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IPA als Schlüssel zum Erfolg

20. Februar 2026

IPA als Schlüssel zum Erfolg
Bei der Umsetzung des Projektes „Campus DOK“ wird auf die Integrierte Projektabwicklung (IPA) gesetzt. Foto: HSU_UniBw H
Campusentwicklung der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg startet: Bau- und Planungspartner unterzeichnen Vertrag für Milliardenprojekt.
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Mit der Vertragsunterzeichnung aller Bau- und Planungspartner ist ein entscheidender Meilenstein erreicht: Die Campusentwicklung der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg tritt offiziell in die Planungsphase ein. Das Projekt zählt zu den größten Bauvorhaben Deutschlands und markiert zugleich einen neuen Ansatz in der öffentlichen Bauabwicklung.

In dieser Woche unterzeichneten sämtliche Bau- und Planungspartner gemeinsam mit der Bundesbauabteilung als Bauherrenvertretung den sogenannten Mehrparteienvertrag. Dieser bildet die Grundlage für eine durchgängig kollaborative Zusammenarbeit über den gesamten Planungs- und Bauprozess hinweg. Nach einem europaweiten und umfangreichen Vergabeverfahren beginnt damit nun offiziell die Umsetzung des Projekts „Campus DOK“.

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Eine Milliarde Euro für einen klimaneutralen Wissenschaftsstandort

Für die Campusentwicklung stellt die Bundeswehr Finanzmittel in Höhe von rund 1 Mrd. € zur Verfügung. Ziel ist es, nahezu den gesamten Campus der Douaumont-Kaserne (DOK) im Hamburger Stadtteil Jenfeld grundlegend neu zu entwickeln. Auf einem Areal von etwa 205 000 m2 entstehen Neubauten und sanierte Bestandsgebäude mit einer Bruttogrundfläche von über 100 000 m2.

Neben den Hochbauten umfasst das Projekt auch die zugehörige Infrastruktur sowie umfangreiche Freianlagen. Der neue Campus soll ein klimaneutraler, innovativer und moderner Wissenschaftsstandort werden. Gleichzeitig verfolgt das Vorhaben das Ziel, alle bislang ausgelagerten Fachbereiche der Universität wieder an einem zentralen Standort zusammenzuführen.

Integrierte Projektabwicklung als Schlüssel zum Erfolg

Angesichts der hohen Komplexität des Projekts – mit einer geplanten Laufzeit von rund zehn Jahren, laufendem Universitätsbetrieb und denkmalgeschützten Bestandsbauten – setzt die Bundesbauabteilung auf eine innovative Abwicklungsmethode: die Integrierte Projektabwicklung (IPA).

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Bei diesem Modell bilden Bauherr, Planer und ausführende Unternehmen von Beginn an eine gleichberechtigte Allianz. Chancen und Risiken werden gemeinsam getragen, Entscheidungen kollaborativ getroffen. Ziel ist ein effizienter, transparenter Planungs- und Bauprozess im Sinne des Prinzips „Best for Project“.

Bedeutung für Bundeswehr und Wissenschaftsstandort Hamburg

Vor dem Hintergrund der aktuellen sicherheitspolitischen Lage kommt dem Projekt eine bundesweite Bedeutung zu. Mit der Campusentwicklung investiert die Bundeswehr gezielt in die Zukunft der akademischen Ausbildung ihres Führungskräftenachwuchses – ein zentraler Bestandteil der Offizier-Ausbildung.

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Auch für die Stadt Hamburg ist das Projekt von großer Relevanz. Der neue Campus stärkt den Wissenschafts- und Forschungsstandort nachhaltig und setzt Maßstäbe für innovative öffentliche Bauprojekte.

Karen Pein, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, betont:
„Das Projekt ‘Campus DOK’ ist in vielerlei Hinsicht besonders. Zum einen geht der Bau der öffentlichen Hand mit der Integrierten Projektabwicklung neue, innovative Wege. Wir sind gespannt auf die wertvollen Erfahrungen, die sich daraus für unsere Stadt ergeben. Zugleich ist die Campusentwicklung von großer Bedeutung für den Wissenschaftsstandort Hamburg: Auf dem Gelände der Helmut-Schmidt-Universität entsteht ein moderner Campus der Zukunft. Darüber hinaus leistet Hamburg mit diesem Projekt einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Sicherheit und Verteidigung.“

Starke Allianz aus Planung und Ausführung

Die Bundesbauabteilung Hamburg konnte für das Projekt eine leistungsfähige Allianz aus renommierten Architektur-, Ingenieur- und Bauunternehmen gewinnen. Diese decken sämtliche Leistungsbereiche von der Objektplanung über technische Ausrüstung bis hin zu Hoch-, Tief- und Ausbauarbeiten ab.

Donald Appel, Leiter der Bundesbauabteilung Hamburg, erklärt:
„Mit der Vertragsunterzeichnung starten wir nun in die konkrete Umsetzung der Campusentwicklung der Helmut-Schmidt-Universität. Das ist ein großer Meilenstein für das Projekt Campus DOK. Mit der innovativen Abwicklungsmethode IPA haben wir deutlich mehr Kontrolle über den Kosten- und Zeitrahmen und arbeiten als gemeinsame Projektgestalter im Sinne Best for Project. Wir sind froh, mit unseren neun Allianzpartnern feste Mitstreiter gefunden zu haben, die genauso für das Projekt brennen wie wir.“

Langfristiges Vorzeigeprojekt der öffentlichen Hand

Mit der Campusentwicklung der Helmut-Schmidt-Universität entsteht nicht nur ein zukunftsfähiger Hochschulstandort, sondern auch ein Modellprojekt für modernes, partnerschaftliches Bauen der öffentlichen Hand. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich die Integrierte Projektabwicklung in dieser Größenordnung bewährt – die Erwartungen sind hoch.

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