Energieversorgung so unsicher wie seit Ölkrise der 70er nicht mehr
12. November 2025
Das Bild zeigt einen Schwerlasttransport mit einem 800-kV-Transformator für die Erweiterung des Kraftwerks Zhangye in China (2024). Auch Kohlekraftwerke werden weltweit immer noch gebaut. Wie lange noch, darin sind sich die verschiedenene Szenarien im World Energy Outlook der Internationalen Energieagentur, nicht einig. Die IEA sieht die globalen Energiewirtschaft in einem fundamentalen Umbruch, der große Unruhe mit sich bringt. Foto: picture alliance / CFOTO | CFOTO
Versorgung mit kritischen Rohstoffen, Boom von Elektromobilität und Cyberrisiken – der Umbruch der globalen Energiewirtschaft bringt große Unruhe, so die IEA.
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„Länder auf der ganzen Welt sehen sich mit dringenden Bedrohungen der Energiesicherheit und wachsenden langfristigen Risiken in einem beispiellosen Spektrum von Brennstoffen und Technologien konfrontiert, wodurch Energie in den Mittelpunkt geopolitischer Spannungen rückt und zu einem Kernproblem der wirtschaftlichen und nationalen Sicherheit wird“, so die Analyse der Internationalen Energieagentur (IEA) bei der Vorstellung ihres World Energy Outlook (WEO) 2025. Der wirft einen Blick auf die Entwicklung im Jahrzehnt von 2024 bis 2035.
„Wenn wir uns die Geschichte der Energiewelt in den letzten Jahrzehnten ansehen, gab es keine andere Zeit, in der die Spannungen im Bereich der Energiesicherheit so viele Brennstoffe und Technologien gleichzeitig betrafen – eine Situation, die denselben Geist und Fokus erfordert, den die Regierungen bei der Gründung der IEA nach der Ölkrise 1973 gezeigt haben“, sagte IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol.
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Autor
Stephan W. Eder
Seine journalistische Laufbahn startete er 1994 als freier Journalist für verschiedene Fachmedien, Tageszeitungen und Zeitschriften zu arbeiten, immer über Themen in der Schnittstelle von Ökologie mit den Themen Bauen, Energie, Klima und Informationstechnik. So recherchierte und erstellte er fünf Jahre lang für den Verkehrsclub Deutschland deren „Auto-Umwelt-Liste“, ein jährliches Ökoranking der in Deutschland verfügbaren Pkw.
1999 stieß er als Redakteur für IT und Testspezialist zum Redaktionsteam der VDI nachrichten. Seit 2024 schreibt er auch für ingenieur.de. Für die Redaktion von VDI nachrichten und ingenieur.de ist er als key user für KI unterwegs und erprobt KI-Tools für die Redaktionen.
Besondere Expertise hat er in den Bereichen Energien und Klima, die er seit Beginn seiner journalistischen Tätigkeit begleitet und die er schon aus dem Studium kennt. Hinzu kommen Drucktechnologie, die er bis 2024 für VDI nachrichten betreute, und Green IT. Sein Fachartikel „Grüne Computer“ im Magazin „Wirtschaftsinformatik“ (1994) wurde 2008 zu den besten Beiträgen des Mediums von 1959 bis 2008 ausgewählt.
Dank seiner Fachkenntnisse kann er aktuelle technologische Entwicklungen und wissenschaftliche Forschung verständlich und fundiert erklären und ihre potenzielle Relevanz zutreffend einordnen.
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