Adventszeit 05.12.2025, 10:34 Uhr

Weihnachtsfeier im Unternehmen: Trends, Zahlen und Mitarbeitermeinungen

Aktuelle kununu-Umfrage: Fast jedes zweite Unternehmen verzichtet 2025 auf eine Weihnachtsfeier. Zahlen zu Alkohol, Weihnachtsgeld und den wichtigsten Festtraditionen im Job.

Weihnachtsfeier

Weihnachtsfeier im Job: Vom kleinen Teamtreffen bis zur großen Party.

Foto: panthermedia.net/Dmitriy Shironosov

Für viele Beschäftigte fällt Weihnachten im Unternehmen dieses Jahr sprichwörtlich ins Wasser – fast jeder Zweite wird 2025 ohne Weihnachtsfeier auskommen müssen. Das zeigt die aktuelle Weihnachtsumfrage der Arbeitgeber-Vergleichsplattform kununu, für die das Marktforschungsunternehmen bilendi 1.065 Arbeitnehmerinnen zu den Festtraditionen in ihren Firmen befragt hat.

Nur dreiundfünfzig Prozent der Befragten können sich demnach auf eine Weihnachtsfeier freuen. Ganze einundvierzig Prozent hingegen schauen 2025 in puncto gemeinsames Feiern mit den Kolleg*innen in die Röhre.

Und auch beim Weihnachtsgeld zeigt sich: Festliche Stimmung herrscht nicht überall. Während sich sechzig Prozent über eine Extra-Zahlung freuen dürfen, berichtet fast ein Drittel (dreißig Prozent), dass es in ihrem Unternehmen grundsätzlich kein Weihnachtsgeld gibt. Jede*r Zehnte muss sogar hinnehmen, dass der Bonus im Vergleich zum Vorjahr gestrichen wurde.

So feiern deutsche Arbeitgeber Weihnachten mit ihren Beschäftigten

Wenn Unternehmen zu einer Weihnachtsfeier einladen, steht vor allem eines im Mittelpunkt: ein entspanntes Miteinander zum Jahresende. Die Umfrage zeigt, wie unterschiedlich gefeiert wird – und wo.

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Wer feiert mit wem?

  • 40 % feiern mit der kompletten Belegschaft.
  • 31 % kommen abteilungsweise zusammen.
  • 21 % feiern im kleinen Teamkreis.

Wo wird gefeiert?

  • 46 % treffen sich in Restaurants oder Gaststätten.
  • 19 % feiern in größeren Locations wie Hotels, Bars oder Eventhallen.
  • 26 % feiern direkt im Unternehmen.

Weihnachtsfeier: Jede*r Vierte hat mindestens einen Schwips

Auf der betrieblichen Weihnachtsfeier gehört ein Gläschen Sekt, ein vorweihnachtliches Bier oder ein heißer Punsch für viele einfach dazu. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten – 52 % – sagt, dass sie auf der Feier Alkohol trinken. Und ein Viertel geht dabei sogar ein bisschen über die Stränge: 20 % hatten bei der letzten Feier zumindest einen leichten Schwips, weitere 5 % geben offen zu, dass es sogar etwas mehr war.

Gleichzeitig bleibt fast die Hälfte der Gäste nüchtern: 48 % verzichten komplett auf Alkohol.
Auch bei der Frage, wie wichtig Weihnachtsfeiern grundsätzlich sind, gehen die Meinungen auseinander. Etwas mehr als die Hälfte – 57 % – hält sie für einen wichtigen Teil des Arbeitsjahres. Für 43 % dagegen spielen sie kaum oder gar keine Rolle.

Weihnachtsgeld schlägt Bonus – und bleibt der Lieblings-Benefit

Beim Blick auf zusätzliche Vergütungen jenseits des normalen Gehalts zeigt sich deutlich: Für viele Beschäftigte bleibt das Weihnachtsgeld das wichtigste finanzielle Extra. Andere Benefits wie Urlaubsgeld, Bonuszahlungen oder betriebliche Altersvorsorge spielen im Vergleich eine kleinere Rolle.

Laut der kununu-Umfrage finden 70 % der Befragten Urlaubsgeld genauso wichtig wie Weihnachtsgeld, 16 % sehen das Weihnachtsgeld sogar klar vorne.

Spannend ist auch der Vergleich mit Bonuszahlungen: 20 % halten die festliche Jahresend-Zahlung für wichtiger als leistungsbezogene Boni, 61 % gewichten beide gleich.

Unterm Strich bleibt also: Wenn es um Wertschätzung in Euro geht, hat das Weihnachtsgeld weiterhin eine Top-Position.
Für die repräsentative Online-Umfrage hat das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag von kununu bundesweit 1.065 Beschäftigte befragt. Die Gruppe war ausgewogen zusammengesetzt: ungefähr gleich viele Frauen und Männer, im Schnitt 44,6 Jahre alt.

Zum Befragungszeitpunkt arbeiteten 77 % der Teilnehmenden in Vollzeit und 23 % in Teilzeit. Etwa die Hälfte (51 %) war im gewerblichen Bereich tätig, die andere Hälfte (49 %) hatte einen akademischen Hintergrund. Die Befragung fand im November 2025 statt.

Ein Beitrag von:

  • Alexandra Ilina

    Alexandra Ilina ist Diplom-Journalistin (TU-Dortmund) und Diplom-Übersetzerin (SHU Smolensk) mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung im Journalismus, in der Kommunikation und im digitalen Content-Management. Sie schreibt über Karriere und Technik.

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