Die Raumfahrt galt lange als Symbol für Pioniere und Prestigeprojekte. Doch heute geht es um weit mehr als spektakuläre Missionen zum Mond: Sie ist ein Schlüssel für technologische Souveränität. Beim Weltraumkongress fordert der Bundesverband der Deutschen Industrie deshalb einen Paradigmenwechsel. Pistorius reagiert und kündigt umfassendes Weltraumprogramm in Höhe von 35 Milliarden Euro an.
Forschende haben einen Rucksack für Ataxie-Erkrankte entwickelt, der Koordinationsschwierigkeiten beim Gehen kompensiert. Sie nutzen dafür eine Technik, die auch Satelliten verwenden.
Der MTG-S1 ist auf dem Weg ins Weltall und wird aus 36.000 Kilometern Höhe wichtige Daten zu Temperatur und Luftfeuchtigkeit liefern. Damit eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für präzisere Wettervorhersagen und frühere Warnungen vor Unwettern.
Ein Forschungsteam nutzt den deutschen Satelliten EnMAP, um erstmals gleichzeitig CO₂ und NO₂ in Abgasfahnen von Kraftwerken präzise zu erfassen. Die Methode eröffnet neue Möglichkeiten für die Überwachung industrieller Emissionen aus dem All.
Wie viel Kohlenstoff steckt in unseren Wäldern – und wie stark verändern sie sich durch Abholzung, Klimawandel oder Wiederbewaldung? Antworten auf diese Fragen soll bald ein Satellit aus dem All liefern – mit Blick tief ins grüne Herz unseres Planeten.
Mit immer mehr Satelliten und Raketenstarts wächst der Wettbewerb um schnelles Internet aus dem All. Jetzt steigt auch Amazon mit ‚Project Kuiper‘ als ernstzunehmender Konkurrent zu Starlink ein.