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Bitcoin Prognose: Saylor kauft nicht mehr! Ändert der größte Bitcoin-Besitzer jetzt seine Strategie?

30. Juli 2026

Bitcoin-Münze vor einem Kursdiagramm mit fallender und wieder steigender Kurslinie
Peter Brandt prognostiziert einen Rücksetzer unter 50.000 $ – und einen Boden am 4. Oktober. Foto: AlekseyIvanov
Strategy-Chef Michael Saylor kauft seit fünf Wochen keinen Bitcoin mehr – und verkauft sogar erstmals Bestände. Trading-Legende Peter Brandt sieht den Kurs zunächst unter 50.000 $ fallen, bevor ab Oktober die nächste Rallye startet.
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Er gilt als Rekord-Investor, zählt zu den lautstärksten Bitcoin-Befürwortern der Welt – doch jetzt macht sich plötzlich eine seltsame Stille rund um Strategy-Chef Michael Saylor breit: Die fünfte Woche in Folge hat der Mega-Bulle keinen einzigen Bitcoin (BTC) erworben.

Das lässt viele aufhorchen: Ändert Saylor seine Strategie? Dauerkritiker Peter Schiff wittert jedenfalls bereits den nächsten Absturz – und eine hochkarätige Prognose ist sogar vom Rücksetzer unter 50.000 $ überzeugt. Prognose: Ab wann wird der Bitcoin wieder steigen – und wie hoch?

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Inhaltsverzeichnis

Bitcoin bald bei $40.000?

So ganz hat die Branche diesen Schwenk noch nicht verdaut. Bitcoin veräußern? „Niemals. Nein. Wir sind keine Verkäufer. Wir kaufen lediglich Bitcoin und halten ihn“, ließ Strategy-Chef Michael Saylor 2022 noch selbstbewusst im Bloomberg-Interview verlauten. Davon will der 61-Jährige heute nichts mehr wissen: Alles nur ein Missverständnis, irgendwie. Seit Jahresbeginn hat Strategy bereits 3620 BTC aus dem Firmenvermögen verkauft – laufende Dividenden auf Vorzugsaktien wollen bezahlt, zudem die Dollar-Barreserve aufgefüllt werden.

Die zählt mittlerweile satte 3,75 Mrd. $. Sicher: Die aktuellen Verkäufe sind im Verhältnis zum Gesamtbestand mit gewaltigen 843.775 BTC klein – zumal die Firma betont, netto weiterhin akkumulieren zu wollen. Dennoch sorgt der Schritt für Aufsehen. Bitcoin raus, Dollar rein: Für Bullen ist der Cash-Berg schlicht die Kriegskasse für tiefere Kurse. Bitcoin-Skeptiker Peter Schiff hingegen sieht bereits „einen deutlich größeren Ausverkauf bei Bitcoin“ kommen, so der bekannte Analyst auf X.

Prognose: Ab dem 4. Oktober wird Bitcoin wieder steigen

Ob mit Strategy oder ohne: Die derzeitige Phase im Zyklus legt eine Flaute nahe, die die Kurse bis Q4 am Boden hält. Kurzes Aufbäumen, dann Schmerz bis zum Spätjahr. Wie tief wird es gehen? Die Antwort liefert Trading-Legende Peter Brandt – der Chart-Guru ist seit den 70ern aktiv, zählt stolze 1,2 Mio. Follower auf X. Auch er sieht das finale Tief noch nicht erreicht: „Ich lehne mich aus dem Fenster und sage: Wir bilden den Boden am 4. Oktober“, erklärt der Veteran in einer Prognose. Zuvor ist ein Rutsch unter 50.000 $ möglich, bis in die hohen 40.000er.

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Seine Begründung: Die Stimmung sei aktuell zu neutral – für einen Wechsel von bearish zu bullish brauche es jedoch Panik und Volumen. Erst danach öffnet sich das Fenster nach oben – Brandt stellt für den Zyklus-Gipfel 2029 Kurse zwischen 250.000 und 300.000 $ in Aussicht. Heißt für Anleger: Eine weitere Korrektur bleibt das wahrscheinlichste Szenario, bis die eigentliche Erholung samt neuer Rallye in Q4 anrollt. Saylors Dollar-Berg wäre dann womöglich exakt zur rechten Zeit gefüllt – um mehr Bitcoin damit zu kaufen.

Bitcoin-Miner heizen Australiens Bierkessel

Bitcoin hat einige Asse im Ärmel – und verblüfft immer wieder aufs Neue mit innovativen Einsatzmöglichkeiten. Bitcoin-Bier? Kein Problem: In Australien braut die Hawkesbury Brewing Co. aus Lisarow ihren Gerstensaft jetzt mit der Abwärme von Bitcoin-Minern – nach eigenen Angaben als erste Brauerei der Welt. Das Konzept: 16 Mining-Rechner stecken in einem Tank mit nichtleitender Kühlflüssigkeit, die sich auf rund 90 °C erhitzt. Die abgeführte Wärme deckt den kompletten Warmwasserbedarf des Betriebs – vom Brauprozess bis zur Flaschenreinigung.

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Rund 100.000 l Bier entstehen so Monat für Monat mit Rechenzentrums-Abwärme. Ursächlich war ein typisch australisches Problem: Die Solaranlage auf dem Dach generiert in den Mittagsstunden mehr Strom, als die Brauerei verbrauchen kann – und die Einspeisung ins Netz bringt kaum noch Geld. So kam der Betrieb auf die Idee, den Überschuss für Bitcoin-Miner zu verwenden. Die erzielen nun Erlöse von rund 2000 $ im Monat und leisten mit ihrer Abwärme einen wesentlichen Beitrag zur Produktion. Das Sudhaus an der australischen Ostküste zaubert also aus Überschuss-Strom Bier – und widerlegt damit charmant die Erzählung, Bitcoin-Mining sei Energieverschwendung.



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