Umgang mit Kollegen 14.04.2023, 07:20 Uhr

Das sind die schlimmsten Fettnäpfchen im Berufsalltag

Im Büroalltag lauern viele Fettnäpfchen, in die jeder hineintreten kann. Manchmal reichen schon ein schlechter Witz oder eine falsch formulierte E-Mail aus, um bei Kolleginnen und Kollegen einen schlechten Eindruck zu hinterlassen.

Fettnäpfchen im Berufsalltag

Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind schon mal in eine peinliche Situation geraten.

Foto: PantherMedia / ViShark (YAYMicro)

Was ist überhaupt peinlich?

Die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind schon mal in eine peinliche Situation geraten. Im besten Fall haben sie damit nur für einen Lacher gesorgt. Schlimmer ist es allerdings, wenn Fettnäpfchen im Berufsalltag zur Regelmäßigkeit werden, das Image schädigen und möglicherweise sogar einen Karriereknick verursachen.

Was jemand tatsächlich als peinlich empfindet, ist sehr individuell. Während einige Menschen ganz ohne Schamgefühl durch das Leben gehen, werden andere schon bei Kleinigkeiten rot im Gesicht. Häufig ist es ungeschicktes Verhalten, das zu einer peinlichen Situation führt: ein unpassendes Kleidungsstück, eine falsche Anrede in der E-Mail oder ein unangenehmer Körpergeruch. Beispiele für Fettnäpfchen im Berufsalltag gibt es viele. Scham entsteht insbesondere dann, wenn Normen in einer Gruppe – zum Beispiel im Kreis der Kolleginnen und Kollegen – verletzt werden. Wer über einen anderen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin lästert, während dieser oder diese hinter einem steht, wird anschließend vor Scham im Erdboden versinken wollen. Das Schamgefühl signalisiert hier ganz klar: Das eigene Verhalten war falsch, denn hier wurde eine wichtige soziale Regel gebrochen, von der man eigentlich selbst überzeugt ist.

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Was sind typische Fettnäpfchen im Job?

Es gibt unzählige Fettnäpfchen im Berufsalltag, in die Sie täglich tappen können:

  • Falsche Kleidung
    Angemessene Kleidung ist enorm wichtig, um unter Kolleginnen und Kollegen anerkannt zu werden und im Job erfolgreich zu sein. Gibt es in Ihrem Unternehmen einen Business-Dresscode, gilt es sich an diesen halten. Gibt es keine modischen Vorgaben, können Sie sich an der Kleidung der Kollegen und Kolleginnen orientieren. Grundsätzlich sollte die Kleidung am Arbeitsplatz aber nicht zu leger, zu kurz oder zu bunt sein – insbesondere nicht im Kontakt mit Kundinnen oder Kunden.
  • Unangenehmer Körpergeruch
    Neben der passenden Kleidung ist ein gepflegtes Äußeres ein Muss im Büroalltag. Gewaschene Haare, frische und saubere Kleidung sowie gepflegte Zähne sollten dabei selbstverständlich sein. Ein dezentes Parfüm oder Rasierwasser ist eine gute Ergänzung.
    Schließlich repräsentieren Sie nicht nur sich selbst vor Ihren Kolleginnen und Kollegen, sondern auch das Unternehmen nach außen hin. Wer es mit dem gepflegten Erscheinungsbild nicht so ernst nimmt und keine Rücksicht auf andere nimmt, verliert schnell den Respekt unter Kolleginnen und Kollegen.
  • Schlechtes Benehmen
    Wenn Sie Karriere machen wollen, müssen Sie auf gutes Benehmen im Büroalltag achten. Wer im Büro wild durch die Gegend niest, statt dezent in den Hemdärmel, keine Tischmanieren hat und andere im Gespräch ständig unterbricht, kommt erst gar nicht ins Rennen um eine Führungsposition.
  • Machtkämpfe
    Üben Sie Kritik an einem Kollegen oder einer Kollegin niemals vor anderen. Niemand möchte sein Gesicht vor seinem Team verlieren. Dies ist eines der vielen Fettnäpfchen im Berufsalltag, die Sie unbedingt vermeiden sollten. Gibt es etwas zu klären, bitten Sie den Betroffenen oder die Betroffene um ein Gespräch unter vier Augen.
  • Aufplustern
    Wenn Sie unzufrieden mit Ihrem Job sind, sollten Sie nicht gleich mit der Kündigung drohen und damit in ein Fettnäpfchen im Berufsalltag tappen. Suchen Sie stattdessen das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber. Schließlich kann sich nur dann etwas ändern, wenn Sie über Probleme sprechen und Verbesserungsvorschläge machen. Haben Sie hingegen schon eine schriftliche Kündigung eingereicht, sollten Sie bei Ihrer Entscheidung bleiben.
  • Dienst nach Vorschrift
    Sie mögen Ihren Job, sind aber nicht bereit, mehr als das Nötigste im Büroalltag zu tun? Das sollten Sie sich gut überlegen, denn wer nicht zumindest ein bisschen Engagement zeigt, wird in seinem Job nicht weiterkommen. Dabei ist es egal, ob es sich um eine kurzfristige Vertretung für einen kranken Kollegen oder eine kranke Kollegin handelt, oder ob kurz vor Feierabend noch eine Zusatzaufgabe auf den Schreibtisch flattert. Mit Engagement zeigen Sie, dass man sich auf Sie verlassen kann und dass Sie da sind, wenn man Sie braucht. Das kann sich irgendwann auszahlen – zum Beispiel, wenn eine höhere Position neu besetzt werden muss.
  • Kontaktscheue Einzelkämpfer
    Kontaktscheue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Büroalltag nicht gern gesehen. Wer immer nur alleine vor sich hinarbeitet und den Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen scheut, zeigt nicht nur mangelnde Sozialkompetenz und wird unbeliebt, sondern bekommt auch wichtige Details und Entscheidungen im Unternehmen nicht mit. Tauschen Sie sich daher immer wieder mit anderen aus und nehmen Sie auch an Geburtstags-, Weihnachts- und anderen Betriebsfeiern teil. Das stärkt das Wir-Gefühl und ist gut für die Zusammenarbeit und die Stimmung am Arbeitsplatz.
  • Geschwätzigkeit
    Auch Plaudertaschen sind am Arbeitsplatz eher unbeliebt – meiden Sie daher auch dieses Fettnäpfchen im Berufsalltag und halten Sie sich zurück. Denn wer zu viel spricht, riskiert auch mal ein falsches Wort oder einen falschen Satz, möglicherweise mit negativen Konsequenzen. Ihrem Ansehen kann Geschwätzigkeit jedenfalls sehr schaden. Das gilt übrigens auch für E-Mails: Plaudern Sie darin nie etwas aus, was Ihnen anvertraut wurde. Das Risiko, damit aufzufliegen, ist groß. Immerhin sind Sie als Absenderin oder Absender erkennbar und die Mail kann aus Versehen in falsche Hände geraten.
  • Fehlende Loyalität
    Ein Projekt läuft nicht nach Plan und Sie werden zur Geschäftsführung gebeten. Dieser will von Ihnen wissen, was Ihr direkter Vorgesetzter falsch gemacht hat. Passen Sie in einer solchen Situation auf und tappen Sie nicht ins nächste Fettnäpfchen im Berufsalltag. Sprechen Sie niemals schlecht über Vorgesetzte und Kolleginnen und Kollegen, sondern seien Sie loyal. Das macht sie sympathisch und zeugt von sozialer Kompetenz. Über die Probleme können Sie sachlich sprechen. Vielleicht haben Sie auch Vorschläge, wie diese aus der Welt geschaffen werden können.
  • Zu allem “Ja” sagen
    Wer immer nur “Ja” sagt, sitzt bereits in einem typischen Fettnäpfchen im Berufsalltag. “Ja”-Sager werden im Büroalltag schnell ausgenutzt – zum Beispiel, wenn es darum geht, Überstunden zu machen. Nicken Sie deshalb nicht alles kommentarlos ab, was der Chef oder die Chefin an Sie heran trägt. Sagen Sie stattdessen auch mal “Nein” oder bitten Sie um Hilfe. Das zeigt Stärke und Selbstbewusstsein.
  • Besserwisser
    Neben “Ja”-Sagern sind auch Besserwisser im Büroalltag ziemlich unbeliebt. Bringen Sie Ihr Fachwissen nur dann ein, wenn es wirklich wichtig und nötig ist. Müssen Sie jemanden verbessern, kommt es darauf an, die Kritik richtig zu verpacken. Loben Sie Ihr Gegenüber zunächst und führen Sie dann ein konstruktives Gespräch unter vier Augen.
  • Fehlerhafte E-Mails
    Beim Schreiben einer E-Mail können viele Fehler passieren. Besonders Rechtschreibfehler und falsche Grammatik gehören im Büroalltag nicht in eine E-Mail. Seien Sie auch bei der Funktion “Allen antworten” vorsichtig, damit Informationen nicht dort landen, wo sie eigentlich nicht hingehören. Ein weiteres Tabu in geschäftlichen E-Mails sind Smileys. Einzige Ausnahme sind Kontakte, die schon seit langem bestehen und entsprechend eine lockere Kommunikation pflegen.

Wie meistere ich peinliche Situationen im Beruf?

Sie haben aufgepasst und sind doch in eine unangenehme Situation geraten? Das kann passieren, schließlich lauern im Büroalltag überall Fettnäpfchen. Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die einen peinlichen Moment gekonnt weglächeln. Vielleicht fehlt Ihnen diese Coolness aber auch, was nicht weiter schlimm ist. Wichtig ist, dass Sie sich der unangenehmen Situation stellen und die Konsequenzen tragen. Als Erstes sollten Sie sich entschuldigen und möglicherweise auch eine Wiedergutmachung anbieten – zum Beispiel, wenn Sie einen Schaden angerichtet haben. In vielen Fällen reicht das schon aus. Bei kleineren Peinlichkeiten im Büroalltag hilft es auch, das Thema zu wechseln und auf etwas anderes abzulenken. Werden die Fettnäpfchen nicht zur Regelmäßigkeit, sind sie auch wieder schnell vergessen.

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Ein Beitrag von:

  • Justine Holzwarth

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