Humanoide Roboter bewegen sich heute menschenähnlich. Ob sie aber industrietauglich sind, müssen sie noch beweisen, etwa am neuen Humanoid Robots Experience Lab des Fraunhofer-Instituts in Lemgo.
Viele Wunden werden oft noch mit dem Lineal vermessen, das überschätzt ihre Größe. Eine Software aus Frankreich berechnet Fläche und Gewebe aus einem Foto und darf nun EU-weit als Medizinprodukt eingesetzt werden. Ein Gütesiegel für Genauigkeit ist das aber nicht.
In einem neuen Trainingszentrum in Georgia lernt der humanoide Roboter Atlas die Arbeit am Band. Hyundai will 25.000 Exemplare in seine Werke bringen und eine eigene Roboterfabrik bauen.
Industrieroboter sollen sich künftig deutlich einfacher programmieren lassen. Die Google-Tochter Intrinsic stellt dafür zentrale Teile ihrer Robotikplattform als Open Source bereit – kostenlos und auch für kommerzielle Anwendungen.
Lidl setzt in Hessen einen fahrerlosen Elektro-Lkw nach Level 4 ein – ohne Fahrerhaus und mit KBA-Genehmigung. Neue Details aus dem laufenden Betrieb zeigen nun, wie eng der Einsatz noch begrenzt ist: Der Lkw fährt nachts, mit maximal 25 km/h – und wird von einem zweiten Fahrzeug begleitet.
Mit einer geplanten Jahreskapazität von 10.000 humanoiden Robotern im neuen Werk setzt UBTech ein Zeichen. Doch noch ist die Nachfrage aus der Industrie zögerlich.
Das DLR baut ein Schiff, auf dem neue Antriebe auch mal ausfallen dürfen: Drei Hauptmotoren sichern den Betrieb, während Wasserstoff, Methanol oder Ammoniak im Maschinenraum getestet werden. Zudem erprobt das DLR autonome Navigation ohne Satellitensignal. In Flensburg ist der Rohbau jetzt zu Wasser gelassen worden.
100 KI-Agenten sollten für Google DeepMind Mathe-Beweise führen. Dann fand einer eine Lücke im Prüfsystem – 27 Minuten später waren alle offenen Aufgaben erschummelt. Andere Agenten deckten den Betrug auf, stoppen konnten sie ihn nicht.
Viele Ingenieurinnen und Ingenieure orientieren sich weg von Auto und Maschinenbau. Schwarz-Personalvorstand Roland Hehn erklärt, was ein Handelskonzern ihnen bietet – und warum er Stellenabbau durch KI nicht fürchtet.