Forscher haben herausgefunden: Bei der Zelluloseproduktion entsteht als Nebenprodukt eine neuartige Polyamid-Familie. Sie basiert damit nicht auf biologischen Materialien, sondern könnte eine echte Alternative zu Erdölprodukten sein.
Moderne Kunststoffe benötigen je nach Einsatzgebiet einen zusätzlichen Flammschutz. Eine Forschergruppe zweier Institute hat eine Methode entwickelt, mit der sich schneller eine optimale Kombination aus Flammschutz, Verarbeitungsfähigkeit und Festigkeit erreichen lässt.
Am 27. November wird der Deutsche Zukunftspreis verliehen. Drei deutsche Forscherteams sind dafür nominiert. Eine innovative Methode für die Unternehmensorganisation, eine hocheffiziente medizinische Bildgebung oder eine vielversprechende Technologie, die aus Kohlendioxid Kunststoff macht. Wir stellen die Nominierten vor.
Das erste Sammelsystem für Plastikmüll im Meer ist 2018 gestartet: Das niederländische Start-up The Ocean Cleanup hat dafür einen 600 Meter langen Sammler von San Francisco aus ins offene Meer geschickt. Aus diesen Testphasen hat das Start-up gelernt und ein verbessertes System entwickelt.
Eine wirklich coole Folie haben US-Forscher entwickelt. Auf Dächer gespannt schafft sie es bei sengender Hitze, Gebäude im Innern auf angenehme 20 °C zu kühlen. Brauchen wir in Deutschland nicht? Auch mit dem Material beschichtete Solarzellen würden effizienter. Und Autos lassen sich ebenfalls damit kühlen.
Die Rauchwolken stehen imposant über den riesigen Kohlekraftwerken am Niederrhein und in der Lausitz: Was wie Wolken aussieht, ist ein Klimakiller. Jetzt haben Ingenieure ein Verfahren entwickelt, das die Abgase als Rohstoff nutzt. Mikroben produzieren aus dem Rauch Bioplastik.
An alle Nordlichter: Rund 100.000 Holzschiffchen werden bis 2018 an der Nordseeküste angespült. Forscher wollen damit die Plastikverbreitung im Meer erforschen. Was es zu tun gilt, wenn Sie einen Holzdrifter finden? Das lesen Sie hier.
Darauf muss man erst mal kommen: US-Forscher haben eine Plastikfolie aus Milch hergestellt. Die Folie ist nicht nur besser als Plastikfolie auf Ölbasis, sie lässt sich sogar mitessen. Die Tütensuppe kann man deshalb künftig komplett samt Tüte ins heiße Wasser werfen.
Zum ersten Mal nutzt ein Chemiekonzern das Klimagas CO2 als Rohstoff im industriellen Maßstab. Die Bayer-Tochter Covestro stellt aus Kohlendioxid einen Schaumstoff für Matratzen und Polstermöbel her. Die Anlage im Bayer-Werk in Dormagen ist angelaufen.
In Rotterdam soll die erste Straße aus Plastikmodulen gebaut werden. Das Bauen mit recyceltem Kunststoff spart nicht nur Zeit und reduziert den Baustellenverkehr. Es ersetzt auch den Aspahlt. Die Module bieten zudem Platz für alle Arten von Leitungen.