T-Log von Einride 30.07.2018, 13:31 Uhr

Dieser Holztransporter ist ferngesteuert ohne Fahrer im Wald unterwegs

Dieser Holztransporter soll die Zukunft sein. Ohne Fahrer und ferngesteuert über mehrere Hundert Kilometer kann der T-Log 16 Tonnen Holz laden und zum Kunden oder Sägewerk bringen. Seine Reichweite beträgt im Gelände fast 200 Kilometer.

Dieser Holztransporter ist ferngesteuert ohne Fahrer im Wald unterwegs
Bis zu zwölf Tonnen Holz kann der neue, autonom fahrende Holztransporter T-Log transportieren. Der Lkw hat keine Fahrerkabine und fährt rein elektrisch.
Foto: Einride
Dieser Holztransporter ist ferngesteuert ohne Fahrer im Wald unterwegs
Der T-Log ohne Ladung.
Foto: Einride
Dieser Holztransporter ist ferngesteuert ohne Fahrer im Wald unterwegs
Mit seinem Akku kann der elektrische Forstwagen das Holz gut 190 Kilometer durch den Wald schaukeln.
Foto: Einride

Das schwedische Technologieunternehmen Einride aus Stockholm hat einen subtilen Sinn für schräge Präsentationen. Ausgerechnet auf dem Goodwood Festival of Speed in der südenglischen Grafschaft West Sussex, wo gefeiert wird, was motorisiert abgeht wie Schmitz Katze, hat Einride den T-Log vorgestellt. Doch der T-Log ist kein Formel-1-Bolide, sondern ein autonomer, vollelektrischer Holztransporter. Und der zuckelt mit einer elektronisch auf 85 km/h gedrosselten Geschwindigkeit doch eher langsam über Waldwege und Forststraßen.

Tragefähigkeit für 16 Tonnen geschlagenes Holz

Der T-Log ist ein Prototyp für die Idee einer automatisierten Forstwirtschaft. „ Mit dem T-Log haben wir ein Fahrzeug geschaffen, das den Strapazen einer anspruchsvollen Umgebung standhält. Es ist für uns Neuland, aber auch ein riesiger Markt für batteriebetriebende autonome Fahrzeuge“, sagte Robert Falck, der CEO von Einride zur Präsentation des autonomen Holztransporters.

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Das führerhausloses Forstfahrzeug kann 16 Tonnen Holz auf seiner Ladefläche transportieren. Mit der Batteriekapazität von 300 kWh kann der T-Log vollbeladen fast 200 Kilometer weit durchs Gelände fahren. Der jetzt vorgestellte Prototyp hat eine Breite von 2,5 m, eine Höhe von 3,56 m und eine Länge von 7,34 m. Und gerade diese Länge dient praktisch vollständig der Ladung, also dem Holz, denn eine Fahrerkabine hat der T-Log nicht.

Gesteuert wird der T-Log von der selbstfahrenden Plattform Nvidia Drive, die die Autonomiestufe 4 erreicht. Diese ist hochautomatisiert, aber nicht vollautomatisiert. Der T-Log kann von einem menschlichen Bediener aus hunderten von Kilometern Entfernung ferngesteuert werden. Einride will dazu die Sicherheitstechnologie von Phantom Auto, einem erst im vergangenen Jahr gegründeten Start-up mit Sitz in Mountain View in Kalifornien nutzen.

„Die Fahrerkabine macht die Herstellung von Lkw teuer“

„Die Fahrerkabine macht die Herstellung von Lkw teuer, und ein Fahrer in der Kabine macht den Betrieb teuer. Entfernen Sie die Kabine und ersetzen Sie den Fahrer durch einen Fahrer, der mehrere Fahrzeuge gleichzeitig überwachen und fernsteuern kann. Darüber hinaus ermöglicht der Betrieb eines Fahrzeugs aus der Ferne ein wesentlich besseres Arbeitsumfeld, wie es sich bereits in

Branchen wie dem Bergbau gezeigt hat“, betont Falck. Eine Straßenzulassung für den autonom fahrenden Forstwagen plant Einride im Jahr 2020. Nach Unternehmensangaben haben bereits mehrere große Unternehmen Interesse am T-Log angemeldet.

Umweltfreundliche Alternative zu dieselbetriebenen Lkw

Dabei ist der T-Log eine umweltfreundliche Alternative zu dieselbetriebenen Lkw, weil das autonome Forstfahrzeug elektrisch unterwegs ist. Allerdings hat der E-Transporter auch seinen Preis. Etwa 100.000 Dollar, also rund 85.500 Euro, soll der T-Log kosten.

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Ein Beitrag von:

  • Detlef Stoller

    Detlef Stoller ist Diplom-Photoingenieur. Er ist Fachjournalist für Umweltfragen und schreibt für verschiedene Printmagazine, Online-Medien und TV-Formate.

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