IFA 2014 02.09.2014, 08:26 Uhr

Internationale Funkausstellung rechnet mit Aufträgen von 4 Mrd. Euro

Die meisten Besucher würden wohl am liebsten mit einem Wunschzettel über die IFA Berlin schlendern: noch größere und flachere TV-Geräte, vernetzte Waschmaschinen, Bügeleisen und Küchen, die eher an Computeranlagen erinnern. Zum 54. Mal zeigt die weltgrößte Messe für Konsumelektronik, was sich Ingenieure haben einfallen lassen. 1500 Aussteller aus 32 Ländern erwarten 240.000 Besuchern. 

Unterhaltungselektronik wird auch in diesem Jahr wieder eine große Rolle auf der IFA in Berlin spiele. Die Messe beginnt am Freitag.

Unterhaltungselektronik wird auch in diesem Jahr wieder eine große Rolle auf der IFA in Berlin spiele. Die Messe beginnt am Freitag.

Foto: IFA

Die Internationale Funkausstellung (IFA) bewegt sich in Superlativen: Auf der weltweit größten Fachmesse ihrer Art tummeln sich 1500 Aussteller aus 32 Ländern, zudem viele Händler und Einkäufer – auf insgesamt 150.000 Quadratmetern. Sie präsentieren nicht nur ihre Neuheiten, sondern bahnen in der heißumkämpften Vorweihnachtszeit riesige Geschäfte an: Die Messe rechnet mit einem Ordervolumen von vier Milliarden Euro. „Die IFA führt stärker als jemals zuvor alle global bedeutenden Akteure aus Industrie, Handel und Medien zusammen“, sagt IFA-Direktor Jens Heithecker. „Einen umfassenderen Branchenüberblick kann man nirgendwo sonst erhalten. Die Messe rechnet mit über 240.000 Besuchern aus aller Welt.

iPhone-Entwickler Tony Fadell ist Gastredner

Erstmals experimentiert die IFA mit einem neuen Kongressformat namens IFA International Keynotes: Topmanager aus aller Welt präsentieren ihre Visionen und gewähren Einblicke in die Strategien weltweit agierender Konzerne. Zu ihnen zählt Boo-Keun Yoon. Der Präsident und CEO des südkoreanischen Technologiekonzerns Samsung wird seine Vorstellung vom Haus der Zukunft präsentieren.

Selbst so profane Geräte wie Nähmaschinen werden auf der IFA gezeigt. Dank der Chip-Technik werden auch Nähmaschinen immer raffinierter.

Selbst so profane Geräte wie Nähmaschinen werden auf der IFA gezeigt. Dank der Chip-Technik werden auch Nähmaschinen immer raffinierter.

Quelle: IFA

Am 6. September gehört die Bühne dann Tony Fadell und Matt Rogers, Gründer des Automatisierungsunternehmen Nest Labs, das im Januar 2014 für 3,2 Milliarden Euro an Google ging. Fadell arbeitete zuvor bei Apple als Entwickler des iPhones und hält mittlerweile über 300 Patente. Er gilt als Visionär, auf dessen neue Ideen viele IFA-Besuchern mit Spannung warten.

Max Herre spielt mit zwanzigköpfigem Orchester

Die gesamte Konsumelektronik ist so vielschichtig, dass die IFA aus sieben Fachbereichen besteht: Sie zeigen Home-Entertainment- und Smart-Home-Systeme (IFA Home & Entertainment Electronics), HiFi-Anlagen und Lautsprecher (IFA Audio Entertainment), elektronische Haushaltsgeräte und Küchen (IFA Home Appliances), Fotoapparate, Computer und Spiele (IFA My Media), Fernseher und Radios (IFA Public Media), Telekommunikation (IFA Communication) und Technik (IFA Technology & Components).

Waschmaschinen werden immer sparsamer und lassen sich längst per WLAN ins Netz des Smarthomes einbinden.

Waschmaschinen werden immer sparsamer und lassen sich längst per WLAN ins Netz des Smarthomes einbinden.

Quelle: IFA

Inmitten der 28 Messehallen befindet sich der Sommergarten, der bei den ganzen neuen Eindrücken für Entspannung sorgt: Auf einer riesigen Bühne tritt am 5. September Musiker Max Herre mit einem zwanzigköpfigen Orchester auf. Die Messe endet am 10. September. 

Ein Beitrag von:

  • Patrick Schroeder

    Patrick Schroeder arbeitet als freiberuflicher Journalist für Zeitschriften und Onlinemagazine wie die VDI Nachrichten und Ingenieur.de.

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