Technologie-Schau

ThyssenKrupp veranstaltet „IdeenPark” in der Messe Essen

Vom 11. bis 23. August findet der „IdeenPark” in der Messe Essen und dem benachbarten Grugapark statt. Einige Hunderttausend Besucher erwartet der ThyssenKrupp-Konzern, der die Technologie-Schau mit Unterstützung des Landes NRW und rund 150 Partnern aus Forschung, Bildung und Wirtschaft veranstaltet. Der Eintritt ist kostenlos.

Die Adresse Gruga, Essen, ist das einzige, was das Projekt mit einer herkömmlichen Messe gemeinsam hat. Der IdeenPark verwandelt das Messegelände in eine Stadtlandschaft mit Quartieren und Parkarealen. Da der Zugang zu der Veranstaltung kostenlos ist, kann während dieser 13 Tage auch der – sonst kostenpflichtige – Grugapark gratis besucht werden.

„Alle Beteiligten verzichten im IdeenPark auf jede Art von Werbung. Forscher und Ingenieure stellen ihre Ideen selbst vor und sind immer zu Gesprächen bereit“, erläutert Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender des Stahlkonzerns ThyssenKrupp, im Vorfeld der Veranstaltung das Konzept.

Im„Ideenpark“gibt es vieles zu entdecken

Hiesinger: „Es gibt dort nichts zu kaufen, aber sehr viel zu entdecken. Die Besucher können sich in wenigen Stunden einen Überblick über den Stand der Technik und Zukunftsideen verschaffen.“

Wie gestalten wir Ressourceneffizienz und Umweltschutz? Wie gelingt die Energiewende? Wie sieht die Mobilität in Zukunft aus? Und vor allem: Wie können wir die Versorgung von Milliarden Menschen mit Nahrung, Energie oder Mobilität sicherstellen?

Antworten auf diese Fragen sollen Besucher nicht nur bei Gesprächspartnern an Ständen finden, sondern selbst erfahren.

Laut offizieller Ankündigung animieren mehrere Hundert Exponate zum Experimentieren. Damit haben Kinder die Chance herauszufinden, wo die eigenen Talente liegen, während Erwachsene schwerer wiegende Probleme diskutieren können.

„Energiepark” im „Ideenpark”: Energieverbrauch senken

Das Stadtquartier „EnergiePark“ sollen zeigen, wie neue Energiequellen erschlossen und der Verbrauch gesenkt werden können. Die „BioWerkstatt“ will die Natur als Lehrmeister für künftige Ideen näher bringen, das „StadtLabor“ soll zu Ideen für die menschengerechte Stadt anregen und im „VerkehrsKreisel“ dreht sich fast alles um Mobilitätskonzepte.

„SchlauLoPolis“ will mit Experimenten schlau machen und Spaß bereiten und in „GaragenCity“ wollen Jugendliche coole Techniktrends und Berufsbilder mit Zukunft vorstellen.

Hiesinger wirbt: „Der IdeenPark will zeigen, dass Technologien und deren industrielle Anwendung nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Zukunft dieser Region ist. Ganz bewusst findet der IdeenPark in der Ferienzeit statt – so können sich unsere Besucher den vielen Themen ohne Zeitdruck annähern. Sie werden erleben, dass man auch Hightech ausprobieren kann.“

Eintritt zum „Ideenpark” von ThyssenKrupp kostenlos

Die Veranstalter gehen davon aus, dass Besucher mehr als einmal vorbeischauen. Die Gründe: Der Eintritt ist kostenlos, die Veranstaltung findet 13 Tage lang statt und hat zum Teil Freizeitcharakter mit Events. Beispielsweise können Musiker im gläsernen Studio die Patenschaft von erfahrenen Künstlern und Produzenten in Anspruch nehmen, professionell produzieren und sich einem großen Publikum präsentieren.

Der Ideenpark wolle nicht belehren, sondern „wir wollen möglichst viele Menschen dazu anregen, ihr Gehirn einzuschalten und sich den wichtigen Zukunftsfragen zu öffnen“, kommentiert der Chef des ThyssenKrupp-Konzerns, Heinrich Hiesinger, die Absicht.

Ein Beitrag von:

  • Rudolf Schulze

    Chefredakteur VDI nachrichten. Fachthemen: Elektronik, Politik, IT.

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