Entwicklungschef und Alpine-Markenchef Philippe Krief macht keinen Hehl an der Ausrichtung des neuen Renault Turbo 3E: „Der R5 Turbo 3E ein echtes Biest von einem Auto – gebaut für Rallyesport, Drift und Rennstrecke, angepasst für die Straße.“
Nach der ultimativen Ausbaustufe des ersten Renault 5, der 1972 auf den Markt kam und 1980 dicke Backen sowie einen Mittelmotor mit 118 kW bekam und bei der Rallye-Weltmeisterschaft vorne mitmischte, legt Renault jetzt nach. Als Elektrokracher mit irren Leistungsdaten. Der . und
Renault baut einen sportlichen R5, der alle bislang entwickelten Elektro-Kleinwagen in den Schatten stellt. Der R5 Turbo 3E ist als ultimatives Spaßmobil konzipiert – mit geradezu grotesken Leistungsdaten.
„Ein Biest von einem Auto:“ Der Renault R5 Turbo 3E soll die Leistungsdaten eines Supercar haben – aber im Kleid eines Kleinwagens. Ob das funktioniert? Die Auslieferungen beginnen erst 2027.
Dieses Elektroauto dürfte selbst schwere Fälle von Elektro-Skepsis kurieren: Renault baut ein elektrisches „Mini-Supercar“, das alle bisherigen elektrischen Kleinwagen in den Schatten stellt. Basis ist der im vergangenen Jahr vorgestellte R5 Electric – von dem allerdings nicht viel mehr als der Name übrig geblieben ist.
Die Leistungsdaten des Elektro-Zwergs würden in der Verbrennerwelt einem echten Supersportler gut zu Gesicht stehen – doch der kommende Renault R5 Turbo 3E ist ein gerade einmal 4,08 Meter langer Kleinwagen – im Kleid eines stark gepumpten R5, der es in der Breite auf satte 2,03 Meter bringt.
Die 70 kW große Batterie soll für eine WLTP-Reichweite von bis zu 400 Kilometern gut sein, allerdings dürfte bei voller Ausschöpfung der Power davon nur noch ein Bruchteil übrig bleiben.
Entwicklungschef Philippe Krief, der zugleich Alpine-Markenchef ist, fasst die Daten in einem Satz zusammen: „Der R5 Turbo 3E ein echtes Biest von einem Auto – gebaut für Rallyesport, Drift und Rennstrecke, angepasst für die Straße.“
Krief und sein Team haben den Mini-Racer als Innovationsträger konzipiert: Radnabenmotoren an den Hinterrädern, eine Aluminium-Plattform, die von Alpine entwickelt wurde, 800 Volt-Architektur, bis zu 350 kW DC-Ladeleistung, eine „Boost“-Taste für Extra-Power beim Überholen, Drift-Assist-Funktion, vertikale Handbremse im Rallye-Stil, allerorten echte Carbon-Komponenten – die Entwickler konnten aus dem Vollen schöpfen.
Hinzu kommen zahlreiche Individualisierungs-Möglichkeiten, von der Außenlackierung bis hin zum Armaturenbrett.
Einen Preis für das Extrem-Auto nennt Renault noch nicht. Fest steht aber schon, dass die Eigentümer zu einer verschworenen Sekte gehören werden: Exakt 1980 Exemplare des „Mini-Supercar“ will Renault bauen – es ist eine Hommage an das Jahr 1980, in dem der erste R5 Turbo auf den Markt kam.
Jedes Exemplar wird nummeriert sein – und die Kunden können jetzt schon ihre Wunschnummer reservieren. Denn bestellbar wird der Racer bereits in wenigen Wochen sein. Dann allerdings müssen sich die Kunden in Geduld üben. Ausgeliefert werden die ersten Exemplare „in der ersten Jahreshälfte 2027.“