In Gold was auf die Ohren 06.09.2016, 14:42 Uhr

Sony bringt neuen Walkman – in Gold und komplett für 7.600 Euro

Für uns Teens der 1980er war der Walkman von Sony die großartigste Errungenschaft seit dem Einzug des Farbfernsehers in unser Wohnzimmer. Unsere Musik wurde mobil – heute eine Lappalie. Jetzt bringt Sony einen Luxus-Walkman in Gold auf den Markt: schwer, teuer und mit Verstärker nicht mal mehr mobil – aber ein Schätzchen für Nostalgiker. 

Dieses Trio kostet 7.600 Euro: der neue Walkman NW-WM1Z von Sony mit goldbeschichtetem Gehäuse, High-End-Kopfhörer und Verstärker. Das könnte der teuerste Walkman der Welt sein.

Foto: Sony

1979 brachte Sony den Walkman auf den Markt, der erstmals das Abspielen von Musikkassetten unterwegs erlaubte.

Foto: Sony

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Das Gehäuse des neuen Sony-Walkman besteht aus goldbeschichtetem Kupfer.

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Den Walkman kann man auch mobil benutzen – ohne den Verstärker. Für Zuhause empfiehlt Sony jedoch den Verstärker zur Verbesserung des Hörgenusses.

Foto: Sony

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Mein erster Walkman hatte ein blaues Plastikgehäuse und fing irgendwann an, die Kassettenbänder zu fressen. Das war in den 1980er Jahren, als Teenager wie ich noch lauernd vor dem Radiorekorder kauern mussten, um im richtigen Moment die Aufnahmetaste zu drücken und den Lieblingssong einzufangen (für die Jüngeren: Es gab für uns noch keine digitale Musik, geschweige denn Internet).

Bis zum Leiern und finalen Bandsalat spielten wir die selbst aufgenommenen Kassetten dann in unserem Walkman ab – jener großartigen Erfindung, die Sony uns im Jahre 1979 beschert hatte. Endlich bekamen wir unsere Hits jederzeit und überall auf die Ohren. Unterwegs! Was für eine Revolution.

3.300 Euro für Luxus-Walkman

Mit den MP3-Playern und Smartphones von heute ist das selbstverständlich. So hat Sony wohl die besserverdienenden Nostalgiker im Visier, wenn die Japaner zur IFA die Luxusvariante eines Walkmans auf den Markt bringen: schwer, teuer und mit Verstärker nicht mal mehr mobil wie der digitale Walkman, den Sony 2015 auf der CES präsentiert hat.

Der goldfarbene Premium Walkman NW-WM1Z aus den Signature Series soll 3.299 Euro kosten. Zum Walkman empfiehlt Sony übrigens den rund 2.300 Euro teuren Kopfhörer MDR-Z1R und den stationären Kopfhörerverstärker TA-ZH1ES für nochmal 1.999 Euro. Zum „Walken“ eignet sich das teure Gesamtarrangement allerdings nicht mehr.

Für alle, die auf hohem Niveau in Erinnerungen schwelgen mögen, hier ein paar technische Details:  Mit 72,9 × 124,2 × 19,9 mm Breite x Höhe x Tiefe ist der NW-WM1Z ungefähr so groß wie ein Kassetten-Walkman aus den 1980ern, mit 455 g aber deutlich schwerer. Das Gehäuse besteht aus vergoldetem, sauerstofffreiem Kupfer. Die Leitfähigkeit und Festigkeit dieses Materials soll für eine hochklassige Akustik sorgen. Die neue, speziell für den Walkman entwickelte Digitalverstärker-Technologie soll Verzerrungen und Rauschen reduzieren.

Walkman unterstützt fast aller gängigen Formate

Der NW-WM1Z kommt mit fast allen gängigen Dateiformaten und Kompressionsverfahren zurecht. Er unterstützt High-Resolution Audio-Formate, native DSD-Wiedergabe (11,2 MHz) sowie MP3, WAV, AIFF, WMA, AAC, HE-ACC, FLAC und ALAC. Der Hersteller verspricht bis zu 30 Stunden Musikwiedergabe in High-Resolution Audio-Qualität (FLAC 96 kHz/24 Bit) sowie 33 Stunden in MP3 (128 Kbit/s). Die 256 GB interne Speicherkapazität reichen laut Hersteller für bis zu 1600 High-Resolution Audio-Titel. Darüber hinaus lässt sich der Speicher über den microSD-Steckplatz erweitern.

Per Bluetooth streamt der Player Musik kabellos und in LDAC-Qualität, einer von Sony entwickelten Audiotechnologie, die die übertragene Datenmenge im Vergleich zu herkömmlicher Übertragungskapazität verdreifachen soll. Das TFT-Farbdisplay (Touchscreen), bietet eine Auflösung von 854 x 480 Pixeln im Bildseitenverhältnis von 1,78:1 (Grafikstandard FWVGA).

Preiswertere Variante für 1.200 Euro

Mit dem Walkman High-Resolution Walkman NW-WM1A bringt Sony noch eine etwas preiswertere Variante aus der Serie auf den Markt: für 1.199 Euro (UVP) bekommt man den Walkman mit gleichwertiger Soundtechnologie, allerding in Aluminium-Gehäuse und mit weniger Speicherkapazität.

Wenn Ihnen der Sony-Kopfhörer für 2.300 Euro nicht gut genug ist, dann bietet sich auch noch der teuerste Kopfhörer der Welt von Sennheiser an: Der Orpheus kostet 50.000 Euro und bietet einen unglaublichen Klang.

 

Von Susanne Neumann Tags:
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