Wohin mit überschüssigem Wind- und Solarstrom? Eine Option ist Power-to-Gas; elektrische Energie wird in Materie gespeichert. Doch kein Power-to-Gas ohne Elektrolyse. Ein Forschungsprojekt soll nun ein Elektrolysesystem entwickeln, das in seiner Leistung und seinen Eigenschaften auch den Anforderungen an kommende Anlagen gerecht wird.
Gebäude gehören zu den größten Energieverschwendern in Deutschland. Nachhaltiges Bauen wird daher immer wichtiger. Mit Modernisierung und „Green Buildings“ kann der Energieverbrauch drastisch gesenkt werden. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat auf der Umweltmesse Pollutec in Lyon die besten fünf deutschen Forschungsprojekte in diesem Bereich ausgezeichnet.
Die 7. International Renewable Energy Storage Conference (Ires) markiert den Beginn einer neuen Phase im Zeitalter der erneuerbaren Energien: Mit der Einsicht, dass die Energiewende ohne den großtechnischen Einsatz von Speichern nicht machbar ist.
Mit der wachsenden Zahl von regenerativen Energien wird das Stromnetz immer stärker belastet. Eine Alternative ist der Verbrauch vor Ort. Auf der kleinen Nordseeinsel Pellworm wird dies versucht. Es geht um zukunftsweisende Lösungen zur optimalen Nutzung und lokalen Speicherung von regenerativ erzeugtem Strom.
Meteorologen und Klimaforscher erwarten in Zukunft eine Zunahme heftiger Wetterereignisse wie Sommergewitter und Winterstürme in Deutschland. Das hat auch Auswirkungen auf den Ausbau von Wind- und Solarenergie.
Der massive Preisverfall bei der Photovoltaik macht Solarstrom in einstrahlungsreichen Regionen wie Südspanien auch ohne politische Förderung wettbewerbsfähig. Das zeigt ein Schweizer Ingenieurbüro auf.
Bei zunehmend kritischer Einschätzung der Photovoltaik als umweltgünstiger Energieträger wird nun auch die Sicherheit von Aufdach- und Freiflächenanlagen akribisch unter die Lupe genommen. Erste Ergebnisse einer seit 2011 laufenden Studie zur Bewertung des Brandrisikos und zu möglichen Sicherheitskonzepten stellten Experten in Köln vor.
Die vierte Freiburger „Solar Summit“-Konferenz widmete sich, neben einer Bestandsaufnahme der Photovoltaik, speziell der organischen Photovoltaik und ihren Lösungsansätzen für höhere Wirkungsgrade, Langzeitstabilität und kostengünstige Fertigung. Die Lebensdauer bleibt – neben einem höheren Wirkungsgrad – die große Herausforderung für die Entwickler.
Die kleine Nordseeinsel Pellworm könnte in Deutschland bundesweiten Modellcharakter erlangen. Auf dem Eiland vor der schleswig-holsteinischen Nordseeküste soll das erste intelligente Stromnetz (Smart Grid) Deutschlands, kombiniert mit einer Energieversorgung komplett aus erneuerbaren Energien, errichtet werden. Noch ist dies allerdings Theorie.
Bis 2020 sollen 14 % der in Deutschland erzeugten Wärme aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Einen Boom hat das der Solarthermie, mit der auf 1,5 Mio. Dächern in Deutschland Wärme für Warmwasser und Heizung erzeugt wird, nicht beschert. Trotz ökologisch sauberer Weste.