Bitcoin: Vorsicht, Falle! Düstere Prognose: Erst Erholung – dann der Crash auf 40.000 Dollar
Bitcoin erholt sich leicht, doch Analysten warnen vor der nächsten Falle. Droht nach dem Rebound der Crash auf 40.000 Dollar?
Crash oder Kaufchance? Bei Bitcoin prallen zwei Prognosen aufeinander: Doctor Profit warnt, PlanB sieht enormes Aufwärtspotenzial.
Foto: Smarterpix / klagyivik
Rekordverluste für Anleger, die Bären in Bestlaune – und dennoch warnen die Krypto-Marktforscher von Glassnode: Bitcoin hat den Tiefpunkt noch nicht erreicht. Wie schlimm wird es werden? Kommt der Crash auf 40.000 Dollar, wie der Schweizer Top-Analyst „Doctor Profit“ in einer Prognose kommentiert?
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Prognose: Bitcoin bald auf 40.000 Dollar?
+4% in 7 Tagen: Kurzfristig ist Bitcoin (BTC) ein kleiner Achtungserfolg gelungen – den Klauen der Bären entrinnen konnte die Krypto-Leitwährung bislang allerdings nicht. „Die Kapitulation der Langzeitinvestoren beschleunigt sich, während die ETF-Zuflüsse weiterhin negativ sind“, konstatiert Glassnode, das wohl bekannteste Marktforschungsunternehmen für digitale Vermögenswerte. Der Bodenbildungsprozess schreite voran, sei jedoch „noch nicht abgeschlossen“, so die Analysten.
Der pseudonyme Chart-Experte Doctor Profit ist sogar überzeugt: So schnell wird’s nicht gehen. Der Mann, der präzise den Höhepunkt bei 126.000 Dollar vorherzusagen wusste, sieht in seiner Bitcoin-Prognose „die letzte Falle“ zuschnappen. Was steckt dahinter? Zunächst: Anfang Juli ist Bitcoin vorübergehend auf bis zu 57.742 Dollar abgerutscht – ein 21-Monats-Tief. Zwischenzeitlich hat die Kryptowährung Nummer 1 zwar eine dezente Erholung eingeleitet und sich auf 62.840 Dollar zurückbewegt – ziemlich genau -50% unter ihrem Allzeithoch.
Das bedeutet aber auch: Der Kurs testet eine kritische Marke (den sogenannten 200-Wochen-Durchschnitt) – und genau die ist für Doctor Profit das entscheidende Signal. Der Grund: 2022 hat Bitcoin den Bereich zunächst verloren, ihn wenige Wochen später zurückerobert und satte +10% zugelegt. Der Markt: euphorisch. Anleger: in Kauflaune. Doch der Preis: plötzlich wieder im Sinkflug – von 23.000 Dollar auf 15.500 Dollar, fast -40%!
Ein nahezu identisches Szenario könnte sich nun auch anbahnen, warnt der Chartist in seiner aktuellen Prognose auf X. Konkret in Preisen: Ein Wochenschluss über ungefähr 62.000 Dollar wäre demnach das Alarmsignal – und der anschließende +10%-Pump brächte Bitcoin auf 68.000 bis 69.000 Dollar. Genau dort erwartet Doctor Profit dann die Umkehr – sein Ziel für die finale Talsohle: 40.000 bis 50.000 Dollar, ab September 2026.
PlanB rechnet vor: Preis-Verdopplung im Anmarsch?
Prominente Branchenbeobachter positionieren sich allerdings exakt entgegengesetzt, darunter beispielsweise Bitcoin-Guru „PlanB“. Der Erfinder des „Stock to Flow“-Modells stellt unter Verweis auf die historische Performance sogar eine Kurs-Explosion in Aussicht: Jede Berührung der 200-Wochen-Linie sei bislang eine „herausragende Kaufgelegenheit“ gewesen, so der Holländer auf X.
Tatsächlich ist Bitcoin in der Vergangenheit von rund 250 Dollar auf 4.000, von 4.000 auf 20.000, von 20.000 auf 60.000 Dollar gestiegen. Sicher, die Sprünge werden kleiner (16x, 5x, 3x) – doch schon eine bloße Verdopplung ab hier würde BTC auf rund 125.000 Dollar hieven. Zurück ans Allzeithoch. Es stünden „spannende Zeiten“ bevor, so die entsprechende Prognose von PlanB.
Memecoin-Alarm: Anleger räumt $21 Millionen bei „BONK“ ab
Neues aus dem Krypto-Kuriositätenkabinett: BONK, ein Memecoin mit Hunde-Logo aus dem Solana-Kosmos, wurde gerade um einige Millionen erleichtert. Die bislang prall gefüllte Gemeinschaftskasse von rund 21 Millionen Dollar, gedacht für Marketing und Entwicklung: futsch – geleert von einem einzigen Anleger. Wie konnte das passieren? Hintergrund: Über die Verwendung der Gelder dürfen alle BONK-Besitzer abstimmen.
Der Mann startete ein solches Votum – und stimmte dabei dann schlicht und ergreifend dafür, 4,4 Billionen BONK-Coins im Wert von rund 21 Millionen Dollar an sich selbst zu überweisen. Mit Erfolg. Das Geld ist weg. Verrückt: Niemand wurde gehackt, niemand wurde betrogen – kein Exploit, kein Bug. Nur war außer diesem einen Wähler praktisch niemand zugegen. Die Beteiligung der „Community“: nahe null.
Man stelle sich eine Bürgerversammlung vor, zu der genau ein Bürger erscheint – und der beschließt dann, die Stadtkasse auf sein Privatkonto zu überweisen. Genau das ist bei BONK passiert. Die 4,4 Billionen Coins liegen nun verkaufsbereit auf einem anonymen Wallet. Wer dahintersteckt? Unbekannt. Rückabwicklung? Schwierig. Die Strafverfolgungsbehörden sind zwar informiert – Experten zufolge aber machtlos. Der Mann hat schließlich völlig regelkonform gehandelt.
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