U-Boote 02.12.2015, 06:00 Uhr

U-Boot: Diese Yachten sind wirklich exklusiv

Wer als superreicher Yachtbesitzer nicht mehr weiß, wohin mit dem ganzen Geld, dürfte an der Migaloo-Serie seine Freude haben: Die exklusiven Boote sind nicht nur schwimmende Luxus-Unterkünfte, sondern auch echte U-Boote.

So eine Yacht ist schon toll - aber wirklich exklusiv wird es unter Wasser. Foto: panthermedia.net/violin

So eine Yacht ist schon toll - aber wirklich exklusiv wird es unter Wasser.

Foto: panthermedia.net/violin

Mal so richtig abtauchen können und die Unterwasserwelt der Ozeane genießen – die luxuriöseste Form, sich diesen Wunsch zu erfüllen, gibt es bei Migaloo Submarines. Der Anbieter für exklusives Yacht-Design hat seinen Sitz im österreichischen Graz und bietet die Migaloo-Serie für den verwöhnten Schiffsbesitzer an. Migaloo 2, 5, 6 und 7 sind Luxus-Yachten in unterschiedlichen Größen, die sich an der Wasseroberfläche, aber auch wie ein richtiges U-Boot unter Wasser bewegen können.

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U-Boote: Migaloo ist der Name eines Albino-Buckelwals

Den schönen Namen für die Yacht haben sich die österreichischen Designer von einem seltenen Albino-Buckelwal entliehen, der mehrfach vor der Küste Australiens gesichtet wurde. Migaloo bedeutet in der Sprache der australischen Ureinwohner so viel wie „weißer Kumpel“. Im Vergleich zum Buckelwal ist die Yacht mit der hellen Oberfläche allerdings um ein Vielfaches größer.

Die kleinste Version, die M2, ist 72 Meter lang und kann, wie die anderen Ausführungen ebenfalls, nach Kundenwünschen gestaltet werden. Neben einem Privatbereich könnte zum Beispiel ein Restaurant mit Blick unter die Wasseroberfläche für 24 bis 36 Gäste eingeplant werden. Die nächsthöhere Klasse wäre die M5 mit 135 m Länge und schon deutlich gehobener Ausstattung. Dazu gehören ein Appartement mit 300 qm auf drei Ebenen und sechs VIP-Suiten mit jeweils 65 qm.

Mit speziellem Antrieb kann das U-Boot zwei Wochen lang abtauchen

Insgesamt kann die M5 32 Menschen beherbergen, inklusive Crew-Mitglieder, Offiziere, Kapitän und Gäste. Außerdem gibt es, vom Hubschrauber-Landeplatz, über den Unterstellplatz für zwei Mini-U-Boote bis zur Bibliothek, Pool und Wellness-Bereich alles, was man so braucht auf einer Luxus-Yacht. Zwei bis drei Tage kann die M5 unter Wasser bleiben, mit einem speziellen außenluftunabhängigen Antrieb sogar bis zu zwei Wochen.

Die M6 als nächst größere Version hätte dann eine Länge – je nach Kundenwunsch – von bis zu 160 m, bevor es mit der M7 so richtig gigantisch wird. Bis zu 283 m lang und 32 m breit ist die größte Variante mit einem Tiefgang von 13,6 m. Im Design erinnert die M7 an ein Kriegsschiff und das ist kein Zufall. Wie die Designer selbst schreiben, seien sie von der modernen Zumwalt-Klasse inspiriert worden, einer derzeit im Bau befindlichen Zerstörer-Klasse der US Navy.

Migaloo 7 kann bis zu 450 m tief tauchen

Auf 2100 qm haben die Eigentümer der M7 Platz für ihre Privatgemächer, während den Gästen immerhin auch noch 1000 qm zur Verfügung stehen. Mit seinen hybriden Diesel-Elektromotoren bringt es die M7 auf etwas über 70 km/h über und auf knapp 40 km/h unter Wasser. Bis zu 450 m tief soll das Yacht-U-Boot tauchen können, was im Vergleich zu modernen militärischen U-Booten, die etwa 600 m tief gehen können, enorm ist.

Das passende Ziel für jede der vier Migaloo-Yachten haben sich die Designer aus Graz ebenfalls ausgedacht. Sie haben die 117 m lange Luxus-Insel Kokomo Ailand im Angebot, die die gleiche Exklusivität und noch mehr Platz und noch mehr Annehmlichkeiten bietet.

Gebaut wurde die Insel bislang allerdings noch nie.

Ein Beitrag von:

  • Gudrun von Schoenebeck

    Gudrun von Schoenebeck

    Gudrun von Schoenebeck ist seit 2001 journalistisch unterwegs in Print- und Online-Medien. Neben Architektur, Kunst und Design hat sie sich vor allem das spannende Gebiet der Raumfahrt erschlossen.

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