Infrastruktur-Sondervermögen 21.03.2025, 16:30 Uhr

Industrieforschung: Bürokratieabbau als erster Schritt

Kann das verabschiedete Sondervermögen die Industrieforschung nachhaltig stärken? Das hofft die Gemeinschaft Konrad Zuse und schlägt einen raschen Bürokratieabbau vor.

Kann das verabschiedete Sondervermögen die Industrieforschung nachhaltig stärken? Das hofft die Gemeinschaft Konrad Zuse und schlägt einen raschen Bürokratieabbau vor. Foto: PantherMedia / HayDmitriy

Kann das verabschiedete Sondervermögen die Industrieforschung nachhaltig stärken? Das hofft die Gemeinschaft Konrad Zuse und schlägt einen raschen Bürokratieabbau vor.

Foto: PantherMedia / HayDmitriy

Zuse-Präsident Martin Bastian begrüßt die Bundesratszustimmung zum 500-Mrd.-Sondervermögen für zusätzliche Infrastrukturinvestitionen. Doch ob die Mittel tatsächlich dazu beitragen, die Innovationskraft des Mittelstands zu stärken, hängt aus Sicht des Verbands von gezielten Maßnahmen ab, sagt er gegenüber ingenieur.de.

Zuse-Präsident Prof. Martin Bastian Foto: SKZ

Zuse-Präsident Prof. Martin Bastian.

Foto: SKZ

Konkrete Vorschläge

Dazu gehöre eine deutliche Aufstockung bewährter Förderprogramme: Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) soll von derzeit 502 Mio. € auf 700 Mio. € jährlich steigen, die Budgets der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) und des Programms INNO-KOM auf 200 Mio. € bzw. 100 Mio. €. Zudem fordert Bastian einen „Pakt für Transfer und Innovation“, der über zehn Jahre hinweg eine jährliche Erhöhung der Programmbudgets um 10 % vorsieht.

Arbeitsgruppe zur Entbürokratisierung

Neben der finanziellen Absicherung sieht Zuse-Präsident Prof. Martin Bastian einen raschen Bürokratieabbau als entscheidend an: „Wir schlagen die schnelle Gründung einer ständigen Arbeitsgruppe zur Entbürokratisierung und Optimierung der Förderlandschaft aus Vertretern der Bundestagsausschüsse für Forschung und Entwicklung, Wirtschaft und Finanzen, der zuständigen Ministerien sowie der Zuse-Gemeinschaft und weiterer Akteure der mittelstandsorientierten Forschung vor.“

Zudem müsse das Besserstellungsverbot reformiert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands langfristig zu sichern, so Bastian.

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