Gebäudetechnik 08.03.2013, 22:00 Uhr

Ressourcenschonung bei Energie und Wasser

Ressourcenschonung beim Energie- als auch beim Wasserverbrauch steht im Mittelpunkt der diesjährigen Gebäudetechnikmesse ISH. Dazu kommen aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. In zahlreichen Sonderschauen und Foren wird der Stand der Technik vor allem in der Gebäudeautomatisierung diskutiert. Die Weltleitmesse für die Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und erneuerbare Energien lädt vom 12. bis zum 16. März 2013 nach Frankfurt am Main.

Viel Wasser verbrauchen neue Duschköpfe in modernen Bädern.

Viel Wasser verbrauchen neue Duschköpfe in modernen Bädern.

Foto: Frankfurter Messe

Eines der Hauptthemen der diesjährigen ISH werde das Thema Energieffizienz und Ressourcenschonung sein, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. Vom 12. bis 16. März 2013 lädt die ISH, Weltleitmesse für Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und erneuerbare Energien, nach Frankfurt am Main. Die Besucher erwartet ein umfassendes Produktspektrum von über 2300 Ausstellern sowie ein ergänzendes Rahmenprogramm. Die Messe Frankfurt rechnet für die ISH mit über 200 000 Besuchern, mit dem SHK-Handwerk als stärkster Besuchergruppe.

In diesem Jahr fokussiert der Bereich ISH Energy die Themen „effiziente Heizungssysteme und erneuerbare Energien“ sowie „Energieeffizienz und Behaglichkeit in der Raumlufttechnik“.

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Der Wärmemarkt spielt für die Energiewende in Deutschland eine entscheidende Rolle: So machen Heizung und Warmwasser zwischen 35 % bis 40 % des Primärenergieverbrauchs aus. Rund 85 % des Energieverbrauchs eines Wohnhauses entfallen auf Raumwärme und Warmwassererzeugung.

Doch die Branche stehe für eine Energiewende in den Heizungskellern bereit. Eine Lösung sei die Doppelstrategie der effizienten Nutzung fossiler Energieträger mit der Kombination erneuerbarer Energien. Entscheidend sei darüber hinaus eine abgestimmte Systemtechnik aus Wärmeerzeuger, Heizungspumpen, Hydraulik, Wärmeübergabe und Regelung.

Moderne Gebäudetechnik heizt, kühlt und lüftet

Die Klima-, Kälte- und Lüftungstechnik ist unter dem Namen „Aircontec“ vertreten. Rund ein Drittel aller Nichtwohngebäude sind mit raumlufttechnischen Anlagen ausgestattet, um die Räume zu klimatisieren und mit frischer und temperierter Luft zu versorgen. Angesichts steigender Kühllasten steige der Bedarf an Klimatisierung, während gleichzeitig der Energieaufwand für die Beheizung sinke. So werde von der Gebäudetechnik heute der parallele Betrieb von Heizung, Kühlung und Lüftung verlangt. Hier seien denn auch zunehmend integrale Systeme anstelle von Einzelanlagen gefordert.

ISH Energy mit der Gebäude- und Energietechnik, erneuerbaren Energien sowie der Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik konzentriert sich auf der Westseite des Messegeländes in den Hallen 8, 9, 10 und 11 sowie in der Galeria. Der Bereich ISH Water liegt zusammen mit der Welt der Installationstechnik in den Hallen 2, 3, 4, 5 und 6 auf der Ostseite des Messegeländes.

ISH Water widmet sich dem Umgang mit der Ressource Wasser und setzt dabei Akzente in Richtung Trinkwasseraufbereitung und Nachhaltigkeit. Ergänzt wird dies um die Themen generationenübergreifendes Bad sowie Komplettbad und den damit einhergehenden Trend zu ganzheitlichen Raumkonzepten, die das Bad innenarchitektonisch gliedern. So wächst in der Gesellschaft der Wunsch nach Sicherheit, Individualisierbarkeit und der Verfügbarkeit von Informationen und Medien. Die Wohnung und insbesondere das Badezimmer werden zum Kokon, der auf die Bedürfnisse des Bewohners zugeschneidert ist wie die ergonomisch geformte Badewanne.

Neu zur ISH in 2013 ist die Sonderschau „wall+floor“ für kreative Einrichtungsideen im Badezimmer. Darin integriert ist das „Pop up my Bathroom“-Atelier. Es dient als Kommunikationstreffpunkt für Kreativthemen rund um das Bad. Ergänzend dazu lädt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) im Trendforum „Pop up my Bathroom“ die Besucher der ISH zum Austausch ein. Als Vorgeschmack auf die kommende Saison werden die drei neuen Badwelten „Busy Bathroom“, „Bathroom Bubble“ und „Bathroom (R)Evolution“ inszeniert.

„Busy Bathroom“ – Im Bad ist was los

So beschreibt der Trend „Busy Bathroom“ ein geschäftiges Bad, das vor Leben vibriert. „Bathroom (R)Evolution“ charakterisiert einen Badezimmertypus für alle, die ein starkes Bedürfnis nach Komfort, Sicherheit, Individualisierung und Kontrolle haben. „Bathroom Bubble“ versteht das moderne Badezimmer als Inbegriff vom Rückzug in eine eigene, dem Alltag entrückte Welt – eine Antwort auf ein steigendes Bedürfnis nach Ruhe und Ausgleich.

Im Mittelpunkt des Rahmenprogramms der ISH steht über alle Bereiche hinweg das Thema Ressourcenschonung. So greift die Initiative „Blue Responsibility“ das Thema Nachhaltigkeit auf. Ziel ist es, den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser zu fördern und über die verschiedenen Facetten von Nachhaltigkeit im Bad zu informieren. Die Sonderschau „Wertvolles Wasser“ widmet sich den Themen Trinkwasserhygiene und Heizungssicherheit.

Beim ISH Technologie- und Energieforum steht erneut die energiesparende und ressourcenschonende Wärmeerzeugung in Gebäuden im Fokus. Themen sind Innovationen bei Wärmeversorgung, Be- und Entlüftung sowie Kühlung, Wärmesysteme der Zukunft oder energie- und umweltpolitische Rahmenbedingungen in Europa. Mit Fragen rund um die häusliche Einzelfeuerstätte beschäftigt sich das Ofenforum: Holz – die heimliche Nr. 1 der erneuerbaren Energien.

Das Klimaforum präsentiert Lösungen zur Energieeffizienzsteigerung in der Raumlufttechnik. Und als Informations- und Kommunikationsplattform für den technischen Anlagenbau und die Immobilienwirtschaft präsentiert das „FIT – Forum für Immobilien, Energie und Technik“ Projekte und Best-Practice-Beispiele rund um die Energiewende in der Immobilienwirtschaft.

Ein Beitrag von:

  • Robert Donnerbauer

    Freier Journalist und Fotograf. Themengebiete: Energie (Gebäude, Industrie, Verkehr), Heiztechnik, Brennstoffzellen, Kraft-Wärme-Kopplung,  Verkehr (alternative Antriebe, Nutzfahrzeuge).

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