E-Auto aus Frankreich 02.03.2020, 15:42 Uhr

Citroën Ami unter 7.000 Euro

45 km/h „schnell“ und eine Reichweite von 70 Kilometer: Mit dem Ami bringt Citroën einen kleinen Elektro-Zweisitzer auf den Markt. Das überschaubare Gefährt soll 6.900 Euro kosten, aber auch als Carsharing-Modell durch unsere Städte flitzen. Wir stellen das neue E-Auto vor.

Citroen Ami One

Ein Würfel auf Rädern so sieht der Ami One aus.

Foto: Astuce Productions

Auf der Autobahn sollte es der Ami schwer haben, doch im Stadtverkehr kommt der kleine Flitzer gerade recht. 45 Kilometer pro Stunde und eine Reichweite von maximal 70 Kilometern: Der Einsatz des elektrischen Autos von Citroën ist eindeutig auf den innerstädtischen Verkehr beschränkt. Einen Parkplatz sollte man mit dem 2,41 Meter langen und 1,39 Meter breitem Gefährt ebenfalls finden. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit kann der Ami auch mit einem Führerschein der Klasse AM gefahren werden. Das heißt, 16-Jährige können sich bereits mit dem neuen E-Auto mobil fortbewegen.

In 3 Stunden ist der Ami aufgeladen

Ami verfügt über einen 5,5-Kilowattstunden-Akku, der sich laut dem französischen Hersteller über eine reguläre Steckdose anschließen lässt. In 3 Stunden ist das Mini-Auto aufgeladen. Wer über einen Kauf nachdenkt, kann auf dem französischen Markt mit knappen 7.000 Euro Anschaffungskosten rechnen. Nach Abzug der dortigen Umweltprämie bleiben 6.000 Euro über. Im Rahmen eines Carsharing-Programms kostet das Fahren mit Ami 26 Cent pro Minute. 2019 stellte der französische Autobauer sein Fahrzeugkonzept Ami One vor. Zu diesem Zeitpunkt handelte es sich noch um einen reinen Sharing-Dienst, doch das Serienmodell wird nun auch einzeln verkauft. Im Rahmen des Carsharing-Dienstes Free2move kann Ami ausgeliehen werden. Wer lieber least, zahlt monatlich knappe 20 Euro.

Die Auslieferung soll ab Juni 2020 beginnen. Kunden aus Deutschland sollen den Wagen im Laufe des Jahres ebenfalls bestellen können. Ein genaues Datum ist nicht bekannt. Ob Ami hierzulande genauso viel kosten wird, ist auch noch nicht klar.

Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
RHEINMETALL AG-Firmenlogo
Verstärkung für unsere technischen Projekte im Bereich Engineering und IT (m/w/d) RHEINMETALL AG
deutschlandweit Zum Job 
Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein-Firmenlogo
Bauingenieurin / Bauingenieur (w/m/d) für den Bereich Straßenbau Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein
Kiel, Flensburg, Rendsburg, Itzehoe, Lübeck Zum Job 
HAMBURG WASSER-Firmenlogo
Abteilungsleitung Kläranlage Prozessführung Abwasser (m/w/d) HAMBURG WASSER
Hamburg Zum Job 
Klinikum Leverkusen Service GmbH-Firmenlogo
Mitarbeiter (m/w/d) für das Bauprojektmanagement Klinikum Leverkusen Service GmbH
Leverkusen Zum Job 
Messe Berlin GmbH-Firmenlogo
Teamleiter:in (m/w/d) Einkauf für Bau- und Planungsleistungen Messe Berlin GmbH
Ruhrbahn GmbH-Firmenlogo
Referent (w/m/d) Multiprojektmanagement Ruhrbahn GmbH
Forschungszentrum Jülich GmbH-Firmenlogo
Wissenschaftliche:r Koordinator:in der Graduiertenschule HITEC im Bereich Energie- und Klimaforschung (w/m/d) Forschungszentrum Jülich GmbH
Jülich Zum Job 
Hamburg Wasser-Firmenlogo
Ingenieur Projektleitung Großprojekte Wasserwerke (m/w/d) Hamburg Wasser
Hamburg Zum Job 
Sweco GmbH-Firmenlogo
Teamleitung Verkehr & Wasser (w/m/x) Sweco GmbH
Hannover Zum Job 
Stadtwerke Strausberg GmbH-Firmenlogo
Techniker Stromnetz - Netzkoordination & Digitalisierung (m/w/d) Stadtwerke Strausberg GmbH
Strausberg Zum Job 
Bundesbau Baden-Württemberg-Firmenlogo
Bauingenieur / Architekt / Risikoingenieur (m/w/d) Bundesbau Baden-Württemberg
Freiburg Zum Job 
Staatliches Bauamt Nürnberg-Firmenlogo
Ingenieure (m/w/d) für den Fachbereich Straßenbau Staatliches Bauamt Nürnberg
Nürnberg Zum Job 
Logistik Stahlbau Fischer GmbH & Co. KG-Firmenlogo
Technischer Vertriebsmitarbeiter (m/w/d) im Stahlbau Logistik Stahlbau Fischer GmbH & Co. KG
Karlsruhe Zum Job 
Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen-Firmenlogo
Lehrkraft (m/w/d) Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen Zum Job 
Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen-Firmenlogo
Lehrkraft (m/w/d) Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen Zum Job 
GSW Gemeinschaftsstadtwerke GmbH Kamen, Bönen, Bergkamen-Firmenlogo
Planungsingenieur für Rohrnetze (m/w/d) für das Team Planung und Bau im Geschäftsbereich 6 Netze GSW Gemeinschaftsstadtwerke GmbH Kamen, Bönen, Bergkamen
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Bauingenieur (w/m/d) Konstruktiver Ingenieurbau - Außenstelle Hagen Die Autobahn GmbH des Bundes
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Bauingenieur (w/m/d) Straßenplanung und Straßenentwurf - Außenstelle Netphen Die Autobahn GmbH des Bundes
Netphen Zum Job 
Die Autobahn GmbH des Bundes-Firmenlogo
Bauingenieur (w/m/d) konstruktiver Ingenieurbau - Außenstelle Netphen Die Autobahn GmbH des Bundes
Netphen Zum Job 
HIC Consulting GmbH-Firmenlogo
Senior Projektleiter / Ingenieur Fernwärme (m/w/d) HIC Consulting GmbH
Hamburg, Linau Zum Job 

Elektromobilität für jedermann

Citroen wirbt damit, Elektromobilität für jeden zugänglich zu machen. Das ultrakompakte, wendige und farbenfrohe Modell dürfte in erster Linie Fahranfänger ab 16 Jahre begeistern. Ob Vollblut-Autofahrer mit dem putzigen Modell Spaß auf der Straße haben, sei dahingestellt.

Der Hersteller verfolgt zudem das Ziel, Gewicht zu sparen und möglichst wenige Einzelteile zu verwenden – um dadurch eine möglichst geringe CO2-Emission zu realisieren. Citroën wird Teile dieser Entwicklung in zukünftige Kleinwagenmodelle mit einfließen lassen.

Doch nicht nur Frankreich ist auf dem Vormarsch, was die Entwicklung von E-Autos angeht. Laut einer aktuellen McKinsey Prognose soll Deutschland 2021 der weltweit größte Hersteller von Elektrofahrzeugen werden. Nach wie vor kämpfen alle Hersteller mit der Reichweite der Fahrzeuge. Diese wird nämlich oft von Verbrauchern bemängelt. Ein Start-up, ebenfalls aus Frankreich, könnte die Lösung gefunden haben. EP Tender hat einen Akkuanhänger entwickelt, welcher sich ganz einfach an die Anhängerkupplung eines E-Autos installieren lässt. Dadurch sollen Fahrer eine frische Akkuladung erhalten und weiterfahren können, auch wenn der Saft des Fahrzeugs schon aufgebraucht ist.

Am 1. Januar 2019 fuhren rund 83.200 Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen. Wir sind gespannt, was die Statistik für 2020 herausgibt. Bis 2030 sollen laut Bundesverkehrsministerium 300.000 Ladepunkte in Deutschland verfügbar sein, ein Großteil davon Schnellladestationen. Aktuell können Elektroautofahrer ihre Fahrzeuge an 20.650 öffentlich zugänglichen Ladestationen mit Strom betanken. Sie sind vor allem in Ballungsgebieten und öffentlichen Parkhäusern zu finden, so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Rund 12 % der Ladesäulen sind Schnellladesäulen.

In Europa sind die absoluten Vorreiter die Niederlande, Norwegen und Frankreich. Norwegen ist den meisten Ländern Europas mittlerweile enteilt. Der norwegische Staat erlässt E-Auto-Käufern die Mehrwertsteuer und übernimmt Importzölle. Fahrer können sich des Weiteren über eine reduzierte Kraftfahrzeugsteuer freuen.

Lesen Sie auch:

Das sind die 10 beliebtesten Elektroautos der Deutschen

So schön könnte die Citroën DS heute aussehen

10 Fakten über Elektroautos

Ein Beitrag von:

  • Sarah Janczura

    Sarah Janczura schreibt zu den Themen Technik, Forschung und Karriere. Nach einem Volontariat mit dem Schwerpunkt Social Media war sie als Online-Redakteurin in einer Digitalagentur unterwegs. Aktuell arbeitet sie als Pressesprecherin beim VDI e.V.

Themen im Artikel

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.