Krypto-News 04.11.2022, 09:59 Uhr

Bitcoin im Aufwind – doch Ethereum wird jetzt zur echten Bedrohung

Wird Ethereum zur Bedrohung für Bitcoin? Verschiedene Anzeichen deuten darauf hin. Erfahren Sie, was Top-Analysten darüber denken und was das für die Anleger bedeutet.

Kryptowährungen

Top-Analysten sehen Anzeichen, dass Ethereum dem Bitcoin-Kurs gefährlich werden könnte.

Foto: (Panthermedia.net/SmartPhotoLab (YAYMicro))

Bitcoin und die Krypto-Märkte konnten einen tieferen Rückgang vermeiden, demonstrieren seit Tagen Stärke. Nach einem erneuten Test der unteren 20.000-Dollar-Region ist BTC jetzt bereit für weitere Aufwärtsbewegungen. Ethereum holt allerdings auf – Analysten sehen sogar die Möglichkeit, dass die Smart-Contract-Plattform an Bitcoin vorbeizieht. Was sollten Anleger jetzt wissen?

Bitcoin bereit für den nächsten Bull-Run

Bitcoin, wohin geht die Reise? Analysten und Anleger sehnen seit Wochen einen Ausbruch herbei, nun könnte es bald soweit sein:

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Nachdem die Kryptowährung Nummer 1 nach Marktkapitalisierung lange nicht vom Fleck gekommen ist, positioniert sich BTC gegenwärtig für einen Schub nach oben. „Wir befinden uns seit 137 Tagen in dieser Spanne. Ich fühle mich, als hätte ich mein halbes Leben zwischen [19.000 Dollar] und [20.000 Dollar] verbracht“, schreibt beispielsweise der populäre Krypto-Trader „Inmortal“ seinen rund 180.000 Twitter-Followern – und dürfte damit vielen BTC-Investoren aus der Seele sprechen.

Ein Etappensieg ist jedoch erreicht: Der Kurs-Rücksetzer unter 20.000 Dollar wurde erfolgreich abgewehrt – nun geht’s zurück zum Hoch der Trading-Range. Das liegt bei 21.000 Dollar und, sofern zurückerobert, macht den Weg frei für einen Anstieg auf neue lokale Hochs – erst 21.500, dann 22.000 Dollar.

„We have been in this range for 137 days. I feel like I’ve spent half my life between 19-20k.“ Immortal (@immortalcrypto) November 3, 2022

Bitcoin atmet auf – und der Rest der Märkte entspannt sich: Viele Altcoins der Top-100 steigen aktuell im zweistelligen Prozentbereich, darunter OKB (OKB) mit einem Plus von +23,52%, Polygon (MATIC, +18,31%) oder Fantom (FTM, +18,57%). Dogecoin (DOGE) hingegen, der große Gewinner der letzten Woche, sieht sich wiederholt Gewinnmitnahmen ausgesetzt, muss auf Tagesbasis -6,49% an Wert einbüßen.

Der Meme-Coin-König befindet sich damit im Gegensatz zum breiteren Markttrend – der ist aufwärtsgerichtet: Die globale Krypto-Marktkapitalisierung hat innerhalb der letzten 24 Stunden 1,64% zugelegt, die digitalen Assets sind jetzt insgesamt 1,03 Billionen Dollar wert. Zahlreiche Branchenbeobachter rechnen in den nächsten Wochen mit einer bullishen Performance bei Bitcoin und Co. Insbesondere Ethereum (ETH) könnte demnach massiv aufholen und die Verluste der letzten Monate neutralisieren. Analysten sehen sogar eine Chance, dass die führende Smart-Contract-Plattform an Bitcoin vorbeizieht und zur wertvollsten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung wird. Doch wie wahrscheinlich ist das? Handelt es sich lediglich um Wunschdenken – oder kann das tatsächlich gelingen?

Wird Ethereum Bitcoin überholen?

Ethereum-Enthusiasten träumen von einem derartigen Szenario schon seit Jahren: Ether, jahrelang Kryptowährung Nummer 2, überholt Bitcoin, stößt den Krypto-Platzhirsch vom Thron. Derartiges „Plätze tauschen“ ist in der Szene als „Flippening“ bekannt – und zahlreiche Branchenbeobachter halten ETH mittlerweile für gut positioniert, Bitcoin tatsächlich den Rang abzulaufen. Dafür müsste ETH das Zweifache seiner derzeitigen Marktkapitalisierung erreichen. „Das ist eine schwierige Aufgabe, aber nicht unmöglich“, kommentiert Standard-DAO-Mitbegründer Aaron Rafferty im Interview. ETH habe seit Mitte 2019 sowohl beim Preis als auch beim Wachstum besser abgeschnitten als BTC. „Es ist klar, dass BTC in Bezug auf die Marktkapitalisierung derzeit die Nase vorn hat, aber ETH macht in einer Reihe von Bereichen erhebliche Fortschritte“, so der Krypto-Unternehmer.

Insbesondere die Verbreitung und Nutzung schreite bei Ethereum schneller voran. Zwar sieht er sowohl für BTC als auch für ETH jeweils individuelle Einsatzmöglichkeiten. Aber, so Rafferty: „Im Moment spricht der Bull Case für Ethereum.“ Unter anderem bei der Zahl der Transaktionen punktet ETH – die ist bei derzeit fünfmal so hoch wie bei Bitcoin. Allzu schnell dürfte es dennoch nicht zu einem eventuellen „Flippening“ kommen. Bitcoin bewegt sich schließlich ebenfalls vorwärts, steht zudem kurz vor einem bedeutenden Event: 2024 findet das nächste „Halving“ statt. Hierbei wird die Menge an Bitcoins, die an Miner ausgegeben wird, um die Hälfte reduziert. Das macht BTC rarer – und somit potenziell wertvoller. Experten sind sicher: Die sogenannte Halbierung treibt den Bitcoin-Kurs wie sonst kein anderes Ereignis.

Ein Beitrag von:

  • Jannis Grunewald

    Jannis Grunewald ist Autor mit Fokus auf Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum. Er schreibt News, Analysen und Prognosen über digitale Assets und beschäftigt sich mit den Entwicklungen der Branche. Außerdem schreibt er über Technik und Innovationen.

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