Krypto-News 10.04.2025, 14:56 Uhr

Bitcoin: Wann hat das irre Auf und Ab ein Ende? Prognose: Jetzt kaufen – oder droht erneut die Korrektur?

Bitcoin (BTC) und die Märkte für Kryptowährungen sehen sich seit Wochen extremer Volatilität ausgesetzt: Auf starke Korrekturen folgen ebenso intensive Erholungen. Donald Trump gibt den Takt an – und die dreimonatige Zollpause sorgt für bullishes Momentum. Doch wann hat das irre Auf und Ab ein Ende? Und: Wie tief kann der Bitcoin-Kurs noch fallen, bevor der Bullrun weitergeht?

Bitcoin-Kurs

Auf und ab geht es momentan mit dem Bitcoin-Kurs. Noch ist unklar, in welche Richtung das Pendel ausschlägt.

Foto: PantherMedia / denisismagilov

Bitcoin: Bullenmarkt laut Prognose „intakt“

Er treibt die Coins nach unten, er treibt die Coins nach oben: US-Präsident Donald Trump hält die Krypto-Märkte derzeit gehörig auf Trab. Nach den weitreichenden Rücksetzern der letzten sieben Tage und mehreren Ausflügen in den unteren $70K-Bereich atmen Bitcoin, Cardano (ADA), Ripples XRP und Co. derweil allerdings ein wenig auf: Trumps angekündigte Zollpause beschert den Märkten Momentum, sowohl Aktien als auch Kryptowährungen legen zu.

Aktuelle Top-Performer: Memecoin Fartcoin (FARTCOIN) mit einem Plus von 34,23%, Flare Coin (FLR, +27,27%) und Bittensor (TAO, +17,39%). Insgesamt konnte die globale Krypto-Marktkapitalisierung innerhalb der letzten 24 Stunden +5,7% zulegen, sie befindet sich damit bei gegenwärtig 2,59 Billionen Dollar. „Gute Bewegung an den Märkten, die eine starke Bewegung bei Bitcoin eingeleitet hat“, kommentiert der beliebte Krypto-Händler Michaël van de Poppe auf X.

Aber: Noch seien die Märkte nicht aus der Gefahrenzone raus. Bitcoin müsse sich erst über 80.000 Dollar etablieren, es brauche „positive Neuigkeiten“. Momentaner Kurs nach einem Anstieg um +6,12% seit gestern: 81.621 Dollar (Daten von Coinmarketcap.com). Die mitunter hohen Korrekturen der letzten Tage rücken eine Frage in den Mittelpunkt: Ist der Bullrun jetzt vorbei? Der pseudonyme Top-Bitcoin-Experte „PlanB“ winkt ab: In einer neuen Prognose widmet er sich dem Stand der Dinge auf den Bitcoin-Märkten – und kommt zu einem positiven Fazit.

Prognose: So tief kann Bitcoin jetzt kurzfristig fallen

Der Branchenbeobachter an seine mehr als 2 Millionen Follower auf X: „Selbst mit den heutigen niedrigen Bitcoin-Preisen signalisieren meine On-Chain-Indikatoren immer noch einen Bullenmarkt.“ Seine Einschätzung: Es handelt sich um einen ganz normalen Rücksetzer inmitten des Bullruns. Oder, anders formuliert: Bitcoin kaufen könnte sich jetzt lohnen – denn der technischen Analyse zufolge sind weitere Gewinne zu erwarten.

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Wie das renommierte Krypto-Marktforschungsunternehmen Glassnode betont, ist auch das Abwärtsrisiko derzeit begrenzt: Erst ein Rückgang „unter die $72K-Schwelle könnte die kurzfristige Überzeugung in Frage stellen und weitere Verluste auslösen“, so die Analysten in einer neuen Bitcoin-Prognose. Sprich: Ab einem Rückgang unter 72.000 Dollar droht eine Verkaufswelle.

Ethereum mit Verlust verkauft – Donald Trump steigt aus!

Das Jahresdefizit von mehr als -54% war ihm wohl zu heikel: US-Präsident Donald Trump hat nun einen Teil seiner Ethereum-Bestände verkauft – und dabei ordentlich Geld verloren! Wie die Blockchain-Analysten von Arkham Intelligence zeigen, hat ein Krypto-Wallet, der Trumps „World Liberty Financial“ (WLFI) zugeordnet wird, gerade satte 5.471 ETH abgestoßen. Gesamtverlust: 125 Millionen Dollar.

Besonders brisant: Nur zwei Monate zuvor hatte Trump-Sohn Eric öffentlich erklärt, es sei eine „gute Zeit, ETH zu kaufen“. Damals lag der Preis bei 2.880 Dollar – die Smart-Contract-Plattform hat seitdem folglich -45,06% ihres Wertes eingebüßt. Nichtdestotrotz hält WLFI weiterhin große Mengen Ethereum, gegenwärtig für umgerechnet 12,6 Millionen Dollar.

Update 11. April: Zwischzeitlich hat World Liberty Financial die Verkäufe dementiert. Der Wallet wird aufgrund verschiedener Transaktionen zwar dem Unternehmen zugeordnet. Ein Sprecher ließ nun jedoch verlauten: „Die Behauptungen, dass WLFI seine Bestände verkauft hat, sind völlig falsch. Es wurden keine Vermögenswerte verkauft, und entsprechende Spekulationen sind unzutreffend.“

Ein Beitrag von:

  • Jannis Grunewald

    Jannis Grunewald ist Autor mit Fokus auf Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum. Er schreibt News, Analysen und Prognosen über digitale Assets und beschäftigt sich mit den Entwicklungen der Branche. Außerdem schreibt er über Technik und Innovationen.

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