Urb-E für das letzte Stück Weg 20.02.2014, 14:00 Uhr

Klappbarer Elektroroller für Pendler entwickelt

Er könnte das Zufußgehen beinahe vollständig überflüssig machen: ein klappbarer Elektroroller für das letzte Stück Weg zwischen Bahnhaltestelle und Büro. Für die Produktion des Urb-E sammelt sein Hersteller gerade Geld auf der Crowdfunding-Plattform indiegogo.

Handlich: Zusammengeklappt hat der Elektroroller Urb-E Maße und Gewicht eines Rollkoffers. Mit einer Akkuladung kommt das Gefährt 32 Kilometer weit. 

Handlich: Zusammengeklappt hat der Elektroroller Urb-E Maße und Gewicht eines Rollkoffers. Mit einer Akkuladung kommt das Gefährt 32 Kilometer weit. 

Foto: Urb-E

Als ideales Vehikel für Pendler sieht der amerikanische Start-up-Unternehmer Grant Delgatty seine Entwicklung. „Es gibt andere elektrisch betriebene Gefährte, die das Letzte-Meile-Szenario bedienen wollen. Aber keines von ihnen lässt sich mit dem Urb-E vergleichen, wenn es darum geht, wie einfach es zu fahren und wie kompakt und portabel es ist.” Das Urb-E ist vor allem für diejenigen gedacht, die den öffentlichen Nahverkehr für den Weg zur Arbeit nutzen und auch das letzte Stück Weg zwischen Haltestelle und Firma bequem zurücklegen wollen.

Elektroroller hat zusammengeklappt die Maße eines Rollkoffers

Das Urb-E hat zusammengeklappt die Maße eines Koffers (40x40x91 Zentimeter) – und kann auch wie ein Rollkoffer hinterher gezogen werden. Mit 13 Kilo entspricht der Roller aus Aluminium auch vom Gewicht her einem vollgepackten Koffer – oder einem größeren Einkauf.

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Der Elektroroller Urb-E auseinandergeklappt: Unterhalb des Sitzes können Rucksäcke oder Aktentasche befestigt werden.

Der Elektroroller Urb-E auseinandergeklappt: Unterhalb des Sitzes können Rucksäcke oder Aktentasche befestigt werden.

Quelle: Urb-E

Auseinandergeklappt geht es auf Fahrt: Der Elektroroller hat eine Reichweite von 32 Kilometern – ausreichend für den Weg von der Bahnhaltestelle ins Büro und zurück. Mit maximal 24 Stundenkilometern sind seine Nutzer damit so schnell wie Fahrradfahrer. Für die Aktentasche hat das Urb-E einen an der Sitzsäule integrierten Gepäckträger. Durch einen Zug am Gashebel lässt sich der Roller beschleunigen, eine Scheibenbremse am Vorderrad sorgt für die nötige Bremskraft.

Die passende App zum Urb-E

Wie alle jüngeren Entwicklungen hat auch das Urb-E eine Schnittstelle für Smartphones und eine passende App. Mit ihr steuert der Fahrer die LED-Beleuchtung des Rollers und überprüft Laufzeit und den Ladestand des Akkus. Rund drei Stunden dauert es nach Angaben des Herstellers, bis der Lithium-Ionen-Akku aufgeladen ist.

Neben den Pendlern will Delgatty mit einer zweiten Version aber auch andere Interessenten ansprechen. Die Sportversion hat statt drei nur zwei Räder und keinen Gepäckträger.

Crowdfunding-Kampagne läuft noch

Noch ist das Urb-E nicht auf dem Markt. 150.000 Dollar (rund 110.000 Euro) will Delgatty auf indiegogo einsammeln. Bislang sieht es so aus, als könnte die Produktion wie geplant starten: Nach der ersten Woche sind bereits 42.221 Dollar zusammen, 30 Tage bleiben nun noch für den Rest. Läuft alles wie geplant, sollen die ersten Elektroroller schon im Sommer ausgeliefert werden. Sie kosten aktuell 1599 US-Dollar (rund 1200 Euro). Nach der Crowdfunding-Kampagne soll sich der endgültige Marktpreis bei rund 1800 US-Dollar (1300 Euro) einpendeln.

Ein Beitrag von:

  • Andrea Ziech

    Redakteurin Andrea Ziech schreibt über Rekorde und Techniknews. Darüber hinaus ist sie als Kommunikationsexpertin tätig.

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