Private Raumfahrtunternehmen 25.03.2021, 15:15 Uhr

SpaceX: Elon Musk verkündet überraschende Nachricht zur Mars-Landung

SpaceX-Gründer Elon Musk ist sich sicher: Noch vor 2030 werden seine Raumschiffe auf dem Mars landen. Dass die Europäer hinterherhinken, habe einen ganz bestimmten Grund.

Mit SpaceX verfolgt Elon Musk ein großes Ziel: Die Besiedlung des Planeten Mars. Foto: panthermedia.net/Paopano

Mit SpaceX verfolgt Elon Musk ein großes Ziel: Die Besiedlung des Planeten Mars.

Foto: panthermedia.net/Paopano

Manche Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, neigen dazu, eher unerwartet erstaunliche Nachrichten via Twitter zu präsentieren. Tesla-Chef Elon Musk gehört zu dieser Spezies. Schon öfter hat der Tausendsassa brandheiße Infos über Projekte wie den Cybertruck oder das Satellitenprojekt Starlink seines Weltraumunternehmens SpaceX wie nebenbei in den sozialen Medien rausgehauen.

So auch jetzt: Das große Ziel von SpaceX ist die Besiedlung des Planeten Mars. Jahrelang haben sowohl Branchenkenner als auch -Nichtkenner Elon Musk wegen dieser Idee belächelt und das Weltraum-Startup als Spinnerei abgetan.Spätestens seit SpaceX aber die US-Raumfahrt aus der Abhängigkeit von russischen Sojus-Kapseln und damit ein Stückweit auch aus einem Dornröschenschlaf befreit hat, müssen auch Musk-Kritiker zugeben: SpaceX ist ein absolut ernstzunehmendes und zukunftsträchtiges Unternehmen.

SpaceX: Landung auf dem Mars noch in diesem Jahrzehnt

Jetzt verkündete Elon Musk bei Twitter: Schon deutlich vor 2030 sollen SpaceX-Raketen auf dem Mars landen. Musk reagierte damit auf eine Twitter-Diskussion über die europäische Raumfahrt, die allmählich Gründe hat, sich mittelfristig von privaten Weltraumunternehmen wie SpaceX abgehängt zu sehen.


Top Stellenangebote

Zur Jobbörse
Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH (GFO)-Firmenlogo
Bauingenieur oder Projektmanager (m/w/d) Bau & Technik Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH (GFO)
Dinslaken, Troisdorf, Hilden, Olpe, Bonn, Langenfeld Zum Job 
Schleifring GmbH-Firmenlogo
Arbeitsvorbereiter Fertigungssteuerung (m/w/d) Schleifring GmbH
Fürstenfeldbruck Zum Job 
Allbau Managementgesellschaft mbH-Firmenlogo
Projektleiter (m/w/d) Serielle Sanierung & GU-Projekte Allbau Managementgesellschaft mbH
Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF-Firmenlogo
Projektleitung - Neubau Reinraum (all genders) Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF
Freiburg im Breisgau Zum Job 
TenneT TSO-Firmenlogo
OT Security Engineer (m/w/d) TenneT TSO
Audorf, Stockelsdorf Zum Job 
Schmoll Maschinen GmbH-Firmenlogo
Konstruktionsingenieur / Maschinenbautechniker (m/w/d) Schwerpunkt Maschinen- & Anlagenbau Schmoll Maschinen GmbH
Rödermark Zum Job 
HEUFT-Firmenlogo
Technischer Redakteur (m/w/d) HEUFT
Burgbrohl Zum Job 
Kath. St. Paulus Gesellschaft-Firmenlogo
Technischer Leiter (m/w/d) Kath. St. Paulus Gesellschaft
Dortmund Zum Job 
Heuft Systemtechnik GmbH-Firmenlogo
Technischer Redakteur (m/w/d) Heuft Systemtechnik GmbH
Burgbrohl Zum Job 
Stadt Neumünster-Firmenlogo
Abteilungsleiter*in für die Stadtplanung und Erschließung Stadt Neumünster
Neumünster Zum Job 
über heiden associates Personalberatung-Firmenlogo
Werkleiter Feinmechanik (m/w/d) über heiden associates Personalberatung
Schulstiftung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg-Firmenlogo
Leitung Fachbereich Gebäudemanagement und Liegenschaften (m/w/d) Schulstiftung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg
Stuttgart Zum Job 
Technische Universität Graz-Firmenlogo
Professur für Fahrzeugsicherheit mit Fokus auf Einsatz neuer Biomaterialien Technische Universität Graz
Graz (Österreich) Zum Job 
Oncotec Pharma Produktion GmbH-Firmenlogo
Head of Project Engineering (m/w/d) Oncotec Pharma Produktion GmbH
Dessau-Roßlau Zum Job 
Oncotec Pharma Produktion GmbH-Firmenlogo
Projektingenieur (Investitionsprojekte) (m/w/d) Oncotec Pharma Produktion GmbH
Dessau-Roßlau Zum Job 
Oncotec Pharma Produktion GmbH-Firmenlogo
HSE-Manager (m/w/d) Oncotec Pharma Produktion GmbH
Dessau-Roßlau Zum Job 
DYNOS GmbH-Firmenlogo
Leiter Technik (m/w/d) DYNOS GmbH
Troisdorf Zum Job 
Gemeinde Steinen-Firmenlogo
Leiter/in des Fachbereichs Bauen und Umwelt (w/m/d) Gemeinde Steinen
Steinen Zum Job 
Stadt Ratingen-Firmenlogo
Planung / Bauleitung Siedlungswasserwirtschaft (m/w/d) Stadt Ratingen
Ratingen Zum Job 
RHEINMETALL AG-Firmenlogo
Verstärkung für unsere technischen Projekte im Bereich Engineering und IT (m/w/d) RHEINMETALL AG
deutschlandweit Zum Job 
Die Space Exploration Technologies Corporation – oder kurz SpaceX – ist ein privates US-amerikanisches Raumfahrtunternehmen, das zunehmend auch in den-Telekommunikationsmarkt einsteigt.

Das Unternehmen wurde 2002 von Tesla-Chef Elon Musk gegründet, der damals mit den Internetunternehmen Zip2 und PayPal Hunderte Millionen US-Dollar Gewinn gemacht hatte und in die Gründung des Raumfahrtunternehmens investierte.

Ein Ziel von SpaceX: Die Entwicklung von Technologien, die eine Kolonisierung des Mars ermöglichen. Inzwischen ist SpaceX mit seiner Rakete Falcon 9 und dem Raumschiff Dragon zu einem wichtigen Versorger der Internationalen Raumstation (ISS) geworden.

Auch bemannte Flüge gab es: SpaceX hat Astronauten zur ISS gebracht, ab 2021 sollen auch Weltraumtouristen Plätze buchen können.

Mit seinem Starlink-Projekt ist SpaceX inzwischen auch der weltgrößte private Satellitebetreiber.

Tatsdächlich funktioniert das System SpaceX anders als die etablierten Weltraumdickschiffe Nasa uns Esa. „SpaceX und Elon Musk haben das Ziel, den Mars zu einer dauerhaften und autarken Kolonie der Menschheit zu machen. Diesem Ziel ist alles andere im Unternehmen untergeordnet“, erklärt Stefan Linke vom Institut für Raumfahrtsysteme an der Technischen Universität Braunschweig.

Mars: Perseverance ist gelandet – doch es bleibt kritisch

SpaceX-Satelliten und Nasa-Missionen als Einnahmequelle

Die Starlink-Satellitenstarts und die Missionen für die Nasa dienten dazu, die nötige Technologie für das eigentliche Ziel zu entwickeln und Einnahmen für das Marsprojekt zu generieren. „Der technische und organisatorische Ansatz von SpaceX ist in der Raumfahrtbranche ungewöhnlich und basiert auf Pragmatismus und langfristiger Zielorientierung. Es wird sehr früh in einem Programm Hardware gebaut und getestet, anstatt sich mit jahrelangen Simulationen aufzuhalten“, so Linke.

Hier wird Ihnen ein externer Inhalt von X (vormals twitter.com) angezeigt.
Mit der Nutzung des Inhalts stimmen Sie der Datenschutzerklärung von youtube.com zu.

Die Weiterentwicklung der Technik erfolge im realen Betrieb. Zum Beispiel bei der Landetechnik der Falcon 9: Deren Testprogramm wurde mit jeder neuen kommerziellen Mission weitergetrieben, statt die ausgebrannten Stufen ungenutzt ins Meer fallen zu lassen.

Asteroid: Wie sich die Welt auf einen Einschlag vorbereitet

„Ähnliche Ansätze sind beim Starship-Programm zu sehen: Es wird auf relativ einfache und robuste Technik gesetzt, das System ist kommerziell nutzbar und es wird von Anfang an Hardware mit zunehmender Komplexität entwickelt, die bis zum Versagen getestet wird“, sagt Linke.

Elon Musk: „Doppeldecker im Zeitalter von Jets“

Tesla-Chef Elon Musk selbst formulierte das bei Twitter so: Die Europäer würden zu niedrige Ziele anpeilen, nur Raketen mit wiederverwertbaren Teilen seien wettbewerbsfähig. „Alles andere wäre vergleichbar mit Doppeldeckern, die mit Leinen bespannt sind, im Zeitalter von Jets.“ Bevor Musks Raketen wirklich noch in diesem Jahrzehnt auf dem Mars landen, müssen die SpaceX-Ingenieure allerdings noch einiges an Arbeit investieren. Zuletzt hatte es Rückschläge gegeben: Der Prototyp SN10 für die Raketen, die für die geplante Mars-Besiedlung vorgesehen sind, ist Anfang März nach seiner Landung explodiert.

Lesen Sie auch:

Sternentanz um zentrales Schwarzes Loch: Ingenieure leisten Bahnbrechendes

Interview mit Astronaut Ulrich Walter

Phänomen der X-förmigen Galaxien gelöst

Ein Beitrag von:

  • Peter Sieben

    Peter Sieben schreibt über Forschung, Politik und Karrierethemen. Nach einem Volontariat bei der Funke Mediengruppe war er mehrere Jahre als Redakteur und Politik-Reporter in verschiedenen Ressorts von Tageszeitungen und Online-Medien unterwegs.

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.