Zeit für einen Jobwechsel? 30.06.2017, 00:00 Uhr

Daran erkennen Sie, dass Sie den falschen Job haben

Wer auf einer ungeeigneten Arbeitsstelle festhängt, leidet nicht nur selbst, sondern belastet damit auch sein Umfeld. Doch woran merkt man, dass der Job nicht passt? So erkennen Sie, dass Sie etwas ändern sollten.

Ist es das aktuelle Projekt oder die Arbeit an sich, die unbefriedigend ist?

Ist es das aktuelle Projekt oder die Arbeit an sich, die unbefriedigend ist?

Foto: iStock / Thinkstock

Rechnet man die Lebensarbeitszeit einmal hoch, arbeiten wir in der gesamten Erwerbszeit rund 8,5 Jahre. Das mag zunächst einmal nicht sonderlich beeindruckend wirken. Doch wenn Sie in Vollzeit beschäftigt sind, dürften in Ihrem Arbeitsvertrag etwa 40 Wochenarbeitsstunden stehen.

Geht man von acht Stunden Schlaf aus, verbringen Angestellte nicht weniger als etwa die Hälfte Ihrer wochentäglichen Wachzeit am Arbeitsplatz. Die Bedingungen dort und vor allem die Zufriedenheit mit der Tätigkeit sind daher alles andere als eine Nebensächlichkeit. Denn stimmt es im Beruf nicht, leidet oft auch das Privatleben. Diese Zeichen verraten: Sie haben den falschen Job!

Sie sind insgesamt unzufrieden

Unzufriedenheit mit nur einer Sache im Leben kann schnell dafür sorgen, dass die positiven Aspekte insgesamt in den Hintergrund rücken. Und ehe man sich versieht, ist man trotz einer Festanstellung mit einem guten Ingenieureinkommen, trotz Familie und guten Freunden konstant unglücklich.

Fühlen Sie sich ständig bedrückt und sind Sie scheinbar grundlos mit der Gesamtsituation unzufrieden? Dann denken Sie einen Schritt weiter und fragen Sie sich, ob eventuell ihr aktueller Job schuld daran sein könnte.

Der Job liefert Ihnen ständig Grund zur Beschwerde

Freunde und Bekannte sind ein guter Indikator dafür, wie es mit dem eigenen Leben und der Zufriedenheit bestellt ist. Werden Sie von diesen Menschen darauf hingewiesen, dass Sie bei jedem Treffen aufs Neue Ihren Arbeitsplatz zum Thema machen und sich immer wieder unzufrieden darüber äußern, wird Ihnen das unter Umständen zum ersten Mal selbst bewusst.

Auch wenn bisher niemand Bemerkungen in diese Richtung gemacht hat: Sprechen Sie Bekannte und Freunde gezielt darauf an und fragen, welchen Eindruck sie von Ihnen und Ihrer Arbeit haben.

Und dann kommt der zweite Schritt: Können Sie an den Ihnen zugeteilten Aufgaben, an den Karrierechancen oder den anderen offenbar immer wieder von Ihnen bemängelten Dingen etwas ändern? Falls nicht, ist es eindeutig Zeit für einen Wechsel.

Sie bereuen Entscheidungen in der Vergangenheit

Kommen Ihnen oft Gedanken in den Sinn wie „Hätte ich mich doch damals in eine andere Richtung spezialisiert“ oder „Vielleicht wäre es im Unternehmen XY besser für mich gelaufen“? Dann sind auch dies klare Hinweise darauf, dass mit Ihrer aktuellen Situation etwas nicht stimmt.

Machen Sie sich bewusst: Es ist nur natürlich, sich über vergangene vermeintliche Fehlentscheidungen zu ärgern. Allerdings bringt es einen nicht weiter. Stattdessen kann man von der Erfahrung um verpasste Chancen und falsche Abzweigungen profitieren und ähnliche Fehler in Zukunft vermeiden. Zudem können die kritischen Gedanken dabei helfen, zu erkennen, woraus speziell die größte Unzufriedenheit im Beruf resultiert. Ist es das Aufgabenfeld? Die Position? Das Unternehmen? Machen Sie das Problem aus und gehen Sie es an.

Sie werden neben dem Job überdurchschnittlich aktiv

Ob unbemerkt oder ganz bewusst, strebt jeder Mensch nach Anerkennung. Wird diese im Berufsleben nicht erreicht, engagieren sich die betroffenen Personen in ihrer Freizeit häufig überdurchschnittlich. Zum einen, weil sie dort Wertschätzung erfahren, zum anderen, weil so kaum noch Zeit bleibt, sich über die Schwierigkeiten im Job Gedanken zu machen.

Wer bemerkt, dass er neben dem Beruf immer mehr freiwillige und ehrenamtliche Verpflichtungen in der Freizeit eingeht, sollte innehalten: Es kann ein Hinweis darauf sein, dass im Job etwas nicht stimmt.

Sie machen sich unentwegt Gedanken

Viele Arbeitnehmer machen sich im Laufe ihres Arbeitsleben Gedanken darüber, wie die eigene Karriere angeschoben werden könnte, warum es in der Vergangenheit nicht geklappt hat und wie man im Beruf endlich zufriedener sein könnte. Das ist grundsätzlich erst einmal nicht negativ zu bewerten. Tragen Sie diese Gedanken allerdings schon seit Monaten unentwegt mit sich herum, ohne dass Sie etwas erreicht hätten oder ändern konnten, sieht es anders aus.

Wer alles versucht hat und dennoch nicht weitergekommen ist, dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im falschen Job festhängen. Dann sollten Sie unbedingt aktiv werden, etwas ändern und sich umschauen, wo Ingenieure mit Ihrer Qualifikation angenehmere Arbeitsbedingungen oder bessere Aufstiegschancen vorfinden.

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