Das Elastomer Vulkollan steckt zum Beispiel in Achterbahnrädern – schmelzen und neu formen lässt sich das Polyurethan aber nicht. Eine Pilotanlage in Leverkusen zerlegt den Kunststoff jetzt chemisch in seine Bausteine. Laut Covestro kommen dabei über 90 % des Materials zurück.
Die deutsche Kunststoffbranche setzt auf ihr hohes Innovationspotenzial. Sie blickt daher hoffnungsvoll in die Zukunft. Sie hofft allerdings, dass die Politik für bessere Rahmenbedingungen zur Vermarktung von Innovationen sorgt - etwa durch den Abbau von Bürokratie.
Forschende aus England haben einen Kunststoff entdeckt, der bei rund 90 °C verdampft und beim Abkühlen wieder zu einem festen Polymer wird. Laut ihrer Studie ist es das weltweit erste Polymer mit diesem Verhalten und eröffnet neue Wege für Recycling und Beschichtungen.
Mit 2,5 g Graphenoxid pro 100 g PET-Abfall ließ dieser sich in besonders geordneten graphitischen Kohlenstoff umwandeln. Ob sich das Material als Batterieanode eignet, müssen Zelltests noch zeigen.
Pyrolyseöl gilt als Hoffnungsträger für das chemische Recycling. Doch Verunreinigungen bremsen den Einsatz in Steamcrackern. Neue Technologien sollen das ändern.
Eine neue EU-Verordnung verbietet den Einsatz einiger poly- und perfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS) nach gestaffelten Übergangsfristen. Ab Oktober 2026 sind Alltagsprodukte wie Regenjacken, Pizzakartons und Kosmetika betroffen.
Plastik ist überall – in Verpackungen, Textilien, Autos und sogar in der Luft, die wir atmen. Trotz wachsender Bemühungen um Recycling steigt die weltweite Produktion weiter. Die Studie „Global Plastics Flow 2023“ zeigt: Asien produziert den Großteil und investiert stark ins Recycling, Europa setzt auf Regulierung und Effizienz – doch die Plastikflut bleibt ein globales Problem.