Neues Modell 05.03.2025, 16:15 Uhr

Audi A6 Avant – der Neue setzt auf Bewährtes

Audi setzt beim neuen A6 Avant auf Verbrennungsmotoren mit milder Elektrifizierung und auf günstige Aerodynamik. Und er darf auch A6 heißen, nicht wie geplant A7.

Audi A6 Avant

Der neue Audi A6 Avant setzt auf Verbrennungsmotoren und einen sportlicheren Auftritt.

Foto: Audi AG

Ursprünglich wollte Audi als Premiumtochter des VW-Konzerns ab 2026 keine neuen Autos mit Verbrennungsmotor mehr entwickeln. Jetzt schreiben wir das Jahr 2025 und Audi stellte Ende Februar auf dem VDI/ATZ-Motorenkongress in Baden-Baden nicht nur Weiterentwicklungen seiner Vier- und Sechszylinder TFSI-Motoren vor, sondern jetzt auch den Audi A6 Avant als Diesel oder Benziner – mit einer sehr milden Hybridisierung. Das 48-V-System steuert zwar auf dem Papier beachtliche 18 kW und 230 Nm Drehmoment zum Verbrennungsmotor bei, die 1,7 kWh fassende Lithium-Eisenphosphat-Batterie wäre alleine aber nicht einmal für 10 km Reichweite gut. Laut Audi ermögliche das Elektropaket rein elektrisches Einparken und Rangieren. Auch bei langsamer Fahrt in der Stadt, im schwimmenden Verkehr, beispielsweise auf Landstraßen, sowie beim Zurollen auf die nächste Ortschaft fahre der A6 Avant dann elektrisch. Die statistisch ermittelten 40 km, die jeder Bürger im Schnitt pro Tag fahre, wären also mit diesem Audi-Antriebssystem nicht reinelektrisch möglich. Da muss der Verbrenner dann ran.

Drei Motoren zu Beginn

Audi startet die Neuauflage mit drei Motoren. Den Einstieg markiert ein 150 kW starker 2-l-Benziner, dem ein gleichstarker Dieselmotor zur Seite gestellt wird. Dieser wiederum ist optional mit Allradantrieb zu haben.

Beide Basismotoren können auf Wusch hybridisiert geordert werden. Das Topmodell ist ein 3 l V6-Benziner mit 270 kW, serienmäßig mit Allradtechnik und dem Mildhybridsystem ausgestattet. Auf Wunsch gibt es auch die Allradlenkung. Bei niedrigen Geschwindigkeiten werden die Hinterräder bis zu fünf Grad entgegengesetzt zu den Vorderrädern eingeschlagen. So verringert sich auch der Wendekreis um bis zu einen Meter.

Als Verbrauch gibt Audi für den Diesel einen kombinierten WLTP-Wert von 5.7 l/100 km an, für den Sechszylinder-Benziner sollen es 7.8 l/100 km sein. Zu den Werten soll auch eine verbesserte Aerodynamik beitragen, Audi gibt einen cW-Wert von 0,25 an, damit hat das neue Modell den besten Luftwiderstandsbeiwert der Flotte mit Verbrennungsmotoren.

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Audi A6 Avant
Ein dünnes Leuchtband verbindet jetzt die Rückleuchten links und rechts.

Foto: Audi AG

Audi A6 Avant
Der Innenraum wird wie bei den Elektromodellen von großflächigen Monitoren dominiert.

Foto: Audi AG

Aggressive Front mit Matrix-LED-Technik.

Foto: Audi AG

Ein großes Glaspanoramadach trägt zum Wohlfühlambiente bei.

Foto: Audi AG

Der Kofferraum bietet 503 l Ladung, mit umgelegten Rücksitzen sind es bis 1534 l.

Foto: Audi AG

Innen dominieren Monitore und Lichtvariationen

Innen orientiert sich der A6 Avant an den Elektromodellen Q6 e-tron und A6 e-tron mit ihren groß angelegten Monitorlandschaften. Hinterm Lenkrad befindet sich das konkav gestaltete virtuelle Cockpit mit 11,9 Zoll sichtbarer Bildschirmdiagonale, dem sich das frei stehende Panoramadisplay mit 14,5 Zoll großem Touchdisplay anschließt. Die Person auf dem Beifahrersitz hat ein eigenes 10,9 Zoll großes Display, das vom Fahrersitz aus nicht eingesehen werden kann (Privacy-Mode), sodass der Fahrer durch Inhalte auf dem Display nicht abgelenkt wird. Zur Ablenkung könnte hingegen die überfrachtet wirkende Bedieninsel in der Fahrertür mit sage und schreibe 18 Funktionen beitragen.

Das Äußere kommt sportlicher daher

Außen kommt der 4,99 m lange A6 Avant gestreckter daher als sein Vorgänger. Zwar ist der Radstand gleich geblieben, außen wuchs er jedoch um 6 cm und der Heckbereich fällt flacher ab. Das wirkt sportlicher.

Dem Licht wirft Audi nicht nur innen mit zahlreichen wählbaren Farbvarianten große Bedeutung bei, sondern auch außen. Die schmalen Scheinwerfer sind optional mit Matrix-LED-Technik zu ordern und am Heck sind die neu gestalteten, schmalen OLED-Leuchten ein Hingucker, die durch ein schmales Leuchtband verbunden sind.

Verkaufsstart der Business-Baureihe der Ingolstädter, die im Revier von 5er-BMW und Mercedes E-Klasse wildert, ist in diesem Monat, die Limousine soll im Sommer folgen. Preislich startet die Basis bei knapp unter 60.000 €.

Ein Beitrag von:

  • Peter Kellerhoff

    Redakteur VDI nachrichten
    Fachthemen: Automobil, Nutzfahrzeuge, Schiff, Bahn, Verkehr, Mobilität, E-Mobilität, Software, Cloud, Internet, KI

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