Die Bundesregierung hat Ende 2025 den Weg für den Transport und das Speichern von Kohlendioxid freigemacht. Damit sofort zu beginnen, ist nicht einfach. Dies zeigt eine intensive Diskussion in Nordrhein-Westfalen: Das Auffangen und Speichern von CO2 (CCS) kann falsche Anreize setzen und es fehlt die notwendige Infrastruktur. Aber: Erste CO2-Pipelines werden bereits geplant. Die lokale Akzeptanz ist jedoch nicht immer gegeben.
Wer Produkte recyceln und Materialien im Kreislauf führen will, sollte möglichst genau wissen, woraus diese bestehen. Hier können digitale Materialpässe (DMP) helfen, indem sie über die Zusammensetzung der Produkte und damit über deren Chemie informieren. Diese Materialpässe bilden damit eine Grundlage für informative digitale Produktpässe. Ein solches DMP-Projekt der Chemieindustrie mit sicheren Datenräumen wird auf der Hannover Messe vorgestellt.
Ein Zementwerk im oberbayrischen Rohrdorf will helfen, die chemische Industrie zu transformieren: Aus eigenen CO2-Emissionen soll grünes Ethylen entstehen, ein Grundstoff für Kunststoffe.
Die unsicheren Zeiten plagen auch Chemiebetriebe − ob groß oder klein. Für zwei Managementberater ist die Zukunft der Chemiebranche jedoch nicht hoffnungslos.
Das Stahlwerk in Georgsmarienhütte bei Osnabrück wird schrittweise klimafreundlicher. Nun hat das Unternehmen den nächsten Schritt getan und seine zweite vollständig mit Strom betriebene Einzelstabvergütungsanlage eingeweiht.