Krypto-News 08.02.2023, 11:39 Uhr

Bitcoin: Rückkehr der Bullen – oder Anfang vom Ende?

Nach einigen Wochen voller Panik verbreitet sich langsam wieder Optimismus in der Krypto-Szene. Insbesondere Kryptowährungen, die sich auf irgendeiner Weise der Künstlichen Intelligenz verschrieben haben, machen Hoffnung.

Kryptowährungen und künstliche Intelligenz

Nach einigen Wochen voller Panik, macht sich langsam wieder Optimismus in der Krpto-Branche breit. Insbesondere AI-Coins boomen.

Foto: Panthermedia.net/Rabanser (YAYMicro)

Bitcoin hat das neue Jahr stark begonnen, kommt nun aber seit geraumer Zeit nicht vom Fleck. Dennoch macht sich Optimismus breit: Viele Coins brechen nach oben aus, insbesondere AI-Kryptowährungen pumpen. Die Erwartungshaltung unter Anlegern ist groß, auch die ersten Millionen-Dollar-Prognosen sind zurück. Dabei kann selbst ein Absturz noch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Mit was sollte man jetzt also rechnen?

Bitcoin und AI-Coins mit starker Performance

Bitcoin bei mehr als 23.000 Dollar, Ethereum mit 1.630 Dollar auf einem Drei-Monats-Hoch, die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen über der kritischen 1-Billion-Dollar-Marke: „Anscheinend ist der Bulle zurück“, kommentiert der holländische Profi-Trader Michaël van de Poppe die aktuelle Situation in einem Tweet. Nun solle man die Rücksetzer kaufen, die Märkte genießen – und „alles wird gut“.

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Tatsächlich hat sich die Stimmung unter Anlegern innerhalb kürzester Zeit enorm verbessert, wie ein Blick auf den Sentiment-Tracker „Crypto Fear & Greed Index“ verdeutlicht: Der stand letzten Monat noch auf „Extreme Angst“ – jetzt signalisiert er „Gier“. Die Bullenmarkt-Vibes zeigen sich auch bei vielen Altcoins – die explodieren wie schon lange nicht mehr. Allen voran AI-Kryptowährungen – also Coins, die sich in irgendeiner Form dem Thema „Künstliche Intelligenz“ verschrieben haben. Wen wundert’s: Der Hype um ChatGPT greift um sich.

SingularityNET (AGIX) beispielsweise kommt auf ein Monatsplus von sage und schreibe +682%, konnte allein in der letzten Woche +163% zulegen (Daten von Nomics.com). Auch Fetch.ai (FET) pumpt: +233% in den vergangenen vier Wochen, +77% in den letzten sieben Tagen. Das bullishe Momentum macht allerdings bei den AI-Token nicht Halt, im Gegenteil: Nahezu alle Kryptowährungen der Top 100 nach Marktkapitalisierung verzeichnen gegenwärtig Gewinne – wenngleich nicht im dreistelligen Prozentbereich wie bei den AI-Coins.

So kommt Metaverse-Hit The Sandbox (SAND) beispielsweise auf einen Tagesgewinn von +26%, dicht gefolgt von Sport-Fan-Token Chiliz (CHZ, +18,75%) und Immutable X (IMX, +13%), einer Layer-2-Skalierungslösung für Ethereum (ETH). Kurzum: Krypto-Anleger sehen derzeit reichlich Grün im Portfolio, viele wähnen sich in einem neuen Bullenmarkt. Zu Recht?

Bitcoin: Kommt der Absturz auf $12k?

Top-Analyst Benjamin Cowen warnt in einer neuen Prognose nämlich vor folgender Entwicklung: Demnach pumpt Bitcoin in den nächsten Monaten auf neue lokale Höchststände – stürzt dann aber brutal ab. Dem technischen Analysten zufolge droht Bitcoin zunächst auf rund 26.000 Dollar zu steigen, hier ein wenig zu verharren – nur um sich dann bis August 2023 auf bis zu 12.000 Dollar zurückzuziehen.

Diese Option würden die Charts nahelegen. Ein finsteres Worst-Case-Szenario – doch der Analyst ist mit seiner bearishen Prognose nicht alleine. Auch Top-Trader „CryptoCapo“ hält seit Wochen an diesem Preisziel fest, betont: Die Aufwärtsbewegungen sehen für ihn manipuliert aus – er glaubt nicht an einen Bullenmarkt, sieht eine empfindliche Korrektur kommen.

ARK Invest unbeirrt bullish auf BTC

Unbeirrt bullish auf Bitcoin hingegen zeigt sich wieder einmal ARK Invest, das Unternehmen von Star-Investorin Cathie Wood. In einer neuen Analyse widmet sich die Investmentgesellschaft dem langfristigen Potenzial von Bitcoin – und liefert gleich drei Preisziele mit. Die lassen hoffen: Im schlimmsten Fall ist BTC bis 2030 demnach 258.500 Dollar wert, realistisch betrachtet 682.800 Dollar und im Idealfall sage und schreibe 1,48 Millionen Dollar. Als Begründung führt der Bericht unter anderem an: Bitcoins einzigartige Eigenschaften könnten Milliarden Menschen einen Ausweg aus zentralisierten Geldsystemen bieten, „die es nicht geschafft haben, starke wirtschaftliche Sicherheiten zu bieten“.

Ein Beitrag von:

  • Jannis Grunewald

    Jannis Grunewald ist Autor mit Fokus auf Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum. Er schreibt News, Analysen und Prognosen über digitale Assets und beschäftigt sich mit den Entwicklungen der Branche. Außerdem schreibt er über Technik und Innovationen.

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