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Wie Studierende aus Darmstadt ihr erstes autonomes Rennauto bauen

11. Mai 2026

Erstmals will das Rennteam der Hochschule Darmstadt mit einem fahrerlosen Boliden bei der Formula Student antreten. Beim Roll-out auf dem Campus haben die Studierenden ihren neuen F26 enthüllt.
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Das studentische Rennteam der Hochschule Darmstadt (h_da) entwickelt ein autonomes System für seinen neuen Elektro-Boliden „F26“. Wie die Hochschule mitteilt, möchte das Fastda-Team (Eigenschreibweise: FaSTDa) beim Formula Student-Rennen in Tschechien erstmals bei einem Driverless-Rennen antreten.

Ihr neuestes Fahrzeug haben die Studierenden beim offiziellen Roll-out auf dem Campus der Hochschule enthüllt.

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Inhaltsverzeichnis

Wenn der Fahrersitz leer bleibt

Die Leichtbauweise ist den Angaben zufolge in der Formula Student von Vorteil – auch für die Fahrenden im Cockpit. Zumindest haben eher leichte und eher kleine Personen die besseren Karten, wenn es darum geht, wer aus dem studentischen Team die Elektroflitzer fahren darf, heißt es weiter. Allerdings bleiben diese heiß begehrten Plätze in Zukunft auch mal leer.

Denn mit dem F26 läutet das Fastda-Team die Ära des autonomen Fahrens ein. Damit beim Formula Student-Rennen Mitte Juli in Tschechien erstmals das eigenentwickelte fahrerlose System der Studierenden in den sportlichen Wettbewerb gehen kann, musste das interdisziplinäre Team seinen Wagen komplett neu denken.

Autonomes System greift in Lenkung, Bremse und Motor ein

Nicht die Fahrenden lenken den Wagen, sondern ein autonomes System, das in Lenkung, Bremse und Motor eingreifen kann. Deutlich mehr elektrische und mechanische Bauteile sind dafür nötig sowie Know-how aus unterschiedlichsten Fachgebieten. Daher besteht das Fastda-Team nicht mehr nur aus Studierenden der Studiengänge Maschinenbau oder Automobilentwicklung, sondern auch aus Studierenden aus Bereichen wie Informatik, Elektrotechnik sowie Optotechnik und Bildverarbeitung.

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Insgesamt drei Formula Student-Rennen plant das Hochschul-Team in dieser Saison:

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  • Juli: Tschechien (autonom)
  • August: Frankreich (autonom)
  • September: Italien (mit Fahrenden im Cockpit)

Im vergangenen Jahr konnten die Studierenden beim Rennen in Lyon einen Erfolg einfahren: in der Disziplin „Skid Pad“, dabei wird eine liegende Acht gefahren, wurde das Team Zweiter. Teilgenommen hatten mehr als 40 internationale Teams.

„Obwohl die Umstellung auf den Elektroantrieb noch gar nicht lange zurückliegt, hat sich das Team mit ‚driverless‘ gleich die nächste herausfordernde Aufgabe vorgenommen. Das zeigt einmal mehr, mit welch großartiger Motivation und welch riesigem Engagement die Studierenden das Projekt leben“, sagt Prof. Dr. Florian van de Loo, der als Faculty Advisor das studentische Team begleitet.

Hintergrund

Das Fastda-Team der h_da besteht den Angaben zufolge aus gut 40 Studierenden aus 16 Studiengängen der Hochschule. Einige von ihnen bringen einschlägige Vorerfahrungen aus technischen Berufen oder dem semi-professionellen Rennsport in die Arbeit ein.

Betreut und beraten wird das Team von Prof. Dr. Florian van de Loo und weiteren Kollegen aus den Fachbereichen Maschinenbau und Kunststofftechnik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik. Das Rennwagen-Projekt wird von einer Reihe von Unternehmen gesponsert. Eine Liste der beteiligten Förderer und weitere Informationen zum Team und Projekt finden sich auf der Projekt-Website.

(Quelle: Hochschule Darmstadt)



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