Bitcoin: Prognose enttäuscht! Nach -$20K Monatsverlust – Top-Analyst PlanB nennt den wahren Grund: Warum fällt der Kurs?
Bitcoin fällt um 20.000 Dollar im Monat: Analyst PlanB sieht den Kollaps der Altcoins als Hauptgrund. Droht ein weiterer Crash oder folgt bald die Erholung?
Bitcoin unter Druck: Nach einem Monatsminus von rund 20.000 Dollar sorgt die Altcoin-Schwäche laut Analyst PlanB für zusätzlichen Verkaufsdruck – während Anleger auf eine mögliche Trendwende im nächsten Marktzyklus hoffen.
Foto: Smarterpix/mmaxer
Brutale Korrektur auf den Krypto-Märkten: Bitcoin (BTC) musste in den letzten vier Wochen satte 20.000 Dollar Verlust hinnehmen, steht nun erneut vor einem Rücksetzer. Der populäre Krypto-Experte PlanB nennt in einer Prognose nun den Grund für die anhaltende Schwäche – und sieht Licht am Ende des Horizonts. Was sollten Anleger jetzt wissen?
Prognose: Bitcoin vor neuem Crash?
Für Bitcoin, Ethereum und Co. geht’s mal wieder ans Eingemachte: Von 80.000 Dollar auf unter 60.000 Dollar, ein Minus von satten 23% – Bitcoin hat soeben die schlimmste Phase seit dem FTX-Fiasko 2022 hinter sich. Gold und Aktien feiern neue Allzeithochs – doch die größte Kryptowährung klebt tief im Bärenmarkt. Altcoins trifft es wie üblich heftiger – Top-Verlierer der letzten sieben Tage: Humanity Coin (H, -74,58%), Ethena (ENA, -25,57%), Venice Token (VVV, -24,98%) und Privacy-Kryptowährung Zcash (ZEC, -22,2%).
Kurzum: Kurse und Stimmung sind im Keller – und werden dort womöglich auch noch eine Weile bleiben. „Angesichts der allgemeinen Schwäche an den Märkten ist davon auszugehen, dass es in den nächsten Tagen zu einem Test der Tiefststände kommen wird, um Liquidität zu erschließen“, kommentiert etwa Krypto-Ökonom Michael van de Poppe in einer Prognose. Es fehle an Stärke, so der Holländer an seine mehr als 819.000 Follower auf X – der Kurs müsse erst 64.000 Dollar knacken, um die Bullen aus ihrem Schlummer zu erwecken.
Aktuell notiert Bitcoin mit 62.777 Dollar zwar nur unwesentlich darunter – es braucht aber mehr Momentum, um den Kurs zu pushen. Top-Analyst PlanB liefert in einer neuen Prognose auch die passende Erklärung für die Schwäche: das Massensterben der Altcoins.
Altcoin-Implosion zieht Bitcoin mit nach unten
In einer neuen Prognose auf X bringt der pseudonyme Stock-to-Flow-Erfinder seine These auf den Punkt: „Der Grund dafür, dass Bitcoin 2025 einen miserablen Bullrun hatte, sich von Gold und Aktien abgekoppelt hat und nun in einem Bärenmarkt steckt… ist meiner Meinung nach der völlige Zusammenbruch der Altcoins.“ Sein Beleg: Ethereum – die zweitwertvollste Kryptowährung. Gegenwärtig tradet die Smart-Contract-Plattform bei rund 1550 Dollar – -70% unter dem Allzeithoch von 2021.
PlanB zieht daraus einen radikalen Schluss: Altcoins seien grundsätzlich erledigt. In der Misere tausender anderer Kryptowährungen sieht er auch den Grund für die derzeitige Bitcoin-Schwäche: In früheren Zyklen konnte eine starke Altcoin-Saison frisches Kapital ins Krypto-Ökosystem ziehen – Geld, das anschließend in Bitcoin zurückgeflossen ist. 2025 hat diese Liquiditätsschleife komplett ausgesetzt. Keine „Altseason“, keine neue Kleinanleger-Welle – und damit auch kein frischer Treibstoff für den Bitcoin-Kurs.
Prognose: Bitcoin ohne Sommer-Bullrun?
Zur strukturellen Schwäche gesellt sich ein altbekannter Faktor: die Bitcoin-Saisonalität rund um den 4-Jahres-Halving-Zyklus. Historisch folgt auf das Boom-Jahr nach einem Halving regelmäßig eine Korrekturphase mit Tiefpunkten in den Sommermonaten. Juni, Juli und August zählen statistisch zu den schwächsten Monaten für Bitcoin – und genau in diesem Fenster steckt der Kurs jetzt fest. Setzt sich das Muster fort, sind weitere Rücksetzer wahrscheinlich – auch ein zweites Tief sogar deutlich unter 60.000 Dollar ist möglich, bevor der bullishe Trend wieder anzieht.
Doch der pessimistische Befund ist nicht das Ende der Geschichte – im Gegenteil. PlanB selbst liest den jüngsten Crash als reinigenden Prozess. Künftig fließt weniger Kapital in Altcoins. Anleger und Märkte sind gereift – und das kommt Bitcoin zugute. Darüber hinaus: Institutionelle ETF-Käufer und bilanzgetriebene Unternehmen wie Strategy oder Strive akkumulieren auch in der Schwäche weiter – nur leiser als im Bullenmarkt. Sprich: Anleger brauchen zwar reichlich Geduld – doch der Tank für die nächste Bitcoin-Rallye ist bereits gefüllt.
Bitcoin-Vermögen verloren: 620 Millionen Dollar landen im Müll
Es handelt sich um die vermutlich teuerste Festplatte der Welt – und sie liegt unter Tonnen von Hausmüll auf einer walisischen Deponie! Entsorgt hat sie der britische IT-Ingenieur James Howells im Jahr 2013 – versehentlich, denn wie ihm später auffiel, war darauf sein Zugangsschlüssel zu 8000 Bitcoins gespeichert. Damals: nur ein paar Tausend Dollar wert. Heute: geschlagene 620 Millionen Dollar!
Zwölf Jahre lang hat Howells versucht, an die Festplatte heranzukommen – doch selbst professionelle Bergungsteams konnten ihm dabei nicht helfen. 2024 dann der Schock: Ein britischer Richter weist sein Grabungsprojekt ab – es habe keine „realistische Erfolgsaussicht“. In finaler Verzweiflung wollte Howells die gesamte Deponie schließlich kaufen – durfte aber nicht.
Jetzt hat er aufgegeben. 8000 Bitcoin, begraben unter Windeln, Essensresten und gebrauchten Möbeln. Die bittere Pointe: In wenigen Monaten wird die Deponie geschlossen und versiegelt – und Howells‘ Festplatte zum teuersten Grabstein der Finanzgeschichte.
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