Energiewelten prallen in der Nordsee aufeinander. Ein Unternehmen fördert vor Borkum Erdgas - neben einem Offshore-Windpark. Doch dagegen klagen Umweltschützerinnen und Umweltschützer. Sie wollen wertvolle Ökosysteme schützen. Doch jetzt hat der niederländische Erdgasförderer vor Gericht einen Etappensieg errungen.
Weltweit wollen mehr und mehr Unternehmen CO2 wiederverwenden. Über erfolgversprechende Wege tauschen sich Fachleute zum 14. Mal auf der Kölner Konferenz "CO2-based Fuels and Chemicals Conference" aus. Dieses Jahr werden dort Ansätze etwa aus Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada und den USA vorgestellt. Auch die notwendigen politischen Rahmenbedingungen kommen nicht zu kurz.
Ein neuer Metallhydrid-Kompressor nutzt Wasserstoff zugleich zur Verdichtung und als Wärmeträger – das steigert Effizienz und löst ein zentrales Problem.
Eine aktuell laufende Untersuchung des Fraunhofer IEG zeigt: Tiefe Geothermie könnte einen erheblichen Beitrag zur klimaneutralen Wärmeversorgung in Städten leisten.
Die Bundesregierung hat Ende 2025 den Weg für den Transport und das Speichern von Kohlendioxid freigemacht. Damit sofort zu beginnen, ist nicht einfach. Dies zeigt eine intensive Diskussion in Nordrhein-Westfalen: Das Auffangen und Speichern von CO2 (CCS) kann falsche Anreize setzen und es fehlt die notwendige Infrastruktur. Aber: Erste CO2-Pipelines werden bereits geplant. Die lokale Akzeptanz ist jedoch nicht immer gegeben.
Wer Produkte recyceln und Materialien im Kreislauf führen will, sollte möglichst genau wissen, woraus diese bestehen. Hier können digitale Materialpässe (DMP) helfen, indem sie über die Zusammensetzung der Produkte und damit über deren Chemie informieren. Diese Materialpässe bilden damit eine Grundlage für informative digitale Produktpässe. Ein solches DMP-Projekt der Chemieindustrie mit sicheren Datenräumen wird auf der Hannover Messe vorgestellt.