Fernwärme soll bis 2045 CO2-neutral werden. Das geben die nationalen Klimaschutzziele für Deutschland vor. Erreichbar werden die Ziele, wenn Großwärmepumpen zum Einsatz kommen, die natürliche und industrielle Wärmequellen nutzen. Zu diesem Ergebnis kam das Forschungsprojekt „FernWP“.
Ein innovatives Radarsystem des Fraunhofer IWES setzt neue Maßstäbe in der Windenergieforschung. Das Dual Doppler Wind-Radar ermöglicht erstmals ultraschnelle, dreidimensionale Windmessungen in bisher unerreichter Präzision.
Wie lässt sich die Qualität von Aluminium zuverlässig sichern? Ein neu entwickeltes Ultraschallsystem entdeckt Verunreinigungen schnell und effizient – und könnte die Branche nachhaltig verändern.
Fraunhofer-Forschende haben einen neuen Wechselrichter entwickelt. Er bietet Spitzenwerte und bleibt dabei dank ausgeklügeltem Kühlsystem ausgesprochen cool. Mit der neuen Technologie könnten Elektroautos noch leistungsfähiger und zugleich effizienter werden.
Mit der Idee, Laserstrahlen durch spezielle Beugung und den Einsatz neuer Schlüsselkomponenten, zu kombinieren, gelang Fraunhofer-Forschenden ein Durchbruch in der Laserforschung. Mit ihrem Thuliumfaserlaser konnten sie den aktuellen Leistungsweltrekord fast verdoppeln.
Bislang war es sehr aufwendig, Carbonfasern aus Verbundwerkstoffen zurückzugewinnen, und die Qualität der gewonnenen Fasern ließ meist zu wünschen übrig. Fraunhofer-Forschenden ist es nun gelungen, mittels Hochleistungslaser ein neues Verfahren zu entwickeln. Es ist nach Aussage der Forschenden einfacher, günstiger und die recycelten Fasern haben eine hohe Qualität.
Windenergie ist ein Hoffnungsträger der Energiewende, doch viele Anlagen erreichen bald ihr Lebensende. Recycling-Experte Fabian Rechsteiner gibt Einblicke in die Möglichkeiten und Hürden bei der Wiederverwertung von Windkraftanlagen und zeigt auf, welche technischen und politischen Schritte nötig sind, um eine Kreislaufwirtschaft in diesem Bereich zu etablieren.
Das Fraunhofer IAP entwickelt neuartige Katalysatoren und PFAS-freie Membranen, um die Gewinnung und Nutzung von Wasserstoff umweltfreundlicher, kostengünstiger und langlebiger zu gestalten.
Ab 2035 soll das Einstein-Teleskop Gravitationswellen mit bislang unerreichter Genauigkeit erforschen. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF aus Jena haben dafür Sensoren entwickelt – komplett aus Glas gefertigt. Das ist ein Novum. Diese Neuerung verspricht interessante Erkenntnisse für die Astrophysik.