Batteriezüge, Nachtzugideen und KI für Betrieb und Wartung: Die Innotrans zeigte die Bahn von morgen. Nur wenige Neuheiten haben schon einen Einsatzort und einen Termin. Bei anderen ist offen, wann der Sprung in die Praxis kommt.
Mehr als 85.000 km des europäischen Schienennetzes haben keine Oberleitung. Auf der InnoTrans in Berlin zeigen Hitachi, Škoda und Siemens Züge, die solche Lücken mit Batterie überbrücken. Was die Technik kann, wo sie an Grenzen stößt und warum FlixTrain am selben Ort ein ganz anderes Problem angeht.
Neun Jahre nach der ersten Ankündigung will Tesla den neuen Roadster enthüllen. Eine Sonderversion soll mit Druckluftdüsen von SpaceX schneller beschleunigen, als Reifen es erlauben. Auf die Straße dürfte sie so aber kaum kommen.
Fußgänger, die plötzlich auf die Straße treten, oder dichter Regen: Genau solche Szenen braucht die Entwicklung autonomer Fahrzeuge – doch Testfahrten liefern vor allem Routineverkehr. Karlsruher Forscher stellen jetzt einen Datensatz frei, der die kritischen Momente sammelt.
Lidl setzt in Hessen einen fahrerlosen Elektro-Lkw nach Level 4 ein – ohne Fahrerhaus und mit KBA-Genehmigung. Neue Details aus dem laufenden Betrieb zeigen nun, wie eng der Einsatz noch begrenzt ist: Der Lkw fährt nachts, mit maximal 25 km/h – und wird von einem zweiten Fahrzeug begleitet.
Tesla hat auf der IAA Transportation weitere Details zum europäischen Semi genannt. Der Elektro-Lkw kommt mit 548-kWh-Akku und zunächst rund 550 km Reichweite. Ab 2027 will Tesla zudem ein eigenes europäisches Megawatt-Ladenetz aufbauen.
Elektroantrieb, Megawattladen und automatisiertes Fahren bestimmten die Nutzfahrzeugmesse in Hannover. Doch eine Entwicklung stach heraus: Chinesische Hersteller drängen mit schweren Lkw nach Europa. Einige bauen bereits hier – und die ersten Kunden bestellen.
Die Marine bekommt acht neue Fregatten, TKMS liefert sie in Rekordzeit. Aber der Ukrainekrieg zeigt: Nicht Großkampfschiffe entscheiden künftig auf See, sondern Drohnen und Vernetzung. Und die Technik sollte aus Europa kommen, nicht aus Trumps USA. Ein Kommentar.
Daimler Truck, Volvo, Toyota, Bosch und mehrere Energiekonzerne wollen Wasserstoff im schweren Straßengüterverkehr gemeinsam voranbringen. Auf der IAA Transportation in Hannover haben sie nun Details genannt. Deutschland soll zum Ausgangspunkt eines europäischen H₂-Netzes werden. Doch die Konkurrenz durch Batterie-Lkw wächst.