Eröffnung des neuen Anwendungszentrums 30.04.2026, 15:00 Uhr

Epson verstärkt Engagement in der Industrie und Robotik

Anlässlich der Eröffnung des neuen Anwendungszentrums in Neuss stellte Epson erstmals in Deutschland seine neue Strategie vor. Geplant ist mehr Umsatz bei Industrieanwendungen.

Ehrengäste von Epson Trinken Sake zur Eröffnung des Schulungszentrums

Mit einer traditionell japanischen Eröffnungszeremonie eröffnete Epson sein Experience Centers in Neuss Auf 2.600 m² zeigt das Unternehmen in dem Technologie- und Schulungszentrum Anwendungen aus den Bereichen Robotik, industrieller Druck, Textil- und Werbedruck, Etikettierung.

Foto: Martin Ciupek

Nur wenige Menschen in Deutschland wissen, dass Epson weltweit auch ein wichtiger Hersteller von Robotern ist. Außerdem hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren zunehmend Drucklösungen für industrielle Anwendungen entwickelt. Genau diese sollen künftig einen größeren Umsatzanteil erwirtschaften. Das wurde am 29. April 2026 bei der Eröffnung des neuen Anwendungszentrums „Epson Experience Center“ (EEC) in Neuss deutlich.  

Langfristige Unternehmensstrategie für Industriegeschäft

Die langfristige Unternehmensstrategie „Engineered Future 2035“ spiegelt sich im neuen Ausstellungszentrum wider. Standen in Deutschland bisher Drucker für Heimanwendungen, Großformatdrucker und Beamer im Fokus, nehmen Roboter und Drucker für industrielle Anwendungen in Neuss nun einen großen Teil der Demonstrationsflächen ein. Dazu zählen Lösungen zum professionellen Bedrucken von Textilen sowie Schuhen, Helmen und anderen Alltagsgegenständen.  

Wie Michael Rabbe, Geschäftsführer der Epson Deutschland GmbH in Neuss verkündete, will die Seiko Epson Corporation (Epson) ihre Geschäftsbereich bis 2035 weltweit neu ausrichten. In der ersten Phase bis 2028 will das Unternehmen neben strategischen Investitionen, beispielsweise in Fusionen und Übernahmen insgesamt rund 1,5 Mrd. € (280 Mrd. Yen) in Wachstumsbereiche investieren.  Dazu zählen das Segment „Precision Innovation“ als primären Wachstumsmotor sowie das Segment „Industrial & Robotics“.

Epson rückt Präzisionstechnologie und Roboter stärker in den Fokus

 Zur Präzisionstechnologie gehören beispielsweise die die „Inkjet Solutions“, die Halbleitersparte „Microdevices“ sowie Metallpulver für industrielle Anwendungen der Marke Epson Atmix. Das zweite Segment umfasst neben der Robotik die kommerzielle und Industrielle Drucktechnik. Roboter gehören dabei schon länger zum Portfolio. Insbesondere die Scara-Roboter gelten mit ihren drei Achsen als besonders präzise und platzsparend. Ursprünglich wurden sie für die Fertigung von Uhren entwickelt.

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Blick auf alte Epson-Geräte vor modernen Robotern
Tradition trifft Moderne: In in seinem neuen Technologie- und Schulungszentrum in Neuss zeigt Epson einen alten Roboter, Drucker und Projektor neben neuen Robotern. Foto: Martin Ciupek

Wie sich die Kompetenz in Robotik und industriellem Druck verbinden lässt, zeigt das japanische Unternehmen in Neuss mit einer Anlage. Darin bewegt ein Roboterarm Gegenstände wie Helme, Schuhe oder auch kleine Musikinstrumente vor einem mehrfarbigen Drucksystem. Mit der Technologie „Direct-to-Shape“ werden hochwertige Drucke direkt auf verschieden geformten Flächen aufgetragen.  

Drucker, Projektionstechnik und Wearables sind weitere Bereiche

Aber auch in klassischen Bereichen will der Konzern aktiv bleiben. Die gehören zu den weiteren zwei Geschäftsbereichen. Unter „Office & Home Printing“ ist das Geschäft mit Druckern für Heim- und Büroanwendungen vereint.  Zu „Visual & Lifestyle“ gehört neben dem Geschäft mit Projektoren und Visualisierungstechnik, die PC-Technik und tragbare Elektronik, sogenannte Wearables.

Hintergrund für die Neuausrichtung: Das Unternehmen davon aus, dass das kommende Jahrzehnt von einer hohen Volatilität geprägt sein wird. In den Industrieländern werde der Arbeitskräftepool dabei weiter schrumpfen. Gleichzeitig müssten Schwellenländer grundlegender Fähigkeiten wie Qualifikationen, Bildung und Infrastruktur aufbauen. Die Fähigkeit, Technologie so zu gestalten und zu optimieren, dass sie in der Gesellschaft wirklich funktioniert, werde dabei immer entscheidender.

Japanische Zeremonie zu Eröffnung des Experience Centers in Neuss

Eröffnet wurde das Experience Centers in Neuss mit einer traditionell japanischen Eröffnungszeremonie. Zusammen mit Gästen wie dem Neusser Bürgermeister Reiner Breuer und dem Europachef von Epson Takanori Inaho, zerschlug Gastgeber Michael Rabbe den Deckel eines Sakefasses.  Das sogenannte „Kagami Biraki“ ist Symbol für einen guten Start, Neuanfang, Harmonie und Wohlstand.

Künftig zeigt Epson dort 2.600 m² Fläche in seinem Technologie- und Schulungszentrum Anwendungen aus den Bereichen Robotik, industrieller Druck sowie Textil- und Werbedruck. Darüber hinaus gibt es Bereiche für die Etikettierung sowie innovative Epson Technologien wie z.B. die Dry Fiber Technologie, bei der Altpapier und andere fasrige Grundstoffe ressourcenschonend geschreddert und zu neuem Material verarbeitet werden.

Ein Beitrag von:

  • Martin Ciupek

    Martin Ciupek ist Ingenieur und Technikjournalist mit den Schwerpunkten Maschinenbau, Robotik und Automatisierungstechnik.

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