Noch in diesem Jahr soll der erste von vier Blöcken des größten solarthermischen Kraftwerks der Welt in Betrieb gehen. Strom für mehr als eine Million Menschen sollen in der marokkanischen Wüste umweltfreundlich und mit Technik aus Deutschland erzeugt werden.
Der Weltumsegler Solar Impulse 2 hat auf seinem Flug über den Pazifik gleich zwei Weltrekorde geknackt: Mit 80 Stunden Flugzeit ohne Pause hat Pilot André Borschberg den bisherigen Rekord von Steve Fossett eingestellt, der es auf 76 Stunden brachte. Zudem hat noch nie ein solar betriebenes Flugzeug eine längere Strecke zurückgelegt.
In Singapur kommt Solartechnik made in Germany zum Einsatz. Ein Unternehmen aus Dresden stellt dünne, biegsame Folie mit organischen Solarzellen her, mit der dort Gebäudefassaden und ein überdachter Gehweg verkleidet werden. Auf insgesamt 226 Quadratmetern entsteht dabei eine der weltweit größten Anlagen aus organischen Solarzellen.
Sie sieht aus wie eine Blume, liebt genauso die Sonne wie eine echte Blume, allerdings verwandelt die SmartFlower aus Frankreich die Sonnenstrahlen in Strom. Die künstliche Riesenblume verfügt über Blütenblätter aus Solarmodulen und wendet sich stets der Sonne zu. Der Hersteller verspricht eine jährliche Energieausbeute, die den gesamten Strombedarf eines Haushalts abdecken kann.
Obwohl die Schweiz noch wenig Wind- und Solarstrom produzieren, ist in Zürich eine Großbatterie ans Netz gegangen. Solche Batterien in Wohnsiedlungen speichern überschüssigen Strom, um ihn später an die Verbraucher der Siedlung abzugeben. Das soll einen großen Ausbau des Netzes überflüssig machen, wenn Sonne- und Windkraft auch in der Schweiz an Fahrt gewinnen.
Sind Elektroautos Öko-Engel? Nein, sagen Wissenschaftler aus den USA. Wenn sie mit Kohlestrom fahren, bringen sie der Ökobilanz der Menschheit mehr Schaden als Nutzen.
Normalerweise sind Solarzellen und Akkus getrennte Geräte: Jetzt haben amerikanische Ingenieure ein Modul entwickelt, das den Strom der eigenen Solarzellen gleich abspeichert. Das soll die Kosten und Übertragungsverluste senken.
Eine kostengünstige Solarzelle, gegossen aus einer flüssigen Silizium-Verbindung, erreicht einen siebenfach höheren Wirkungsgrad als vergleichbare Zellen dieser Art. Hinter diesem Erfolg stecken Forscher aus Jülich. Obwohl der Wirkungsgrad erst bei 3,5 Prozent liegt, scheinen Anwendungen in Displays und biologischen Sensoren absehbar.
Der entscheidende Nachteil organischer Solarzellen ist ihre kürzere Lebensdauer gegenüber konventionellen Siliziumzellen. Forscher aus Potsdam haben nun ein Verfahren entwickelt, das diesen Nachteil beseitigt: Sie betten die empfindlichen Solarmodule in ein sehr spezielles Glas ein.
Ganz unabhängig von Bergen will ein Bochumer Ingenieur Wind- und Solarenergie in riesigen, wassergefüllten Wannen speichern. Ein gewaltiger Deckel drückt das Wasser bei Bedarf in einen Turbogenerator. In acht Stunden soll der Pumpspeicher 1,2 Millionen Kilowattstunden ins Stromnetz einspeisen können – das entspricht dem zeitgleichen Verbrauch von 360.000 Haushalten. 16 bis 18 Wannenspeicher könnten laut Erfinder ein Kohlekraftwerk ersetzen.