: Generation Z und die Arbeitswelt im Wandel.

Foto: PantherMedia / Rawpixel

Die Realität ist komplexer: Junge Menschen dieser Generation legen großen Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance, flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, remote zu arbeiten. Sie erwarten von ihren Arbeitgebern zudem eine sinnstiftende Tätigkeit, klare Kommunikation, Wertschätzung und die Chance zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Diese Erwartungen spiegeln ihre Werte wider und zeigen, dass sie motiviert und engagiert sind, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Die Generation Z ist sich ihres Wertes bewusst und hat klare Erwartungen an die Arbeitswelt der Zukunft. Eine aktuelle Studie zeigte, was genau die Generation Z von ihrem Arbeitsleben erwartet und welche Einstellungen für sie besonders relevant sind.

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Präsenzzeiten oder Homeoffice?

Ein Ergebnis der Studie zeigt, dass Präsenzzeiten im Büro entgegen vieler Erwartungen beliebter sind als Homeoffice. So wurde es festgestellt, dass nur 5 % der Befragten komplett im Homeoffice arbeiten möchten, während im Durchschnitt 3,3 Tage im Büro pro Woche bevorzugt werden. Beim Einstiegsgehalt erwarten Studierende durchschnittlich 49.500 Euro, bis zum 55. Lebensjahr soll das Gehalt dann auf etwa 85.000 Euro ansteigen. Zu Beginn ihrer Karriere wünschen sie sich eine Arbeitszeit von 38 Stunden pro Woche, ab 55 Jahren nur noch 33 Stunden.

„Etwa zwei Drittel der Wochenarbeitszeit wollen Studierende gerne im Büro verbringen“, kommentierte jobvalley-CEO Clemens Weitz die Ergebnisse der Studie im Business Insider. „Den Uni-Abschluss gerade in der Tasche, starten viele den ersten Job, während sie immer noch in einer WG oder auf begrenztem Raum leben – nicht die ideale Remote-Work-Umgebung“, erklärte er diese Entwicklung.

Hinzu kommt, dass viele für den Berufseinstieg in eine andere Stadt ziehen. Es wird angenommen, dass Zeit im Büro dabei helfen könnte, sozialen Anschluss zu finden, sich im Job zu orientieren und die Abläufe sowie die Dynamik eines Unternehmens zu verstehen. Der CEO meinte, dass die Generation Z sich dieser Vorteile bewusst sei.

Geringere Arbeitszeit und mehr Gehalt

Darüber hinaus strebt die Generation Z nach einer geringeren Arbeitszeit im Vergleich zu vorherigen Generationen. Zum Berufseinstieg rechnen sie mit durchschnittlich 38 Wochenstunden. Im Laufe ihrer Karriere planen sie jedoch, die Arbeitszeit zu reduzieren. Ab dem 40. Lebensjahr möchten sie durchschnittlich 35,5 Stunden pro Woche arbeiten, und ab dem 55. Lebensjahr soll die Arbeitszeit auf 33 Stunden pro Woche sinken.
Ihr angestrebtes Einstiegsgehalt liegt im Durchschnitt bei 49.474 Euro. Laut der Studie möchten sie bis zum 55. Lebensjahr jedoch durchschnittlich 84.631 Euro verdienen.

„In der Kombination aus Wunschgehalt und Wunscharbeitszeit liegt für den Zeitraum vom Berufseinstieg bis zum Altersbereich 55 Jahre folgende studentische Gesamterwartung vor: etwa 70 Prozent mehr Gehalt bei rund 15 Prozent weniger Arbeitszeit“, erklärt Clemens Weitz im Business Insider.

Arbeitswelt muss sich auf neue Anforderungen einstellen

Angesichts der prognostizierten Abnahme der Erwerbstätigen bis 2035 muss sich die Arbeitswelt auf neue Anforderungen einstellen. Für Arbeitgeber bedeutet dies, dass Flexibilität und attraktive Entwicklungsangebote entscheidend sind, um die besten Talente zu gewinnen und zu halten. Diese Studie wurde in Zusammenarbeit mit der Maastricht University durchgeführt, die regelmäßig die größte Studierendenbefragung in Deutschland leitet.

Jobvalley und die Universität Maastricht befragen regelmäßig Teilnehmende aus ihrem Datenpool, der mittlerweile 420.000 Personen umfasst. Die neuesten Ergebnisse basieren auf einer Befragung, die zwischen dem 3. Oktober und dem 14. November des vergangenen Jahres durchgeführt wurde.

Ein Beitrag von:

  • Alexandra Ilina

    Redakteurin beim VDI-Verlag. Nach einem Journalistik-Studium an der TU-Dortmund und Volontariat ist sie seit mehreren Jahren als Social Media Managerin, Redakteurin und Buchautorin unterwegs.  Sie schreibt über Karriere und Technik.

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