Das Fraunhofer IPT entwickelt innovative Verfahren für präzise und kostengünstige Bearbeitung großer Bauteile mit Laser und Lichtbogen. Die Integration von drei Technologien in einen Industrieroboter ermöglicht adaptive Fertigungsprozesse, die die Herstellung, Beschichtung, Reparatur von Metallbauteilen und die Bearbeitung von Glasdisplays einschließen.
Künstliche Intelligenz lässt sich in zahlreichen Bereichen sinnvoll einsetzen. Einer davon: die Gesundheitsbranche. Fraunhofer-Forschende entwickeln derzeit ein KI-Modell, das voraussichtlich ab Ende 2024 in der Lage sein soll, die sogenannten Arztbriefe im Krankenhaus automatisiert zu verfassen.
Autos müssen Sicherheitsstandards erfüllen, Autofahrerinnen und -fahrer Verkehrsregeln beachten und auf Situationen adäquat reagieren. Damit autonom fahrende Fahrzeuge darauf nicht nur trainiert, sondern die Ergebnisse auch getestet werden können, haben Forschende das erste Prüfsystem entwickelt.
Regelmäßig veröffentlicht das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE Daten zur Nettostromerzeugung. Im ersten Halbjahr 2023 trugen die Erneuerbaren Energien so viel zum Strommix in Deutschland bei wie noch nie zuvor: 57,7 Prozent. Den Löwenanteil lieferte die Windenergie.
Endlich gibt es einen umweltfreundlichen Kältekreis für Wärmepumpen. Als Kältemittel dient Propan. Das ist nicht neu, aber die aktuelle Entwicklung von Fraunhofer-Forschenden läuft mit nur einem Fünftel der Propanmenge wie aktuell verfügbare Systeme. Sie darf auch im Innenbereich aufgestellt werden.
Fraunhofer-Forschende haben gemeinsam mit einem Industriepartner neue Solarmodule entwickelt. Der Clou: Sie lassen sich farblich anpassen und damit besonders unauffällig integrieren. Das macht sie zur perfekten Wahl für denkmalgeschützte Gebäude, deren Erscheinungsbild möglichst nicht verändert werden soll.
Eine spezielle Aufheiztechnologie soll dafür sorgen, in Fahrzeugen klimaschädliche und gesundheitsgefährdende Emissionen zu reduzieren. Die ersten Tests liefen erfolgreich. Nun arbeiten Forschende des Fraunhofer ISE schon an der Serienreife.
Chronische Wunden, vor allem beim diabetischen Fuß, sind die Hauptursache für Amputationen. Fraunhofer-Forschende haben jetzt eine Membran vorgestellt, die eine wichtige Hilfe sein könnte, um dieses Problem zu lösen. Denn sie lässt weiterhin Nährstoffe durch, was eine Grundvoraussetzung für die Wundheilung ist.
Ein Konsortium hat damit begonnen, die Grundlagen für den künftigen 6G-Standard zu entwickeln. Kommunikationssysteme aus dem Bereich des autonomen Fahrens sind dabei ein wichtiger Schlüssel. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt für das Projekt zehn Millionen Euro bereit.
Damit der 3D-Druck für weitere Branchen und Anwendungen genutzt werden kann, hat ein Forschungsteam der RWTH Aachen und des Fraunhofer-Instituts IFAM einen Pulverbaukasten entwickelt. Das Ziel: Die Auswahl an Materialien zu vervielfachen und kleineren Betrieben in der Produktion mehr Flexibilität zu ermöglichen.