Produktion von Verteidigungsgütern 29.07.2025, 13:00 Uhr

Heidelberg positioniert sich in der Verteidigungs- und Rüstungsbranche

Heidelberger Druckmaschinen AG geht eine strategische Partnerschaft mit der Vincorion Advanced Systems GmbH ein. Gemeinsam wollen sie die Versorgungssicherheit im Verteidigungsbereich stärken.

Der Maschinenbaukonzern Heidelberg vereinbart eine strategische Partnerschaft mit dem Defence-Spezialisten
Vincorion. Im Bild (v.l.n.r.):  Klaus Braun, Leiter Industriekundengeschäft, Heidelberg, Ina Mölln, Vice President Procurement Vincorion, Kajetan von Mentzingen, Sprecher der Geschäftsführung von Vincorion, und Heidelberg-CEO Jürgen Otto. Foto: Heidelberger Druckmaschinen AG

Der Maschinenbaukonzern Heidelberg vereinbart eine strategische Partnerschaft mit dem Defence-Spezialisten Vincorion. Im Bild (v.l.n.r.): Klaus Braun, Leiter Industriekundengeschäft, Heidelberg, Ina Mölln, Vice President Procurement Vincorion, Kajetan von Mentzingen, Sprecher der Geschäftsführung von Vincorion, und Heidelberg-CEO Jürgen Otto.

Foto: Heidelberger Druckmaschinen AG

Durch die Kooperation mit der Vincorion Advanced Systems steigt die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) in die Verteidigungsindustrie ein. Der Maschinenbaukonzern bringt dazu eine hohe Fertigungstiefe ein. Beide Unternehmen haben sich auf eine mehrjährige Zusammenarbeit verständigt, die perspektivisch weiter ausgebaut werden und die industrielle Leistungsfähigkeit und Versorgungssicherheit im Verteidigungsbereich nachhaltig stärken soll. Geplant sind die gemeinsame Entwicklung, Industrialisierung und der Bau von Energieregelungs- und -verteilungssystemen für Vincorion. Den Unternehmen geht es dabei um die Stärkung technologischer Souveränität und um die Sicherung heimischer Wertschöpfungsketten.

Partner Vincorion ist Spezialist für zivile und militärische Energiesysteme

Das Technologieunternehmen Vincorion entwickelt und fertigt seit mehr als 60 Jahren hochmoderne Energiesysteme. Im Fokus stehen dabei Systeme in sicherheitskritischen Anwendungsbereichen. Diese werden in zivilen und militärischen Anwendungen eingesetzt. Zusätzlich entwickelt das Unternehmen beispielsweise Rettungswinden für Helikopter. Mehr als 900 Beschäftigte arbeiten dazu aktuell an Standorten in Deutschland und den USA.

Mit Stromerzeugern wie dem Aggregat PGM low emissions – mit einer Leistung von 20 kW bis 200 kW – wird Vincorion die Bundeswehr und andere Streitkräfte europäischer Länder ausrüsten. Foto: Heidelberger Druckmaschinen AG

Mit Stromerzeugern wie dem Aggregat PGM low emissions – mit einer Leistung von 20 kW bis 200 kW – wird Vincorion die Bundeswehr und andere Streitkräfte europäischer Länder ausrüsten.

Foto: Heidelberger Druckmaschinen AG

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Durch die Zusammenarbeit will sich auch Heidelberg künftig stärker als verlässlicher Partner in sicherheitsrelevanten Bereichen positionieren. In der Verteidigungsbranche wolle der Maschinenbauer seine Rolle damit künftig schrittweise ausbauen. Die Abhängigkeit vom Druckmaschinenbereich dürfte sich damit weiter verringern.

Hohe Fertigungstiefe bei Heidelberg soll Unabhängigkeit in der Verteidigung sichern

„Heidelberg bringt herausragende Industrialisierungskompetenz und Skalierungsfähigkeiten mit. Gemeinsam können wir die technologische Souveränität Europas in einem strategisch wichtigen Bereich stärken und gleichzeitig unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit ausbauen“, hebt Kajetan von Mentzingen, Geschäftsführer von Vincorion, hervor.

Jürgen Otto, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg, ergänzt, dass sein Unternehmen mit seinen Technologien wesentliche Wertschöpfungskompetenzen abdeckt. „Dazu gehören die Entwicklung von Hard- und Software, die Fertigung von Elektronikkomponenten, mechanische Bearbeitung, Gießereitechnik sowie die Montage im schweren Maschinenbau von hochkomplexen Anlagen und Systemen“, verdeutlicht Otto. Darüber hinaus sei Heidelberg ein erfahrener End-to-End-Systempartner inklusive Ersatzteilversorgung und Service. Einen besonderen Mehrwert sieht Otto dabei in der Fähigkeit zur schnellen Skalierung durch Nutzung vorhandener Infrastruktur und Kapazitäten.

Ein Beitrag von:

  • Martin Ciupek

    Martin Ciupek ist Ingenieur und Technikjournalist mit den Schwerpunkten Maschinenbau, Robotik und Automatisierungstechnik.

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